Das 8. Deutsche GeoForum findet als „Hybridveranstaltung“ in der Landesvertretung der Freien und Hansestadt Hamburg in Berlin statt.

Aufgrund der Hygienevorschriften ist die Anzahl der Personen, die sich im Veranstaltungsort gleichzeitig aufhalten dürfen, sehr begrenzt. Auch ist die gewohnte Pausengestaltung und das Catering, wie auch der Austausch untereinander lediglich mit Abstand und auf „Zweiergespräche“ beschränkt.

So werden neben den Referentinnen und Referenten und den Akteuren des DDGIs 20 Gäste an den Vortragsblöcken teilnehmen können. Die Vortragsblöcke sind auf den Vormittag und auf den Nachmittag verteilt, so dass ca. 60 Personen an der „vor Ort Veranstaltung“ über den Tag verteilt teilnehmen können.

Das sind halb so viele Teilnehmer wie im letzten Jahr an dem 7. Deutschen GeoForum teilgenommen haben. Durch die digitale Teilnahme kann sich der Kreis der Teilnehmenden aber wesentlich erhöhen. Somit liegen in dem veränderten Format auch Chancen, die wir als DDGI gerne nutzen wollen.

In Kombination mit den Teilnehmenden vor Ort in der Landesvertretung und den digital teilnehmenden Gästen, ermöglicht dieses neue Format den grenzenlosen Wissensaustausch. Mehr Informationen unter https://geoforum.ddgi.de/

Hier geht's zum Programm

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Das Konsortium bestehend aus dem infas Institut, dem Institut für Hygiene und Öffentliche Gesundheit der Universität Bonn (IHPH) und der infas 360 wird die zentrale Corona-Datenplattform für Bund und Wissenschaft aufbauen. Den Auftrag erteilte das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit der Zielsetzung alle relevanten Regionaldaten der Pandemie mit allen verfügbaren sozio-demographischen wie sozio-ökonomischen Daten zusammenzutragen, zu kombinieren und als zentrale Datenplattform zur Verfügung zu stellen.

Die Corona-Datenplattform dient als Grundlage für statistische Analysen und Modellbildungen und damit letztlich der evidenzbasierten Politikberatung. infas 360 überzeugte dabei mit ihren modernen Technologien wie Web-Crawling,-scraping und KI-Methoden sowie den bereits bestehenden, umfangreichen Datenbanken, die den Grundstock der Plattform bilden.

Dazu zählen auch die tagesaktuellen Corona-Daten der Gesundheitsministerien wie z.B. Infektionszahlen und Todesfälle oder die Belegung der Intensivbetten aus dem DIVI-Register. Die Daten zur Darstellung des regionalen Infektionsgeschehens sammelt infas 360 seit Beginn der Pandemie an (Anfang Februar) und stellt davon ausgewählte Informationen kostenlos in der Kartenanwendung Corona Data & Maps zur Verfügung.

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DDGI 8DGF Call for Papers 02

 Call for Papers - Verlängerung der Einreichungsfrist bis zum 24. Juli 2020

Unsicherheit bestimmt in den letzten Monaten die Stimmung in unserem Land und besonders auch die Veranstaltungsbranche. Messen, Kongresse und große Veranstaltungen leiden darunter besonders.

Das 8. Deutsche GeoForum in seinem bisherigen Veranstaltungsformat fällt in keine der Kategorien einer Großveranstaltung. Auch wenn die aktuellen Regelungen bis Ende Oktober definiert sind, bleibt die Unsicherheit, welche Regelungen danach getroffen werden und dann am 25. November in Berlin gelten. Somit müssen wir uns auf alle Eventualitäten einrichten – was wir von vorneherein für das diesjährige, das 8. Deutsche GeoForum, vorgesehen haben.

Auch das 8. Deutsche Geoforum findet wieder in Berlin statt – in unmittelbarer Nähe zur Politik, den Ministerien und vielen Akteuren von Gesellschaft und Wirtschaft, aber auch parallel als digitale und dezentrale Konferenz.

Wir sind überzeugt, unsere Branche und der Geoinformationsmarkt benötigt eine Plattform wie das GeoForum. Gerade in diesen schwierigen Zeiten brauchen wir den Austausch mit- und untereinander. Die Herausforderungen, die in den neuen Veranstaltungsformaten liegen, nehmen wir gerne an und wollen mit Ihnen und für Sie das 8- Deutsche GeoForum durchführen, neue Formate ausprobieren und uns gemeinsam digital – dezentral und online mit Ihnen vernetzen.

In Abhängigkeit der zum Zeitpunkt der Veranstaltung geltenden Corona-Vorschriften wird die Präsenzveranstaltung ggfls. auf mehrere Räume im Veranstaltungsgebäude verteilt, um die geltenden Vorschriften einhalten zu können.

Zudem wird das 8. Deutsche GeoForum parallel als digitales Onlineformat durchgeführt werden. In diesem Fall wird ein live-stream der Vorträge und Sessions sowohl die Teilnehmenden vor Ort als auch die Online-Teilnehmenden in die Veranstaltung einbinden.

Somit können nicht nur die BesucherInnen dezentral an dem Forum teilnehmen sondern auch die Referierenden werden ihre Beiträge online und dezentral vortragen können.

Anbei finden Sie den Call for Papers. Die Frist für die Einreichung haben wir bis zum 24. Juli 2020 verlängert.

  pdf Hier geht's zum CfP (451 KB)

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Der DDGI stellt den europäischen Grünen Deal in den Mittelpunkt seines 8. Deutschen Geoforums

Die EU-Kommission hat mit dem „Europäischen Grünen Deal“ ein Programm ausgrufen, womit bis zum Jahr 2050 ein klimaneutrales Wirtschaften im EU-Raum erreicht weren soll. Dem Schutz bzw. der Wiederherstellung der natürlichen Ökosysteme, dem Schutz der menschlichen Gesundheit vor Umweltauswirkungen sowie der nachhaltigen Nutzung der Ressourcen soll ein höherer Stellenwert beigemessen werden.

EU Grüne Deal GrafikErneuerbare Energien, Ressourcen-effizienz, Kreislaufwirtschaft, nachhaltiges Bauen und neue Mobilität sind wichtige Bausteine der Umsteuerung. Dabei soll niemand, weder Mensch noch Region, im Stich gelassen werden und die soziale Gerechtigkeit wird bei den Transformationsprozessen einen hohen Stellenwert einnehmen.

Das 8. Deutsche GeoForum orientiert sich an den Themen des „europäischen Grünen Deals“. Bei der Umgestaltung der EU-Wirtschaft für eine nachhaltige Zukunft wird die Geoinformation eine wesentliche Rolle spielen. Hiermit will der DDGI die Bedeutung der Geoinformation für Gesellschaft und Wirtschaft sichtbar machen und hervorheben. Auf dem GeoForum sollen die aktuellen Themen der GeoIT, der Erdbeobachtung, der Navigation mit denen der Komplementär- und Querschnittstechnologien wie Künstlicher Intelligenz und Maschinellem Lernen, BigData, CloudComputing sowie mit den Anwendungsfeldern in den Nutzerbrachen verknüpft werden.

Krisen wirken häufig wie ein Brennglas und so wird auch, wie bei der Klimakrise und der Coronakrise sichtbar, welche Bedeutung die Geoinformation für faktenbasierte Entscheiden hat.

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Virtueller Fachaustausch beim Branchentreff der AED-SICAD am 27. Mai

Bonn, 09.06.2020: Das diesjährige Landmanagement Forum der AED-SICAD, einem Unternehmen der VertiGIS, stand in besonderer Weise im Zeichen der Digitalisierung. Erstmals als Web-Konferenz angeboten, nutzten fast 300 Zuhörer*innen am 27. Mai die Möglichkeit zum virtuellen Branchentreffen. AED-SICAD konnte in diesem Jahr nicht nur Teilnehmende aus Deutschland, sondern auch aus Österreich und der Schweiz begrüßen.

Digitale Strategien entwickeln und nachhaltige Lösungen implementieren: Viele Städte, Kommunen und Behörden stehen vor immensen Herausforderungen, die durch die Covid-19-Pandemie nochmals deutlicher geworden sind. Wie digitale Zusammenarbeit möglich wird, zeigte Friedrich Fuß, Chief Digital Officer der Stadt Bonn, in seinem Gastbeitrag zum Stand der Digitalisierung und zur Vernetzung von Arbeitsprozessen in der Bundesstadt auf.

Auf großes Interesse stieß auch der Beitrag von Stefan Sandmann von der Geobasis NRW. Er berichtete über den aktuellen Stand des Projekts Cop4All NRW (Copernicus für ATKIS, ALKIS und Landbedeckung in NRW). Die Bezirksregierung Köln, Geobasis NRW, baut in diesem Projekt gemeinsam mit AED-SICAD und EFTAS ein zentrales Fernerkundungsverfahren auf. Frei verfügbare Satellitendaten des Copernicus-Programms der ESA sollen in die Geschäftsprozesse bei Geobasis NRW sowie bei den Katasterbehörden NRW zur Aktualisierung von Geobasisdaten integriert werden.

Intensiv genutzt wurde die Möglichkeit zum virtuellen Fachaustausch beim Themenkomplex „Managed Services in der Cloud“, einem Mix aus Anwendungsszenario, Technologie und Projektbericht. So berichtete Annette Blaser von Senat für Stadtentwicklung und Wohnen, Berlin, über Kataster und Landesvermessung in der Cloud. Etienne Boutelliez, T-Systems, stellte die Open Telecom Cloud (OTC) vor und AED-SICAD informierte in einer Live-Demo über Managed Services in der OTC sowie über SLA-basierte Betriebsmodelle.

In einem weiteren Gastvortrag fokussierte Prof. Dr. Jan-Henrik Haunert von der Universität Bonn aktuelle Trends im Bereich der Kartographie und zeigte Wege auf, wie durch Generalisierung interaktive Karten möglich werden. AED-SICAD selbst stellte mit Blick auf die verschiedenen Innovations-Horizonte aktuelle Lösungen vor, die Planungen für den Umstieg auf das AAA-Anwendungsschema der Version 7.1 bis hin zu einem strategischen Ausblick auf die Entwicklungen des Landmanagements im nächsten Jahrzehnt.

AED-SICAD bedankt sich bei allen Teilnehmer*innen und freut sich auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

Über AED-SICAD

Die AED-SICAD GmbH (AED-SICAD) ist der führende europäische Anbieter von Standardanwendungen und maßgeschneiderten GIS-Lösungen auf Esri-Technologie für die Verwaltung und die Versorgungswirtschaft. AED-SICAD realisiert High-End-Geoinformationssysteme für die Kernsegmente Kataster und Landmanagement, Ver- und Entsorgung, Kommunen und E-Government. AED-SICAD ist Esri Platin Partner und SAP Application Development Partner. Weitere Infos unter www.aed-sicad.de

Über VertiGIS

VertiGIS ist ein führender Lösungsanbieter und Softwareentwickler im Bereich geografischer Informationssysteme (GIS). Der Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung von Softwarelösungen und –dienstleistungen , die Kunden aus den Bereichen Versorgungsunternehmen, Landmanagement, öffentlicher Sektor, Energie, Telekommunikation und Industrie helfen, Brücken zwischen ihren Geschäftsprozessen und der Standorttechnologie zu bauen. Das VertiGIS-Produktportfolio wird von Tausenden von Kunden und Millionen von Endbenutzern auf der ganzen Welt genutzt und soll die Fähigkeiten führender GIS-Software, insbesondere ArcGIS® von Esri, erweitern. Zu den wichtigsten Produktmarken gehören UT for ArcGIS, die 3A-Produktlinie, Geocortex, GEONIS, ConnectMaster, GeoOffice, WebOffice und ProOffice. Weitere Infos unter www.vertigis.com

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 DDGI spricht sich für die Nutzung von Geolokationen bei CoronaAPP’s aus

Wer zuverlässige und sichere Aussagen zum persönlichen Infektionsrisiko treffen möchte, braucht eine CoronaAPP mit Geolaokationen (Ortsdaten wie GPS-Position). Mit der App könnten dann auch weitere Geoinformationen wie beispielsweise regionale und lokale Differenzierungen getroffen werden umso gezielt zur Eindämmung der SARS-CoV-2-Epedimie beizutragen.

Montage GesundheitsAPP editedQuelle: Infas 360

Mittlerweile gibt es bezüglich der Corona-App einen breiten gesellschaftlichen Konsens. Sogar kritische Stimmen, wie die des Chaos Computer Club (CCC) oder des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen und Verbraucherverbände befürworten die App. Viele sehen darin einen Gewinn für die persönliche Gesundheit und Freiheit. Wichtig sind dabei klare Regeln, wie sie beispielsweise die 10 Prüfsteine für die Beurteilung von „Contact Tracing“-Apps des CCC aufzeigen.

Bei der jetzt durch die Bundesregierung verfolgten Lösung wird die Bluetooth-Technologie genutzt. Diese birgt aber eine Reihe von Fehlerquellen und Störfaktoren. Die Akzeptanz der Corona-App wird unter anderem maßgeblich von den „Falsch-positiv-Meldungen“ beeinflusst werden.

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Corona Regional 20200423

Corona Regional: Topaktuelle Daten und Karten zur Coronakrise in einer Anwendung

Der Deutsche Dachverband für Geoinformation (DDGI e.V) unterstützt mit "Corona Regional" die Bereitstellung topaktueller, regionaler Corona-Daten. Die interaktive Karte "easy-map" zeigt neben Informationen zu infizierten, genesenen und verstorbenen Personen auch alle Krankenhäuser in Deutschland mit deren tagesaktueller Verfügbarkeit von Intensivbetten - mit und ohne Beatmung -. Darüber hinaus informiert die Anwendung über die regionale Verteilung von Risikogruppen und läßt sich mit weiteren Daten beliebig konfigurieren. Beispielsweise können Smartphone-Standorte dazu genutzt werden, Anwender gezielt zu navigieren.

 

Link direkt zur Karte easy-map ...

Geoinformationen ermöglichen eine breite Anwendungs- und Nutzungsvielfalt. Der "Raum" dient dabei als verknüpfendes Element unterschiedlichster Daten. Geoinformationen tragen in erheblichen Maße dazu bei, die Coronakrise zu bewältigen. Viele Potenziale und Chancen liegen jedoch noch ungenutzt vor uns. Der DDGI unterstüzt dabei, aktuelle und zukünftige Aktivitäten mitzugestalten, die eine völlig neue Qualität von Informationsverarbeitung ermöglichen.

 

Die Anwendung „Corona Regional" erfolgt mit Unterstützung des langjährigen DDGI-Mitglieds infas 360 GmbH. infas 360 GmbH ist ein beratendes Marketingunternehmen für Spatial Data Science.

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