Am 25. April trafen sich, auf Einladung des DDGI, Vertreter der ehemaligen Mitglieder der Geoinformationswirtschafts-Kommission (GIW-K) im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) in Berlin.

Hier folgte der DDGI auch einem Wunsch des Ministeriums, damit die Ergebnisse der über 10-jährigen Kommissionsarbeit und der umfangreichen Projekte der GIW-K-Geschäftsstelle nicht verloren gehen.

Erfreulich viele der beteiligten Verbände folgten der Einladung und diskutierten unter Leitung des Präsidenten des DDGI, Udo Stichling, über die Chancen und Perspektiven einer weiteren Arbeit für das Geobusiness in Deutschland und Europa. Die Beteiligten waren sich einig, dass die ursprünglichen Ziele, die zur Gründung der GIW-K. im Jahr 2004 führten, noch lange nicht abgearbeitet sind. Neben der Verfügbarkeit von Geodaten und Geoinformation in Deutschland soll vor allem der Bereich Open Data ein wesentlicher Schwerpunkt der Arbeit sein. Mit interessanten Beispielen soll den Verbänden und deren Mitgliedern aufgezeigt werden, wo und wie der Einsatz von Geoinformation Mehrwerte bringt. Ein nächstes Treffen der Verbände wird vom DDGI zurzeit vorbereitet. Mittelfristiges Ziel kann eine gemeinsame Veranstaltung in Form eines Kongresses sein, der die verschiedenen Beteiligten aus den unterschiedlichsten Branchen zusammenführt und Hilfestellung für besseren Einsatz von Geodaten geben wird.