DDGI 8DGF Call for Papers 02

 Call for Papers - Verlängerung der Einreichungsfrist bis zum 24. Juli 2020

Unsicherheit bestimmt in den letzten Monaten die Stimmung in unserem Land und besonders auch die Veranstaltungsbranche. Messen, Kongresse und große Veranstaltungen leiden darunter besonders.

Das 8. Deutsche GeoForum in seinem bisherigen Veranstaltungsformat fällt in keine der Kategorien einer Großveranstaltung. Auch wenn die aktuellen Regelungen bis Ende Oktober definiert sind, bleibt die Unsicherheit, welche Regelungen danach getroffen werden und dann am 25. November in Berlin gelten. Somit müssen wir uns auf alle Eventualitäten einrichten – was wir von vorneherein für das diesjährige, das 8. Deutsche GeoForum, vorgesehen haben.

Auch das 8. Deutsche Geoforum findet wieder in Berlin statt – in unmittelbarer Nähe zur Politik, den Ministerien und vielen Akteuren von Gesellschaft und Wirtschaft, aber auch parallel als digitale und dezentrale Konferenz.

Wir sind überzeugt, unsere Branche und der Geoinformationsmarkt benötigt eine Plattform wie das GeoForum. Gerade in diesen schwierigen Zeiten brauchen wir den Austausch mit- und untereinander. Die Herausforderungen, die in den neuen Veranstaltungsformaten liegen, nehmen wir gerne an und wollen mit Ihnen und für Sie das 8- Deutsche GeoForum durchführen, neue Formate ausprobieren und uns gemeinsam digital – dezentral und online mit Ihnen vernetzen.

In Abhängigkeit der zum Zeitpunkt der Veranstaltung geltenden Corona-Vorschriften wird die Präsenzveranstaltung ggfls. auf mehrere Räume im Veranstaltungsgebäude verteilt, um die geltenden Vorschriften einhalten zu können.

Zudem wird das 8. Deutsche GeoForum parallel als digitales Onlineformat durchgeführt werden. In diesem Fall wird ein live-stream der Vorträge und Sessions sowohl die Teilnehmenden vor Ort als auch die Online-Teilnehmenden in die Veranstaltung einbinden.

Somit können nicht nur die BesucherInnen dezentral an dem Forum teilnehmen sondern auch die Referierenden werden ihre Beiträge online und dezentral vortragen können.

Anbei finden Sie den Call for Papers. Die Frist für die Einreichung haben wir bis zum 24. Juli 2020 verlängert.

  pdf Hier geht's zum CfP (451 KB)

Die EU-Kommission hat mit dem „Europäischen Grünen Deal“ ein Programm ausgrufen, womit bis zum Jahr 2050 ein klimaneutrales Wirtschaften im EU-Raum erreicht weren soll. Dem Schutz bzw. der Wiederherstellung der natürlichen Ökosysteme, dem Schutz der menschlichen Gesundheit vor Umweltauswirkungen sowie der nachhaltigen Nutzung der Ressourcen soll ein höherer Stellenwert beigemessen werden.

EU Grüne Deal GrafikErneuerbare Energien, Ressourcen-effizienz, Kreislaufwirtschaft, nachhaltiges Bauen und neue Mobilität sind wichtige Bausteine der Umsteuerung. Dabei soll niemand, weder Mensch noch Region, im Stich gelassen werden und die soziale Gerechtigkeit wird bei den Transformationsprozessen einen hohen Stellenwert einnehmen.

Das 8. Deutsche GeoForum orientiert sich an den Themen des „europäischen Grünen Deals“. Bei der Umgestaltung der EU-Wirtschaft für eine nachhaltige Zukunft wird die Geoinformation eine wesentliche Rolle spielen. Hiermit will der DDGI die Bedeutung der Geoinformation für Gesellschaft und Wirtschaft sichtbar machen und hervorheben. Auf dem GeoForum sollen die aktuellen Themen der GeoIT, der Erdbeobachtung, der Navigation mit denen der Komplementär- und Querschnittstechnologien wie Künstlicher Intelligenz und Maschinellem Lernen, BigData, CloudComputing sowie mit den Anwendungsfeldern in den Nutzerbrachen verknüpft werden.

Krisen wirken häufig wie ein Brennglas und so wird auch, wie bei der Klimakrise und der Coronakrise sichtbar, welche Bedeutung die Geoinformation für faktenbasierte Entscheiden hat.

Leistungsfähige Geoinformationstechnologien und aktuelle Geodaten mit hoher zeitlicher und räumlicher Auflösung bilden die Voraussetzungen, um die großen gesellschaftlichen Herausforderungen bewältigen zu können:

Klimaschutz, Umwelt- und Naturschutz, Ressourceneffizienz und Rohstoffbeschaffung, Erneuerbare Energien, Zugang zu sauberem Wasser, Gesundheit, demografischer Wandel, nachhaltige Land- und Forstwirtschaft, Mobilität mit intelligentem, umweltfreundlichem und integriertem Verkehr, sichere Gesellschaften, globale soziale Gerechtigkeit und den Zugang zu Informationen. Gerade in der aktuellen Situation werden aber auch, neben den großen Chancen und Potenzialen, die großen Barrieren zur Nutzung der Informationstechnologien sichtbar: ob Datenschutz oder Datensicherheit, oder auch technischen Hürden der Breitbandinfrastruktur und der nutzerfreundlichen Apps.