DDGI spricht sich für die Nutzung von Geolokationen bei CoronaAPP’s aus

Wer zuverlässige und sichere Aussagen zum persönlichen Infektionsrisiko treffen möchte, braucht eine CoronaAPP mit Geolaokationen (Ortsdaten wie GPS-Position). Mit der App könnten dann auch weitere Geoinformationen wie beispielsweise regionale und lokale Differenzierungen getroffen werden umso gezielt zur Eindämmung der SARS-CoV-2-Epedimie beizutragen.

Montage GesundheitsAPP editedQuelle: Infas 360°

Mittlerweile gibt es bezüglich der Corona-App einen breiten gesellschaftlichen Konsens. Sogar kritische Stimmen, wie die des Chaos Computer Club (CCC) oder des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen und Verbraucherverbände befürworten die App. Viele sehen darin einen Gewinn für die persönliche Gesundheit und Freiheit. Wichtig sind dabei klare Regeln, wie sie beispielsweise die 10 Prüfsteine für die Beurteilung von „Contact Tracing“-Apps des CCC aufzeigen.

Bei der jetzt durch die Bundesregierung verfolgten Lösung wird die Bluetooth-Technologie genutzt. Diese birgt aber eine Reihe von Fehlerquellen und Störfaktoren. Die Akzeptanz der Corona-App wird unter anderem maßgeblich von den „Falsch-positiv-Meldungen“ beeinflusst werden.

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Corona Regional 20200423

Corona Regional: Topaktuelle Daten und Karten zur Coronakrise in einer Anwendung

Der Deutsche Dachverband für Geoinformation (DDGI e.V) unterstützt mit "Corona Regional" die Bereitstellung topaktueller, regionaler Corona-Daten. Die interaktive Karte "easy-map" zeigt neben Informationen zu infizierten, genesenen und verstorbenen Personen auch alle Krankenhäuser in Deutschland mit deren tagesaktueller Verfügbarkeit von Intensivbetten - mit und ohne Beatmung -. Darüber hinaus informiert die Anwendung über die regionale Verteilung von Risikogruppen und läßt sich mit weiteren Daten beliebig konfigurieren. Beispielsweise können Smartphone-Standorte dazu genutzt werden, Anwender gezielt zu navigieren.

 

Link direkt zur Karte easy-map ...

Geoinformationen ermöglichen eine breite Anwendungs- und Nutzungsvielfalt. Der "Raum" dient dabei als verknüpfendes Element unterschiedlichster Daten. Geoinformationen tragen in erheblichen Maße dazu bei, die Coronakrise zu bewältigen. Viele Potenziale und Chancen liegen jedoch noch ungenutzt vor uns. Der DDGI unterstüzt dabei, aktuelle und zukünftige Aktivitäten mitzugestalten, die eine völlig neue Qualität von Informationsverarbeitung ermöglichen.

 

Die Anwendung „Corona Regional" erfolgt mit Unterstützung des langjährigen DDGI-Mitglieds infas 360 GmbH. infas 360 GmbH ist ein beratendes Marketingunternehmen für Spatial Data Science.

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Die Mitgliederversammlung des Deutschen Dachverbands für Geoinformation e.V. (DDGI) hat am 26.11.2019 einen neuen Vorstand für die Amtsperiode 2020 – 2021 gewählt.

In dem neuen Vorstandsteam wurde Peter Loef, der schon in den letzten zwei Jahren zum Vorstand gehörte, als Präsident gewählt. Der neue Vorstand besteht neben Peter Loef aus Tanja Wodtke, die als Technische Regierungsdirektorin bei der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) den Fachbereich Geoinformation, Stratigraphy leitet, Christoph Harzer, der den gleichnamigen Verlag führt und Dr. Andreas Müterthies, Entwicklungsleiter der EFTAS GmbH. Prof. Dr. Andreas Wytzisk, Dekan des Fachbereichs Geoinformatik / Informatik an der Hochschule Bochum, wurde in seinem Amt als Europabeauftragter bestätigt. Prof. Wytzisk ist zuständig für die politische Arbeit des DDGI auf europäischer Ebene und vertritt den DDGI im europäischen Dachverband EUROGI.

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Der langjährige Präsident des DDGI Udo Stichling (li) übergab am 1.1.2020 sein Amt an Peter Loef (re). Dr. Andreas Müterthies (mitte) ist auch weiterhin im Vorstand des DDGI vertreten. (Bild Hans Werner Liebers)

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