Der DDGI fordert einen bundesweiten Geodienst „Energiesysteme Deutschland“

Dies ist eine der fünf Handlungsempfehlungen die der Deutsche Dachverband für Geoinformation e.V. (DDGI) in seinen Positionspapier „Energiewende und Geoinformationen" ausspricht.

Prof. Dr. Gerd Buziek (Vizepräsident DDGI) - Leiter der DDGI-Expertenrunde „Energiewende" – stellte das Positionspapier auf der INTERGEO 2011 in Nürnberg im Verbändepark vor. Fachleute des DDGI aus Wirtschaft und Forschung haben die Rolle von Geoinformationen für die Energiewende analysiert und Handlungsempfehlungen hergeleitet. „Die politisch Verantwortlichen sind die Adressaten der Empfehlungen. Sie zeigen auf, wie mit Geoinformationen mehr Transparenz zu den bevorstehenden Veränderungen für die Bürger hergestellt werden kann." so Buziek.

Der DDGI sieht für die Realisierung der Energiewende notwendigen Handlungsbedarf:

• Mehr Transparenz durch intensive Nutzung von Geoinformationen für die frühzeitige und kontinuierliche Einbindung der Bürger

• Verkürzung der Bereitstellung von Informationen durch eine zentrale Beschaffungsstelle für raumbezogene Daten

• Dynamisierung und Aktualisierung der Informationslage durch kontinuierliche Nutzung von Monitoringdiensten

• Optimierung der öffentlichen Kommunikation durch Systemtechnik, Sensorik, soziale Netzwerke und Open Data

• Schaffung eines deutschlandweiten, einheitlichen Geodienstes „Energiesysteme Deutschland"

„Wir empfehlen die unmittelbare Umsetzung dieser Empfehlungen, um die Energiewende schnell und effizient zu realisieren und die Kosten zu reduzieren. Die Mitglieder des DDGI sind bereit sich mit Ihrer Fachkompetenz in die Bewältigung der Herausforderung einzubringen" so der Präsident des DDGI Udo Stichling.

Das vollständige Positionspapier finden Sie im Downloadbereich des DDGI unter www.energiewende.ddgi.de. Eine gedruckte Fassung können Sie kostenlos bei der Geschäftsstelle des DDGI bestellen.

Das Positionspapier als PDF zum Download:icon Positionspapier Energiewende und Geoinformationen

Die Pressemitteilung als PDF zum Download: icon Der DDGI fordert einen bundesweiten Geodienst „Energiesysteme Deutschland“