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  1. INGRADA: Von der Bürger-App zur Sachdaten-App

    Seit 2013 bietet die Softplan Informatik das Anregungs- und Ereignismanagement (AEM) an, eine Beschwerde-App für Bürger zur Weiterleitung von Mängeln an die Gemeinde. Die AEM-App wurde nun weiterentwickelt: Künftig können auch Mitarbeiter der Verwaltung die mobile Anwendung zur Zustandserfassung im Gelände nutzen

    Die Themen, die mit der neuen Sachdaten-App bearbeitet werden können, sind vielfältig: So ist es etwa möglich, Baumarbeiten und –kontrollen direkt vor Ort im AEM zu vermerken oder den Leitungsdruck von Wasserhydranten festzuhalten. Eine weitere aktuelle Anwendung ist die Anlageninspektion und Zustandskartierung der Straßenbeleuchtung im Rahmen einer Begehung.

    Der Hintergrund: Zum 13. April diesen Jahres hat die Europäische Union den weiteren Verkauf von Quecksilberdampfleuchten (HQL-Leuchten) und Natriumdampflampen (NAV-E Plug-in) verboten (EU-Ökodesign-Verordnung). Viele Gemeinden haben einen dieser Lampentypen aber noch immer im Einsatz. Aufgrund deren begrenzter Lebensdauer, sind die Kommunen nun verpflichtet, Alternativen zu erschließen, wie zum Beispiel eine Umrüstung auf moderne LED-Technik.

    Da ein Austausch der Beleuchtungskörper mit hohen Anfangsinvestitionen verbunden ist, bietet sich eine schrittweise Umstellung, bei der die ältesten Lampen zuerst ersetzt werden, an. Sind vergangene Austauschaktionen allerdings nicht ausreichend dokumentiert, wird es schwierig, den aktuellen Wechselbedarf festzustellen.

    Hier kann die AEM-App hervorragende Unterstützung leisten. Außendienstmitarbeiter können direkt vor Ort den Ist-Zustand der Lampen prüfen und diesen mit wenigen Klicks in der App protokollieren. Auch die Pflege weiterer Daten und Attribute ist möglich. Dazu muss sich der Mitarbeiter lediglich über ein Login-Fenster in den internen Bereich des Systems einloggen. Die online erfassten Daten werden dann direkt in das Projekt der Gemeinde eingepflegt. Dokumentationsversäumnisse können so jederzeit und einfach vor Ort nachgeholt werden.


    Weitere Informationen: https://www.ingrada.de/

    Bild: Softplan Informatik GmbH
    Bild: Softplan Informatik GmbH
  2. Uismedia veröffentlicht Mappetizer 12.1 für ArcGIS

    Das GIS-Dienstleistungsunternehmen uismedia hat seine Erweiterung Mappetizer für ArcGIS in der Version 12.1 fertig gestellt.

    Die neue Version von Mappetizer arbeitet mit ArcGIS Desktop 10 und mit ArcGIS Desktop 9.3 zusammen. Die Version bietet neue Funktionen und ein Erscheinungsbild der Webkarten, das ein durchgängiges Bedienkonzept der Karten auf Desktop, Tablet und mobilen Endgeräten ermöglicht. Das Layout ist dabei jeweils auf das verwendete Endgerät optimiert. Auch die Druckfunktionalität wurde überarbeitet und bietet ein verbessertes Drucklayout.

    Mappetizer ist eine Erweiterung für das ArcGIS for Desktop Softwarepaket der Firma ESRI.


    Weitere Informationen: http://www.mappetizer.de/

    Bild Uismedia: Mappetizer 12.1 für ArcGIS
    Bild Uismedia: Mappetizer 12.1 für ArcGIS
  3. Herausforderung für kluge Köpfe
    PTV Group kürt Gewinner der VeRoLog Solver Challenge 2015 in Wien

    Clevere Köpfe tagten im Juni zu wissenschaftlichen Methoden des Operations Research in Wien und kürten während der VeRoLog Conference 2015 die Gewinner der diesjährigen Solver Challenge.

    Die PTV Group rief gemeinsam mit der Arbeitsgruppe VeRoLog (EURO Working Group on Vehicle Routing and Logistics Optimization) zum Wettbewerb auf. Es galt, ein spezielles aus der Praxis abgeleitetes Tourenplanungsproblem zu lösen. 16 Teams aus Europa, Indien, Südamerika und Afrika nahmen die Herausforderung an. Den ersten Platz belegte Prof. Dr. Martin J. Geiger vom Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre der Universität der Bundeswehr Hamburg. Außer der Siegestrophäe erhielt der Gewinner 1.000 Euro als Siegprämie.

    Die Arbeitsgruppe VeRoLog befasst sich mit Tourenplanung und Logistikoptimierung. Sie hat weltweit über 1.000 Mitglieder und ist Teil der EURO (Association of the European Operational Research Societies). Die Jury bestand aus dem Vorsitzenden Werner Heid, Director Logistics Components bei PTV, Prof. Dr. Karl Dörner von der Universität Wien und Prof. Dr. Daniele Vigo von der Universität Bologna. Die Problemstellung stammte wie im Vorjahr von der PTV Group.

    Die Teilnehmer sollten ein spezielles Tourenplanungsproblem für organisierte Busreisen lösen. Das Problem kam aus der Praxis, war aber keineswegs Standard. Es galt eine Lösung dafür zu finden, wie Fahrgäste von verschiedenen Haltepunkten und über einen zentralen Umschlagpunkt ihre gebuchte Reise bestmöglich erreichen können bei gleichzeitiger Berücksichtigung diverser Restriktionen. Sprich: wie sie komfortabel ohne längere Umwege für sie und gleichzeitig effizient für den Busbetreiber eingesammelt werden können. Die besondere Herausforderung dieses sogenannten Coach Trip with Shuttle Service Problems (CTSSP) besteht darin, außer den Reisebussen zusätzliche, unterschiedliche Zubringerfahrzeuge geschickt einzusetzen, um das Einsammeln der Fahrgäste zu unterstützen. Dabei entstehen komplexe Tourstrukturen, die in vielen gängigen Lösungsansätzen noch gar nicht modelliert oder berechenbar sind.

    Nach Ansicht des Challenge-Gewinners Prof. Dr. Geiger sind viele Planungsprobleme der Logistik aus Wissenschaftssicht nicht hinreichend gelöst. Neuere Entwicklungen wie die Berücksichtigung realer Straßennetze, die Echtzeitlösung größerer Instanzen sowie die Integration komplexer, praxisrelevanter Nebenbedingungen führten dazu, dass neue innovative Algorithmen gesucht, implementiert und getestet werden müssen. Das Problem für die VeRoLog Solver Challenge präsentiere ein solches Problem.

    Der wissenschaftliche Wettbewerb war in der Tat eine gute Herausforderung für die registrierten Teilnehmer aus der ganzen Welt. Prof. Dr. Geiger erläutert: „Unser Beitrag für das Optimierungsproblem war erfolgreich. Neben der Entwicklung neuer, vollständig auf das Problem angepasster Datenstrukturen konnten wir einen Lösungsansatz vorstellen, welcher auch größere Instanzen zufriedenstellend löst.“ Für Prof. Dr. Geiger ist die definierte Problemstellung ein gewichtiger Beitrag für die Weiterentwicklung des Forschungsbereichs. Auch sieht er den Austausch von Theorie und Praxis dadurch wesentlich gefördert.

    Prof. Dr. Daniele Vigo von der Universität in Bologna dankte der PTV für die umfangreiche Unterstützung. Der zweite Sieger Abdelghani Bekrar aus Frankreich resümiert seine Teilnahme: „Ich danke der PTV Group für diese herausfordernde Erfahrung“.


    Weitere Informationen: http://www.ptvgroup.com/

    Bild: PTV
    Bild: PTV - Das Bild zeigt die drei Gewinner-Teams sowie die Jury der Challenge (v. l. n. r.): Prof. Dr. Karl F. Dörner. University of Vienna, Department of Business Administration, Member of Jury, Werner Heid, Chair of Jury, Prof. Dr. Martin J. Geiger, Helmut-Schmidt-Universität, Universität der Bundeswehr Hamburg, Gewinner 1. Preis, Prof. Dr. Daniele Vigo, Universität Bologna, Member of Jury, die Zweitplatzierten: Oualid Guemri und Dr. Abdelghani Bekrar, Universität Valenciennes, der Drittplatzierte Professor Vladimir Deineko, University of Warwick, UK
  4. Aus TIGO wird AGGO

    Als einziges Geodätisches Observatorium seiner Art in Lateinamerika wurde nach dem erfolgreichen Umzug über die Anden das Argentinisch-Deutsche Geodätische Observatorium (AGGO) am 23. Juli 2015 in La Plata/Argentinien feierlich eingeweiht.

    Am neuen Standort betreibt das Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG) gemeinsam mit dem Nationalen Beirat für wissenschaftlich-technische Forschung „Consejo Nacional de Investigaciones Científicas y Técnicas“ (CONICET) des argentinischen Wissenschaftsministeriums diese Fundamentalstation.

    Die Einweihung fand auf dem Gelände des Observatoriums in Anwesenheit des argentinischen Ministers für Wissenschaft, Technologie und Produktive Innovation, Dr. Lino Barañao und Staatssekretärin Frau Cornelia Rogall-Grothe des Bundesministeriums des Innern statt. Mehr als 100 Gäste kamen aus wissenschaftlichen und behördlichen Einrichtungen beider Nationen.

    Künftig liefert AGGO Messdaten zu verschiedenen internationalen geodätischen Diensten, die ohne Profitabsichten von vielen Institutionen als Gemeinschaftsaufgabe getragen werden. In erster Linie sind das staatliche Weltraumagenturen, Verwaltungsbehörden, Forschungsinstitute und Universitäten, die sich an den internationalen Diensten freiwillig beteiligen. Mit dem AGGO-Observatorium lässt sich eine Lücke im globalen Beobachtungsnetz auf der südlichen Hemisphäre reduzieren – eine Aufgabe, die nun langfristig gesichert werden konnte, denn das ursprünglich transportabel konzipierte Observatorium findet in La Plata einen festen Standort.

    Mit Mikrowellenbeobachtungen zu Satelliten und Quasaren, Satellitenlaserbeobachtungen und Schweremessungen werden an diesem einzigartigen Standort wichtige Beiträge zu den globalen geodätischen Bezugssystemen erbracht. Diese sind u. a. die Voraussetzung für den Betrieb der Satellitennavigationssysteme wie GPS und Galileo. Die hochpräzisen Atomuhren sichern den Zeitbezug. Dieses Gemeinschaftsprojekt stärkt mit wissenschaftlich-technischer Kompetenz und langfristigem Service die Position Argentiniens und Deutschlands im globalen Geoinformationswesen.

    Wissenschaftlich fundierte Aussagen auf der Basis jahrzehntelanger Beobachtungsdatenreihen sind beispielsweise für den globalen Klimawandel mit Auswirkungen auf den Anstieg des Meeresspiegels sowie die wachsende Gefahr von Naturkatastrophen wie Erdbeben und Tsunamis von größtem Interesse, da er in besonderem Maße die zukünftigen politischen Entscheidungen beeinflusst.

    Der Mangel an langen Beobachtungsserien an vielen Stellen der Erde macht es Entscheidern schwer, nachhaltige Maßnahmen für die nationale Entwicklung einzuleiten. Diesem Informationsmangel durch den stetigen Ausbau der Erdbeobachtung entgegenzuwirken, hat sich die 2005 gegründete Group on Earth Observation (GEO) zum Ziel gesetzt. Daneben wurde 2011 die Initiative Global Geospatial Information Management der Vereinten Nationen (VN) gegründet, die die globale Verfügbarkeit und Nutzung von Geoinformationen als dringliche Aufgabe einstuft. In diesem Zuge wurde 2015 die Resolution „Global Geodetic Reference Frame for Sustainable Development“ durch die VN-Generalversammlung verabschiedet. Sowohl Argentinien als auch Deutschland sind Mitglied dieser beiden Initiativen.

    Hintergrundinformationen zum Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG):
    Als zentraler Dienstleister des Bundes und Kompetenzzentrum für Geoinformation und Geodäsie befasst sich das BKG mit der Beobachtung (inkl. Fernerkundung) über die Datenhaltung bis hin zur Analyse, Kombination und Bereitstellung von Geodaten. Von der Arbeit des BKG, einer Behörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern (BMI), profitieren insbesondere Bundeseinrichtungen, die öffentliche Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft – und fast jeder Bürger in Deutschland. Experten aus den verschiedensten Bereichen wie Verkehr, Katastrophenvorsorge, Innere Sicherheit, Energie und Umwelt verwenden Geodaten, Landkarten, Referenzsysteme und Informationsdienste des BKG für ihre Pläne und Untersuchungen.


    Weitere Informationen: http://www.bkg.bund.de/

     

    Bild_Bundesamt für Kartographie und Geodäsie
    Eröffnung des Observatoriums AGGO, von rechts: Botschafter Bernhard Graf von Waldersee, Prof. Hansjörg Kutterer, StSin Cornelia Rogall-Grothe, Dr. Lino Barañao, Dr. Roberto Salvarezza, Rodriguez Silveira, Prof. Claudio Brunini
  5. Landrat Görig: Vogelsbergkreis vorn bei Interkommunaler Zusammenarbeit (IKZ)
    Vorteile für Verwaltung, Wirtschaft und Bürger: Digitale Geodaten-Infrastruktur (GDI)

    Der Vogelsbergkreis baut zusammen mit den Kommunen im Kreisgebiet eine Geodateninfrastruktur (GDI) auf – eine weitere wichtige Säule in der interkommunalen Zusammenarbeit (IKZ). Alle 19 Städte und Gemeinden sind bei der GDI dabei und arbeiten mit.

    Auch beim Ausbau des schnellen Internets und beim Klimaschutzkonzept gibt es eine Zusammenarbeit von Landkreis und Kommunen. Ziele sind Verwaltungsvereinfachung, mehr Transparenz für Bürgerinnen und Bürger und die Erhöhung der Wertschöpfung in der Region. „Wir nutzen die Chancen, die uns die interkommunale Zusammenarbeit bietet“, betont Landrat Görig, „hier geht es um Effizienz und Kosteneinsparungen.“

    Claus Spandau vom Kompetenzzentrum für Interkommunale Zusammenarbeit bestätigte das und überreichte einen Zuwendungsbescheid des Landes in Höhe von 100.000 Euro. „Das ist die Höchstförderung“, erklärte er, „Sie sind hessenweit mit vorne an der Spitze was die Interkommunale Zusammenarbeit angeht.“ Die Besonderheit sei, dass im Vogelsbergkreis alle Städte und Gemeinden an einem Strang zögen, in vielen anderen Kreisen sei das nicht der Fall.

    Durch eine öffentlich-rechtliche Vereinbarung von Kreis und Kommunen ist die „GDI Vogelsberg“ entstanden. Mit der Geodateninfrastruktur – kurz GDI – werden die Voraussetzungen für politische Entscheidungen geschaffen: Die Inhalte reichen vom Bebauungsplan mit bis ins kleinste Detail digitalisierter Darstellung bis zu Leistungskennzahlen von Windkraftanlagen. Die Projektkosten belaufen sich auf insgesamt 170.000 Euro, die 100.000 Euro aus den IKZ-Mitteln des Landes finanzieren also einen Großteil. Die Hälfte der verbleibenden Kosten übernimmt der Kreis, die restlichen 35.000 Euro werden über 5 Jahre auf die Kommunen aufgeteilt, erläutert Landrat Görig.

    „Die Zukunft ist digital. Synergien werden genutzt und Doppelarbeiten vermieden. Die Kenntnisse und Erkenntnisse können in Prozesse einfließen und auf die Entscheidungsfindungen in den Verwaltungen, der Wirtschaft und Wissenschaft Einfluss nehmen“, beschreibt Landrat Görig die Vorteile des Großprojekts. Große Vorteile durch die GDI sieht er auch im Tourismus oder bei den regenerativen Energien. Die Inspire-Richtlinie der EU wird ebenfalls erfüllt: Diese verpflichtet zu einer vereinfachten Datenverarbeitung durch gegenseitigen Zugriff aller Mitglieder, Abläufe werden durch Standardisierung und Vergleichbarkeit deutlich verbessert und beschleunigt, Kosten werden reduziert und die Transparenz der Entscheidungen wird erhöht.

    Landrat Görig dankte dem Geschäftsführer der GDI Vogelsberg Udo Harzer für sein herausragendes Engagement bei diesem „Innovationsschub“, der sowohl der Verwaltung als auch der gesamten Region zugutekomme. Harzer stellte heraus, es gehe um Flächen und punktgenaue Information, um das Vorhalten aller Geoinformationen in einem einzigen System, „und diese Informationen sind immer und überall durch entsprechende Webdienste erreichbar“.

    Der „Runde Tisch GDI Vogelsberg“ hatte seit Anfang 2013 in 12 Sitzungen alle Voraussetzungen geschaffen, um die IKZ-Fördermittel zu bekommen. Am „Runden Tisch GDI Vogelsberg“ sind Mitarbeiter aller Kommunen, des Amts für Bodenmanagement Fulda, des RP Gießen sowie des Amts für Bodenmanagement Homberg/Efze vertreten. Alle haben dazu beigetragen, dass es reibungslos zu dem Förderbescheid gekommen ist.

    Weitere Informationenhttp://www.vogelsbergkreis.de/

     

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    Claus Spandau vom Kompetenzzentrum für Interkommunale Zusammenarbeit (rechts) überreichte Landrat Manfred Görig den Zuwendungsbescheid des Landes in Höhe von 100.000 Euro. Udo Harzer (links, Geschäftsführer der GDI Vogelsberg) freut sich, dass mit dem Geld die Geodateninfrastruktur (GDI) aufgebaut wird. Foto: Gabriele Richter, Pressestelle Vogelsbergkreis.
  6. BORISplus.NRW 3.0 erstmalig auf INTERGEO

    Gemeinsam mit Vertretern von IT.NRW und der Gutachterausschüsse wird die con terra GmbH erstmalig auf der INTERGEO die neue Version 3.0 des nordrhein-westfälischen Informationssystems zum Immobilienmarkt BORISplus.NRW vorstellen.

    Bereits seit 2003 Jahr ist BORISplus.NRW erfolgreich im Einsatz. Seitdem verzeichnet der Dienst über eine Million Zugriffe im Monat und ist damit eines der erfolgreichsten E-Government-Projekte des Landes NRW.

    In enger Zusammenarbeit mit Vertretern der Gutachterausschüsse und des Oberen Gutachterausschusses für Grundstückswerte im Land Nordrhein-Westfalen wurde vom Geoinformationszentrum (IT.NRW) zusammen mit con terra die Version des amtlichen Immobilienportals BORISplus.NRW vollständig überarbeitetet und weiterentwickelt. Die Freischaltung der Version 3.0 wird Anfang Januar 2016 erfolgen.

    Eine wesentliche Neuerung bestehen in der Portierung der Anwendung auf eine die neue technologische Plattform map.apps 3.1. Hierdurch wird die Performance der Anwendung erheblich verbessert. Als zentrales Element wird das Kartenbild stark vergrößert und rückt damit in den Fokus des Nutzers. Mittels klick-sensitiver Richtwertzonen werden diese bestmöglich anwenderorientiert in der Bildschirmdarstellung und im Ausdruck präsentiert. Boden- bzw. Immobilienrichtwerte zurückliegender Jahrgänge werden unter Berücksichtigung der zugehörigen historischen Karten historisiert. Durch die Teilung des Bildes in zwei Bereiche können die historischen mit den aktuellen Werten unmittelbar verglichen werden.

    Besucher der INTERGEO haben die Gelegenheit einen ersten Blick auf die Beta-Version von BORISplus.NRW 3.0 zu werfen. Der Landesbetrieb Information und Technik NRW sowie Vertreter der Gutachterausschüsse geben auf dem con terra-Stand D6.025 in Halle 6 gerne Auskunft.

    Weitere Informationenhttp://www.boris.nrw.de/
    http://www.it.nrw.de/
    http://www.conterra.de/

  7. Zukunftsthemen auf der INTERGEO

    Intergeo

    Die INTERGEO ist auf Wachstumskurs und integriert dabei neue Module in ihr Portfolio. Neue Themenplattformen, Nachwuchsförderung und ein anwenderorientiertes Kongressprogramm sind die Schwerpunkte der diesjährigen Veranstaltung vom 15. bis 17. September in Stuttgart.

    Die INTERGEO geht im wahrsten Sinne des Wortes in die Luft: mit interaerial SOLUTIONS, der integrierten Plattform rund um alle Themen der unbemannten Flugsysteme (UAS). Unsere Besucher erleben 2015 in Stuttgart, wie rasant sich die Anwendungen weiterentwickeln und welche Lösungen möglich sind.

    Wenn es um Telematik geht, werden längst nicht mehr nur Logistiker hellhörig. Die sinnvolle Auswertung und Verknüpfung von Telekommunikations-, Informatik- und Geodaten bietet auch Bereichen wie dem Gesundheitswesen, dem Immobiliensektor und der Baubranche innovative Anwendungen. Die INTERGEO bietet mit dem Telematik-Forum erstmals eine branchenübergreifende Plattform zum Thema an.

    Teil der weltweit bedeutendsten Plattform der Geo-Branche ist auch der Kongress.
    Geospatial 4.0, Digitale Wirtschaft, Big Data, Digitale Infrastrukturen oder Smart Cities lauten die Schlagworte. Die INTERGEO und der Kartographentag greifen diese Themen auf, zeigen Lösungen und bieten mit hochkarätig besetzten Diskussionsforen wertvolle Denkanstöße.
    Wer als Kongressteilnehmer registriert ist, kann unter kundiger Führung in zahlreichen Exkursionen städtebauliche Highlights ebenso besichtigen wie zentrale Verkehrsprojekte, wie zum Beispiel den Stuttgarter Flughafen oder Stuttgart 21.

    Weitere Infos hier:http://www.intergeo.de/

    Bild: Intergeo
    Bild: Intergeo
  8. Mit Cadenza Web die EU-Hochwasserrisikorichtlinie umsetzen
    Auf der INTERGEO 2015 präsentiert Disy webbasierte Hochwasserportale

    Bis Ende 2015 müssen alle Bundesländer den dritten Schritt der EU-Richtlinie über die Bewertung und das Management von Hochwasserrisiken umsetzen. Die Software Cadenza Web unterstützt dabei komfortabel, denn das Web-GIS ermöglicht die webbasierte Bereitstellung von Geofachdaten sowie den schnellen und reibungslosen Zugriff auf Karten.

    Auf der INTERGEO 2015 in Stuttgart präsentiert die Disy Informationssysteme GmbH die Hochwasserportale Schleswig-Holstein, Thüringen und Baden-Württemberg, die mit Cadenza Web umgesetzt wurden.

    Bereits 2007 hat die EU die Richtlinie über die Bewertung und das Management von Hochwasserrisiken – kurz EU-HWRM-RL –mit dem Ziel verabschiedet, die nachteiligen Auswirkungen von Hochwasser auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt sowie auf Wirtschaft, Infrastruktur und Kultur zu verringern und zu bewältigen. Die Richtlinie sieht in drei Schritten die Bewertung und das Management von Hochwasserrisiken vor. Nachdem bis Ende 2011 bundesweit die Bewertung des Risikos für alle Bäche und Flüsse erfolgen musste, sollte bis Ende 2013 für jeden Gewässerabschnitt eine Hochwassergefahrenkarte vorliegen. Bis Ende 2015 sind die abgestimmten Hochwasserrisikomanagementpläne zu veröffentlichen.

    Umsetzung des dritten Schritts
    „Jetzt muss im dritten Schritt die Bewertung und das Management von Hochwasserrisiken umgesetzt werden“, erklärt Dominik Kumer, Kundenberater bei der Disy Informationssysteme GmbH. „Die Bundesländer müssen bis Jahresende abgestimmte Maßnahmen veröffentlichen. Dazu benötigen die meist bei den Landesumweltministerien angesiedelten Wasserbehörden eine geeignete Software, die den schnellen Zugriff auf Karten ermöglicht. In Schleswig-Holstein, Thüringen und Baden-Württemberg machen die Behörden das mit Cadenza Web.“ Ausschlaggebend bei der Entscheidung, auf Cadenza Web zu setzen, war hier, dass Cadenza Web ein auf modernen Webtechnologien basierendes Web-GIS für Sach- und Geodaten ist. Cadenza Web definiert kein eigenes Geodatenformat, sondern unterstützt alle gängigen Formate wie Shapefile, DXF oder Kartenthemen, die direkt aus einer Geodatenbank (Oracle Locator/Spatial, PostgreSQL/PostGIS) oder von einem ArcGIS-Server kommen. Ebenso können über die offenen Schnittstellen Geodatendienste (WMS, WMTS, WFS-T, WPS, CSW) oder weitere Expertenwerkzeuge eingebunden werden. Das erspart in heterogenen Infrastrukturen, in denen auch große Datenmengen aus verschiedenen Quellen in unterschiedlichen Formaten integriert werden müssen, viel Migrationsaufwand.

    Außerdem war für die drei Bundesländer entscheidend, dass mit Cadenza Web jederzeit aktualisierte Karten zur Verfügung zu stellen. Die anfangs diskutierte Alternative der PDF-Darstellung kam nicht infrage, denn es war ein flexibler Dienst gewünscht, der laufend aktuelle und vor allem blattschnittfreie Kartendarstellungen erzeugt.

    Im Webportal veröffentlichen
    Auch die von der Hochwasserrisikorichtlinie verlangte Veröffentlichung der Daten lässt sich problemlos mit Cadenza Web realisieren. Die Software gewährleistet hohe Performance durch vorberechnete Karten-Caches. Karten werden im Vollbild gezeigt; die Legende und die Werkzeuge können nach Bedarf ein- und ausgeblendet werden. Außerdem können dauerhafte Verweise, sogenannte Permalinks, erstellt und verwaltet werden, die sicherstellen, dass die referenzierten Inhalte dauerhaft über die hinterlegte URL von Drittsystemen genutzt werden können. Das ist vor allem bei der geforderten Vernetzung der unterschiedlichen Bundes- und EU-Web-Inhalte zu diesem Themenkomplex und der darauf basierenden Zusammenarbeit beim Hochwasserrisikomanagement von großer Bedeutung. Zu den bisher veröffentlichten Inhalten der Hochwasserportale Schleswig-Holstein, Thüringen und Baden-Württemberg zählt beispielsweise die Hochwassergefahrenkarte HWGK HQ100, in der Hochwasserszenarien mit einem Wiederkehrintervall ≥ 100 Jahre beschrieben werden und das flächenmäßige Ausmaß der Überflutung, die Wassertiefen bzw. die Wasserstände für die überfluteten Flächen sowie Hochwasserschutzanlagen (z. B. Deiche und Deichbruchpunkte) zeigen. Die Hochwasserrisikokarte HWRK HW200 hingegen zeigt beispielsweise die Anzahl der potenziell betroffenen Einwohner sowie betroffene Anlagen (z.B. IED-Anlagen, welche der EU-Industrieemissionsrichtlinie 2010/75/EU unterliegen) und wirtschaftliche Tätigkeiten im Risikogebiet.

    Disy präsentiert Hochwasserportale auf der INTERGEO 2015 „All das zeigt: Mit Cadenza Web sind diese Bundesländer in Sachen Hochwasserrisikomanagement technologisch gut aufgestellt. Sie können mit dieser Lösung ihre Berichtspflichten erfüllen und den dritten Schritt der Hochwasserrisikorichtlinie ohne großen Aufwand bis Ende 2015 umsetzen und die Ergebnisse der breiten Öffentlichkeit zugänglich machen“, fasst Dominik Kumer zusammen.

    Auf der INTERGEO 2015 in Stuttgart besteht die Möglichkeit, sich über webbasierte Hochwasserportale beraten zu lassen. Vom 15. – 17. September 2015 treffen Sie die Disy Informationssysteme GmbH in Halle 6 am Stand F6.015. Ein Termin am Disy Stand kann unter 0721 16006-00 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! vereinbart weden. Für den INTERGEO-Besuch stellt Disy Tageskarten zur Verfügung.

    Weitere Informationen
    - Hochwasserportal Baden-Württemberg:http://udo.lubw.baden-wuerttemberg.de/
    - Hochwasserportal Thüringen:http://antares.thueringen.de/cadenza/
    - Informationen zu Cadenza Web: www.webgis.cc: http://www.webgis.cc/
    - Demo DVD anfordern:http://www.disy.net/testen/

    Bild: Disy
    Bild: Disy
  9. BARTHAUER veröffentlicht Smartphone Info-App

    Kunden, Anwender und Interessenten greifen damit ab sofort auch mobil auf das Informationsangebot des Softwareherstellers zu. Die neue App steht in den jeweiligen Stores zum kostenlosen Download bereit.

    Mit der neuen und kostenlosen BARTHAUER Info-App haben Kunden, Anwender und Interessenten der Barthauer Software GmbH nun alle Informationen zu Produkten, Neuerungen sowie Veranstaltungsangeboten rund um BARTHAUER Software jederzeit zur Hand.

    „Mit der Einführung der einfach zu bedienenden BARTHAUER Info-App gehen wir konsequent den nächsten Schritt in punkto Kundenorientierung“, so Philip Sauer, Marketingleiter bei BARTHAUER. „Denn mit der App stellen wir den Nutzern vielseitige, zeitsparende Funktionen zur Verfügung.“

    Per RSS-Feed werden aktuelle Unternehmensinformationen in Echtzeit auf die App übertragen. Neuigkeiten aus dem BARTHAUER Facebook Kanal sind integriert. Ferner bietet die App einen Auszug des Produktportfolios im PDF-Format. Die entsprechenden Produktvideos sind über die App mit dem BARTHAUER YouTube Kanal verlinkt. Einen echten Mehrwert bietet die App den Teilnehmern von BARTHAUER Veranstaltungen. „Diese Funktion haben wir erstmalig im Rahmen der UC6 – der sechsten BaSYS User Conference unseren Teilnehmern angeboten“, so Sauer. „Mehr als die Hälfte der Teilnehmer haben diese auch tatsächlich genutzt. Daher ist der Einsatz für weitere Veranstaltungen fest geplant.“

    Teilnehmer, die die App nutzen, greifen künftig mobil auf veranstaltungsrelevante Informationen wie zum Beispiel Agenda, Konferenzreader und Veranstaltungsadressen zu. Auch das Routing zu und zwischen verschiedenen Veranstaltungsorten ist bequem per Smartphone möglich.

    „Die Teilnehmer der UC6 konnten so innerhalb Nürnbergs bequem zu den verschiedenen, fußläufig erreichbaren Veranstaltungsorten routen. Das spart nicht nur Zeit, sondern schont auch die Umwelt, denn auf die mühsame Zusammenstellung lästiger Reisemappen kann damit verzichtet werden“, sagt Sauer. Ferner wird dem Nutzer eine bequeme Rückruffunktion geboten. Bei Fragen kontaktiert der Nutzer das Unternehmen direkt und ohne Umwege per Smartphone. Der Rückruf erfolgt dann in kürzester Zeit.

    Die native BARTHAUER Info-App ist für Smartphones mit den Betriebssystemen Android und iOS sowohl im Google Play Store, im Amazon App Store, als auch im Apple App Store unter dem Suchwort „Barthauer“ kostenlos erhältlich. Alternativ und für Nutzer von Smartphones mit Microsoft Betriebssystem steht die BARTHAUER Web App unter m.barthauer.de zur Verfügung. Weitere Informationen: http://www.barthauer.de/

    Quelle: Barthauer Software GmbH
    Quelle: Barthauer Software GmbH: Ansicht der BARTHAUER Web App unter m.barthauer.de
  10. Das University of Minnesota Accessibility Observatory wählt TomTom

    Im Rahmen eines neuen, nationalen Datensets zu Erreichbarkeit und Anbindung des University of Minnesota’s Accessibility Observatory steuert TomTom (TOM2) Karten- und Verkehrsinformationen bei.

    TomTom hilft dabei, die Anbindung von Arbeitsplätzen via Auto und ÖPNV in Ballungsräumen in den Vereinigten Staaten zu analysieren, indem es Karten und historische Geschwindigkeitsdaten zur Verfügung stellt. Studienpartner können diese Daten für die Entwicklung von verkehrspolitischen Strategien, die Auswertung des lokalen Verkehrssystems, das Leistungsmanagement, sowie zur Planung und Forschung nutzen.

    „Wir freuen uns, dass das UMN Accessibility Observatory TomTom gewählt hat, um ihm bei diesem Projekt mit den notwendigen Geodaten und Verkehrsinformationen zu helfen“, erklärt Ralf-Peter Schäfer, Head of Traffic bei TomTom. „Wir sind überzeugt, dass sowohl die Karten als auch die Verkehrsdaten von TomTom zu einem bundesweit besseren Verständnis der Anbindung von Arbeitsplätzen führen." Jeder Partner hat der Rechtsordnungen aller Partner entsprechend, direkten digitalen Zugriff auf das Datenset und erhält detaillierte Berichte über lokale Trends und Muster. Weitere Informationen: http://www.tomtom.com/