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Geobranchen.de - GIS, GISnews, Geonews, Geoinformatik, Geographie, Geodaten, Geobusiness, Geowissenschaft, CAD - das Geo Branchenverzeichnis mit aktuellen News und Events, dem kostenlosen Newsletter Geoletter und der Suche nach Firmen, Verbänden, Instituten und Behörden aus den Geobranchen.
  1. Kommunen und Landkreise erfassen ihre Stadt- und Straßenbäume bisher individuell in digitalen oder analogen Baumkatastern. Entsprechend inhomogen sind diese Daten. Das neue Online-Tool BaumCloud harmonisiert sie. In ein einheitliches Format überführt lassen sich die Baumkatasterdaten besser nutzen – für wissenschaftliche Zwecke ebenso wie in der Praxis. Entwickelt hat das Tool die Terra Concordia gGmbH im Rahmen des mFund-Projektes meinGrün. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert und vom Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) koordiniert. Die BaumCloud steht allen Interessierten unter baumcloud.org zu Verfügung.

    Kommunale Baumkataster sind äußerst heterogen in Datenformat und -struktur. Sie unterliegen unterschiedlichen botanischen Nomenklaturen oder liegen in unterschiedlichen Koordinatensystemen vor. Auch Angaben zum Kronendurchmesser oder zur Höhe von Bäumen sind manchmal in Metern, manchmal in Zentimetern angegeben. Fehlt ein einheitlicher Standard, erschwert dies die Einbindung der Daten in Web-Applikationen. Auch sind großflächige Auswertungen von Stadtbaumdaten für vergleichende Studien nicht möglich.

    Mithilfe eines neuen Tools lassen sich diese Mankos nun beseitigen. Die BaumCloud hilft dabei, unterschiedliche Baumkatasterdaten zu vereinheitlichen und damit besser nutzbar zu machen. Auf https://baumcloud.org können Kommunen und Gemeinden ihre Stadtbaumdaten einpflegen, um zu einer homogenisierten Stadtbaumdatenbank beizutragen. Die hochzuladenden Datensätze müssen dabei einige Kriterien erfüllen, zum Beispiel müssen sie in einem bestimmten Dateiformat oder als offene Daten vorliegen.

    Derzeit bietet die neue Anwendung Informationen zu 1,6 Millionen Bäumen aus 16 kommunalen Baumkataster-Datensätzen in harmonisierter Form als Open Data an. Interessierte können diese Stadtbaumdaten ab sofort zentral über einen internetgestützten Zugriff (wfs-Link) und in einem einheitlichen Format beziehen.

    "Wir haben die BaumCloud als Verbundpartner im mFund-Projekt meinGrün entwickelt. Hier werden die homogenisierten Daten vor allem als Trainingsdaten verwendet, um die WebApp, die im Projekt entsteht, zu optimieren", erläutert Kai Gildhorn von der Terra Concordia gGmbh. "Die frei verfügbaren Daten lassen sich aber auch für andere Studien, etwa zu Themen wie biologische Vielfalt, Klimawandel oder Ökosystemleistungen von Stadtbäumen, nutzen", ergänzt Dr. Robert Hecht, verantwortlicher Wissenschaftler für die meinGrün-Projektkoordination im Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR).

    Nicht nur der Wissenschaft kommt das neue Daten-Angebot zugute. Die Daten stehen der Allgemeinheit zur Verfügung. Sie lassen sich zum Beispiel auch für WebApplikationen nutzen. Kommunale Verwaltungen können mit Hilfe der BaumCloud ihre eigenen Baumkatasterdaten einfach und schnell homogenisieren. Damit wird der Datenaustausch zwischen Ämtern und in der interkommunalen Zusammenarbeit vereinfacht. Auch neue Projekte mit zivilgesellschaftlichen Akteuren lassen sich auf Basis der offenen Daten leichter anstoßen.

    Download-Link und Metadaten stehen via mCloud-Plattform des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) zur Verfügung.

    Direkt-Link zur BaumCloud: baumcloud.org

    Weitere Informationen: meingruen.ioer.info

     

  2. „Sich selbst Richtung Erfolg steuern“

    Die Personalentwicklung des Hauses hat einen Onlinekurs für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entwickelt, um Selbstreflexion und individuelle Arbeitsprozesse zu fördern. Das dreiwöchige Selbstcoaching wurde vor einigen Wochen im Amt für Bodenmanagement (AfB) Heppenheim erstmals durchgeführt und stieß bei den Teilnehmenden auf durchweg positive Resonanz. Künftig soll die Onlinemethode weiterentwickelt werden und dabei helfen, vielfältigste Aufgaben des Verwaltungsalltags zu bewältigen und einen wertschätzenden Umgang miteinander unterstützen.

    Bild HVBG
    Die HVBG stellt ein Bild zur Verfügung. Es zeigt Mitarbeiter, die sich über das virtuelle Coaching informieren. Das Bild entstand vor der Coronakrise.

    Ziel des virtuellen Coachings ist die praktische Erprobung von verschiedenen Übungen zur besseren Selbststeuerung und Selbstreflexion. Mit diesem individuellen Training schafft man es, eigene Handlungsmöglichkeiten zu erweitern, erklärt Reiner Hamburger, Personalentwickler im Hessischen Landesamt für Bodenmanagement und Geoinformation (HLBG). Dabei sei virtuelles Coaching kein Kurs der Wissensvermittlung, sondern die Förderung der Selbsterkenntnis und des sich daraus ergebenden Gegenstandes der täglichen Reflektion. „Virtuelles Selbstcoaching ist die achtsame Begleitung durch einen inneren Coach. Ausgewählte Übungen zu bestimmten Themenschwerpunkten bieten die Möglichkeit, sich selbst gezielt in Richtung Erfolg zu steuern“, so Hamburger weiter.

    Der Begriff „virtuell“ verdeutlicht dabei, dass es bei dieser Lernmethode nicht um klassischen Face-to-Face-Unterricht handelt. Die Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation (HVBG) nutzt ihre technische Ausstattung, damit jeder Teilnehmende den Coachingprozess eigeninitiativ im Büro durchführen kann. Es besteht zudem die Möglichkeit, von einem Coach unterstützt zu werden. Coaching ist innerhalb der HVBG bereits seit einigen Jahren umfassend implementiert.

     „Wir sind mit dem virtuellen Coaching neue Wege gegangen. Wir erreichten mit geringem Ressourcenaufwand eine große Anzahl von Beschäftigten“, so Thomas Knöll, Amtsleiter des AfB Heppenheim, wo das virtuelle Coaching erstmals stattfand und mitentwickelt wurde.

    In den drei Wochen des Coachings wurde täglich jeweils eine Übung zu den Themenschwerpunkten „Reflexion am Ende des Tages – was könnte ich besser machen?“, „Vom Denken und Handeln in Lösungen“ sowie „Wertschätzender Umgang“ angeboten. Dafür mussten täglich rund zehn Minuten investiert werden. Am Ende des Coachings soll das persönliche Wohlbefinden gesteigert, neue Handlungsmöglichkeiten entdeckt und diese Übungen in den Arbeitsalltag integriert worden sein.

    „Die Rückmeldungen der Feedbackgeberinnen und -geber waren überwiegend positiv. Die erstmalige Durchführung in der HVBG sehe ich als ein Erfolg“, fasst Amtsleiter Knöll das Feedback der Teilnehmenden zusammen. Auch Anna Ziegler, Trainerin Personalentwicklung, resümiert: „Das Programm des Selbstcoachings wurde im AfB Heppenheim im ersten Durchlauf, reibungslos durchgeführt. Die Beteiligung war mit rund 40 Prozent aller Kolleginnen und Kollegen hoch und die Übungen sind gut angenommen worden.“ Der Teilnehmerkreis bestand aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Führungskräften, jeweils auf freiwilliger Basis. Durch die konstruktiven Rückmeldungen wird eine Weiterentwicklung des virtuellen Coachings erfolgen.

    Die Personalentwicklung der HVBG sorgt bereits seit 1997 dafür, Beschäftigte bei den Veränderungen des Arbeitsalltags mitzunehmen und sie im Umgang damit zu unterstützen. Dabei setzt sie Maßnahmen wie beispielsweise Führungskräftetrainings, Vorgesetztenrückmeldung, Coaching, Supervision, Mitarbeiterinnen- und Mitarbeiterworkshops (Beschäftigtenworkshops) oder Kulturarbeit ein.

    Weitere Informationen: hvbg.hessen.de

     

  3. Auswirkung der Corona-Pandemie auf Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement – Ad-Hoc-Befragung der beruflichen Community

    Die Corona-Pandemie beeinflusst unseren privaten und beruflichen Alltag in einem noch nie erlebten Maße. Spätestens seit dem Verfügen der Kontaktsperre hat sich unsere Art des Miteinanders und vor allem auch des Arbeitens massiv gewandelt. Home Office bzw. mobiles Arbeiten zuhause sind inzwischen für viele von uns die Regel – vor wenigen Wochen noch undenkbar.

    Bild: © Vektor Kunst iXimus/ Pixabay
    Bild: © Vektor Kunst iXimus/ Pixabay

    Verbunden mit dieser neuen Situation und allen Unwägbarkeiten für die nächste Zeit kann es je nach Sektor, Tätigkeitsfeld und Arbeitsplatz unterschiedliche Fragen, Anliegen und auch Lösungen geben. Hier sehen wir einen erheblichen Informationsbedarf für unsere Berufsgemeinschaft, der übergreifend bislang kaum abgedeckt wird.

    Daher hat sich der DVW e.V. dazu entschieden, unserer Community kurzfristig einen Überblick über die aktuelle Lage in Geodäsie, Geoinformation. Landmanagement und benachbarten Feldern zu verschaffen. Wir sehen dies vor allem vor dem Hintergrund, dass in den unterschiedlichen Bereichen kurzfristig eine Reihe von Entscheidungen anstehen.

    Umfrage bereits jetzt ein großer Erfolg: 1290 Teilnehmer in 72 Stunden – Erste Ergebnisse verfügbar

    In dieser Mitteilung haben wir exemplarische Ergebnisse zusammengestellt, die auf Basis von insgesamt 1290 ausgefüllten Fragebögen beruhen. Die Teilnehmer verteilten sich wie folgt nach Sektoren: 57 % behördlicher Bereich, 9 % Forschung und Lehre, 18 % Vermessungsbüros und Selbstständige, 16 % Unternehmen. Nachfolgend sind einige aktuell wichtige Ergebnisse und Erkenntnisse dargestellt. Die entsprechenden Abbildungen finden Sie auf unserer Webseite unter
    https://www.dvw.de/dvw-aktuell/2007-umfrage-bereits-jetzt-ein-grosser-erfolg-1290-teilnehmer-in-72-stunden-erste-ergebnisse-verfuegbar.

    Der bisherige Stand ist ein beachtlicher Erfolg für das innovative Vorgehen des DVW e.V im Rahmen seiner Netzwerkaktivitäten.

    Verlagerung ins Home Office als Gebot der Stunde – Umsetzung trotz Kurzfristigkeit offenbar recht erfolgreich

    In den befragten Bereichen zeigt sich eine kurzfristige, aber weitreichende Realisierung von Home-Office-Arbeitsplätzen. Nach Rückmeldung der Teilnehmer sind im behördlichen Bereich inzwischen in 43 % mehr als die Hälfte der Beschäftigten im Home Office (3 % vor der Krise), lediglich zu 5 % wird Home Office noch nicht genutzt (22 % vor der Krise). Eine Ausnahme bilden hier die Vermessungsbüros und Selbstständigen, bei denen zwar der Home-Office-Anteil zugenommen hat, jedoch nach wie vor 39 % der Mitarbeitenden dies nicht nutzen (können) – vor der Krise 67 % - aufgrund der fehlenden Eignung des Arbeitsplatzes.

    Über die Sektoren hinweg ist, soweit abgefragt, die Zufriedenheit mit dieser Arbeitsweise bzw. mit den in Betrieben und Einrichtungen getroffenen Maßnahmen insgesamt mit Zustimmungswerten zwischen 80 % und 100 % sehr hoch. Dies liegt offenbar auch an der funktionierenden technischen Ausstattung und den verfügbaren Internetzugängen in weitgehend guter Qualität.

    Organisation des fachlichen Austauschs bevorzugt mittels Online-Konferenztools und E-Mail-Kommunikation
    Online-Kommunikationstools und E-Mails sind derzeit die bevorzugten Kommunikationswerkzeuge (über 30 %). Daneben kommen auch Kollaborationsplattformen und Telefonkonferenzen zum Einsatz, wobei es hier je nach Arbeitsbereich deutliche Unterschiede geben kann.

    Derzeit kaum Nutzung der staatlichen Hilfsprogramme – ambivalente Bewertung der langfristigen Auswirkungen

    Die Abfrage im Bereich der Selbstständigen und der Unternehmen zeigt, dass die kurzfristig aufgelegten staatlichen Hilfsprogramme zu einem überwiegenden Teil nicht bzw. derzeit nicht nachgefragt werden. Die langfristige Auswirkung der Corona-Krise auf die Firma bzw. das Unternehmen bewertet etwa eine Hälfte der Befragten mit gleichbleibend bzw. positiv, die andere Hälfte hingegen mit negativ bis sehr negativ.

    Chancen in der Verstärkung der Digitalisierung und im innerbetrieblichen Zusammenhalt – Schwierigkeiten durch unklare Entwicklungen und erhöhten Organisationsaufwand

    Die Chancen, die die aktuelle Krise bietet, werden mehrheitlich in der Verstärkung der Digitalisierung (bis über 50 %) und der Stärkung des innerbetrieblichen Zusammenhalts gesehen. Die genannten Schwierigkeiten liegen vor allem in der generellen Unklarheit hinsichtlich der weiteren Entwicklung (etwa 40 %) und dem erhöhten Aufwand für Organisation und Abstimmung (etwa 30 %).

    Fortführung der Befragung – weitere Ergebnisse ab Gründonnerstag

    Um weiteren Interessierten die Teilnahme zu ermöglichen (dvw-ev.limequery.com) und die Ergebnisse zu konsolidieren, wird die Umfrage bis in die Karwoche fortgesetzt. Eine Berichterstattung erfolgt am Gründonnerstag über die bekannten Informationskanäle des DVW e.V. (Webseite, Newsletter, Twitter, Facebook).

  4. gis-report-news

    gis-report-news

    - der aktuelle E-Mail - Newsletter

    Ein Service von GEObranchen.de - mit GEOjobs.de -Stellenmarkt

    Ausgabe 06/2020 vom 03. April 2020

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    heute informieren wir Sie wieder über neueste Entwicklungen und Tendenzen aus der Geo-Branche. Weitere Informationen finden Sie wie immer aufwww.geobranchen.de“.

    Ein Gedanke vorab: „Courage ist gut, Ausdauer ist besser.“Theodor Fontane

    Ihr Redaktionsteam des Harzer Verlags



    Unsere Themen heute:

     
    top 1
    01 Neue COVID-19-KARTE informiert aktuell und anschaulich
    Transparenter Zugriff auf Corona-Daten aus Deutschland

    Um die richtigen Entscheidungen gegen die Ausbreitung des neuen Coronavirus zu treffen, sind aktuelle und zuverlässige Covid-19-Karten ein wichtiges Werkzeug. Ein Problem stellt dabei zurzeit die Schwankungsbreite der Fallzahlen dar. Sie liegt – je nach verwendeter Quelle – bei mehreren tausend Infizierten. Gründe hierfür liegen u.a. in der Nutzung unterschiedlicher Datenquellen sowie in zeitlichen Verzögerungen (vgl. SPIEGEL.de-Beitrag: Die große Meldelücke).

     
     
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    02 Karte der COVID-19 Forschung von HeiGIT zeigt die klinischen Studien zum Corona-Virus

    Viele informative Karten sind verfügbar, um die Verbreitung von COVID-19 zu verfolgen. Dies ist eine wichtige Information, aber nur ein Teil der Geschichte. Wissenschaftler und Mediziner weltweit haben auf den Ausbruch sofort mit gezielten Forschungsaktivitäten reagiert. Dies hat weltweit zu klinischen Studien und wissenschaftlichen Veröffentlichungen geführt. Das Heidelberger Institute for Geoinformation Technology (HeiGIT gGmbH) an der Universität Heidelberg entwickelt zusammen mit Markus Ries vom Universitätsklinikum Heidelberg eine interaktive Karte der klinischen Studien mit COVID-19.

     
     
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    03 Satellitenpositionierungsdienst SAPOS® in Baden-Württemberg ab sofort entgeltfrei verfügbar

    „Wir werden SAPOS® künftig als Teil der digitalen Daseinsvorsorge in Baden-Württemberg für jedermann für jedwede Zwecke für eine unbegrenzte Zahl an Nutzern performant, ausfallsicher und entgeltfrei bereitstellen“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk MdL, am Donnerstag (26. März) in Stuttgart. Seit Jahren ist SAPOS® in der Vermessung etabliert, nun erhält der Dienst Einzug in die Landwirtschaft und weitere Branchen mit hochpräzisen Positionierungsaufgaben.

     
     
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    04 Schulungen zu Datenanalyse, Reporting und GIS – Disy-Akademieprogramm 2020 findet online statt
    Ab sofort kann man sich wieder für die Weiterbildungsseminare zu den Themen Data Analytics und Geo-Analytics, Reporting und GIS anmelden
    Die Disy Informationssysteme GmbH hat auch für dieses Jahr wieder ein intensives Schulungsprogramm zu den Themen Datenanalyse und Visualisierung von Daten, Re-porting und GIS konzipiert. Neben Seminaren und Workshops bietet die Disy Akademie auch kostenlose Webinare, die zum Kennenlernen der Themenbereiche und der dafür eingesetzten Software einladen. Alle Angebote finden aufgrund der aktuellen Corona-Situation bis auf Weiteres online statt.
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    https://www.disy.net/akademie

    Weiterbildung im Homeoffice: Online-Schulungen zu Datenanalyse, Reporting und GIS

    Nutzen Sie die Zeit im Homeoffice auch für Ihre individuelle Weiterbildung. Die Disy Akademie bietet Ihnen dafür ein intensives Schulungsprogramm in den Themenbereichen Datenanalyse, Reporting und GIS sowie Spatial-ETL. Ab sofort kann man sich für die Online-Seminare und die kostenfreien Webinare anmelden.

    Mehr Informationen und Anmeldung: https://www.disy.net/akademie

     
     
     
    top 5

    05
    Denkmalatlas Niedersachsen
    Der Denkmalatlas Niedersachsen ist eine Wissens- und Kommunikationsplattform, auf der das Niedersächsische Landesamt für Denkmalpflege Informationen über die Kulturdenkmale des Landes zur Verfügung stellt. In einem bis 2023 angelegten Projekt wird das Verzeichnis der Kulturdenkmale geprüft, aktualisiert und schrittweise online veröffentlicht.
     
     
    top 6

    06 Experimentierfeld „AgriSens DEMMIN 4.0“ in Mecklenburg-Vorpommern gestartet
    Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner überreichte am 9. März 2020 in Berlin den Fördermittelbescheid an das Projekt AgriSens DEMMIN 4.0. Ziel des Projektes ist die Erprobung und Förderung digitaler Technologien und die Nutzung von Fernerkundungsdaten in der Landwirtschaft. Im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) nahmen die Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Forschungsinstitute die Fördermittelbescheide entgegen. Das Projekt wird mit 3,7 Millionen Euro gefördert. Bis zum Jahr 2023 sind in Deutschland insgesamt 50 Millionen Euro zur Förderung von sogenannten Experimentierfeldern in der Landwirtschaft eingeplant.
     
     
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    07 Ozonloch erstmals in der Arktis beobachtet
    Wie ein Schutzmantel breitet sich die Ozonschicht über uns aus und absorbiert einen Großteil der schädlichen UV-Strahlung der Sonne. Wenn die Schutzschicht jedoch so dünn wird, dass sie den Normalwert um etwa ein Drittel unterschreitet, dann spricht man von einem "Ozonloch". Erstmals zeigt sich nun ein Ozonloch in voller Ausprägung über der Arktis, wie Atmosphärenforscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) beobachtet haben. Unterschritten wurde der kritische Ozonwert von 220 Dobson Einheiten – normalerweise kommt das in der Polregion nur im Frühling in der Antarktis vor, nicht aber in der Arktis auf der Nordhalbkugel.
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    Brandneu! – Die AMD Radeon™ Pro W5500 Workstation-Grafikkarte

    Ab sofort bei Schneider Digital erhältlich – Die neue professionelle AMD Radeon ™ Pro W5500 Grafikkarte, basierend auf innovativer 7nm-RDNA-Architektur, bietet eine zertifizierte und zuverlässige Lösung für professionelle Konstrukteure und Ingenieure, die anspruchsvolle Konzepte während der gesamten Entwicklungsphase visualisieren und interaktiv testen möchten. Die GPU bietet führende Leistung mit außergewöhnlichem Wirkungsgrad und 30% mehr Performance im Vergleich zu Profi-Grafikkarten anderer Hersteller in diesem Preissegment.

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    foss-academy.com

    Foss Academy

    Geoinformatik-Schulungen mit freier Software in Berlin, Bonn und Freiburg und Inhouse-Schulungen im DACH-Raum - www.foss-academy.com

     
    08 Esri stellt den WHO-Mitgliedstaaten Ressourcen für Kartografie und Analyse zur Verfügung
    Mit Geotechnologie gegen Covid-19
    Esri stellt ein COVID-19-Reaktionspaket für Gesundheitsministerien und Partner des Global Outbreak Alert and Response Network (GOARN) zur Verfügung. Damit hat GOARN Zugang zur Geoplattform ArcGIS und den passenden räumlichen Analysewerkzeugen. Geosoftware hilft, komplexe Datenmengen zu verstehen, indem sie verschiedenste Datenarten in einen geografischen Kontext stellt und mit Technologien wie künstlicher Intelligenz (KI) analysiert.
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    www.globalmapper.de

    Global Mapper Certified Training - 10.-12. November 2020
     
    Immer noch die beste Möglichkeit, den enormen Leistungsumfang des Global Mapper inkl. LiDAR-Modul kennenzulernen – das Global Mapper Certified Training.

    Die Teilnehmerzahl ist begrenzt - informieren Sie sich unter www.globalmapper.de/training über die aktuell noch freien Plätze.

     
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    09 Ein professionelles geodätisches Programm für genaue Koordinatentransformationen
    TRANSDATpro ist ein leicht zu bedienendes Computerprogramm, das für diejenigen entwickelt worden ist, die räumliche Daten von einem Koordinatenbezugssystem in ein anderes transformieren müssen
    TRANSDATpro ist ein leicht zu bedienendes Computerprogramm, das für diejenigen entwickelt worden ist, die räumliche Daten von einem Koordinatenbezugssystem in ein anderes transformieren müssen. Außerdem ist die Software in der Lage, während der Durchführung dateigestützter Koordinatentransformationen gleichzeitig die Datenstruktur der Ergebnisdateien zu ändern. Das Programm hat eine umschaltbare siebensprachige Benutzeroberfläche und ein ausführliches elektronisches Handbuch. Es ist netzwerkfähig und unterstützt Terminal-Services auf WINDOWS-Servern. Benutzerdefinierte Konfigurationen von beliebigen Projekten können für den späteren Zugriff gespeichert werden.
     
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    10 Wildtier-Informationen für jedermann
    Neues WILD-Portal des Deutschen Jagdverbands (DJV) ist online
    Wie sich die Bestandsdichte heimischer, aber auch invasiver Wildtierarten entwickelt, zeigt das neue WILD-Portal des Deutschen Jagdverbands (DJV). Es wurde auf Basis der Datenanalyse-Plattform Cadenza des Karlsruher Unternehmens Disy Informationssysteme GmbH umgesetzt und bietet erstmalig einen Online-Zugriff auf Auswertungsmöglichkeiten der bundesweiten Monitoringdaten.
     
    Geoevents

    11 Termine

    Aufgrund der aktuellen Situation rund um das Corona-Virus werden von uns derzeit keine Termine veröffentlicht. Wir informieren Sie, sobald uns weitere Informationen zu den GEOevents vorliegen. Wir bitten um Ihr Verständnis.

     
     
    Geojobs
    12 Neue Stellenangebote und Stellengesuche auf GEOjobs
    Unsere Internet-Stellenbörse für die GEOberufe ist für Stellenanbieter aus der Wirtschaft, aus der öffentlichen Verwaltung oder aus dem Schul- und Hochschulbereich eine herausragende Plattform um zielgenau mögliche Bewerber zu treffen.

    Die Aufnahme Ihres Stellenangebots erfolgt zum Preis von € 498,-- zzgl. MwSt. Als besonderer Service erscheint Ihr Stellenangebot zusätzlich in Kurzform im nächsterreichbaren Newsletter gis-report-news. Stellengesuche von Privatpersonen werden bei uns kostenlos veröffentlicht.

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    Neue Jobangebote:
    GIS Experte/in und Anwendungsentwickler/in Prof. Schaller UmweltConsult GmbH, München
    vom 19.03.2020
    wissenschaftliche Mitarbeiterin / wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w/d) Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG), Gießen
    vom 18.03.2020
    Sachbearbeiterin / Sachbearbeiter (w/m/d) Biotopkartierung & ökologische Grundlagenerfassung (ZEBF 4305) Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, Bonn
    vom 16.03.2020
    Sachbearbeiterin / Sachbearbeiter (w/m/d) Biotopkartierung & ökologische Grundlagenerfassung (ZEBF 4301) Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, Bonn
    vom 13.03.2020
    Sachbearbeiterin / Sachbearbeiter (w/m/d) Biotopkartierung & ökologische Grundlagenerfassung (ZEBF 4302) Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, Bonn
    vom 13.03.2020
    Ingenieurin/Ingenieur (m/w/d) der Fachrichtung Vermessungswesen (FH-Diplom oder Bachelor) Kreisverwaltung Herford
    vom 12.03.2020
    Ingenieurin/Ingenieur (m/w/d) der Fachrichtung Geoinformatik oder Vermessungswesen (FH-Diplom oder Bachelor) Kreisverwaltung Herford
    vom 12.03.2020
    Geologe, Geowissenschaftler (m/w/d) BauGrund Süd, Bad Wurzach
    vom 10.03.2020
    Dezernatsleitung (m/w/d) für das Dezernat G3 „Boden und Altlasten“ Hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie, Wiesbaden
    vom 10.03.2020
    Baustoffprüfer (m/w/d) Geotechnik BauGrund Süd, Bad Wurzach
    vom 10.03.2020
    Leiter (m/w/d) geotechnisches Labor BauGrund Süd, Bad Wurzach
    vom 10.03.2020
    Master oder Dipl.-Ing. (Univ.) der Fachrichtung Vermessungswesen/Geodäsie als Referendarinnen/Referendare (m/w/d) Bayerische Vermessungsverwaltung, München
    vom 10.03.2020
    Software-Architekt/in (m/w/d) Schwerpunkte: Softwareentwicklung und Geodaten Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen, Hannnover
    vom 09.03.2020
    UX-Designer/in (m/w/d) Schwerpunkte: Frontend-Entwicklung und Geodatenvisualisierung Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen, Hannnover
    vom 09.03.2020
  5. Ab sofort bei Schneider Digital erhältlich – Die neue professionelle AMD Radeon ™ Pro W5500 Grafikkarte, basierend auf innovativer 7nm-RDNA-Architektur, bietet eine zertifizierte und zuverlässige Lösung für professionelle Konstrukteure und Ingenieure, die anspruchsvolle Konzepte während der gesamten Entwicklungsphase visualisieren und interaktiv testen möchten. Die GPU bietet führende Leistung mit außergewöhnlichem Wirkungsgrad und 30% mehr Performance im Vergleich zu Profi-Grafikkarten anderer Hersteller in diesem Preissegment.

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    AMD Radeon™ Pro W5500 Workstation-Grafikkarte. Bild: SchneiderDigital

    Die neue AMD Radeon™ Pro W5500 Workstation-Grafikkarte ist ideal für Design- und Konstruktionsanwender, die ihre Leistungsgrenzen über die Anforderungen des traditionellen 2D-Designs hinaus auf 3D-Anwendungen erweitern und gleichzeitig Echtzeit-Renderings ihrer Projekte erstellen möchten. Dank der neuen AMD Chip-Technologie ist die W5500 Grafikkarte um ca. 30% schneller und bietet mit 8 GB fast den doppelten Arbeitsspeicher als vergleichbare Profi-Grafikkarten anderer Hersteller im Preissegment unter 400,- EUR. Durch die perfekt aufeinander abgestimmten Hard- und Software-Komponenten mit GDDR5 Speicher und PCI-Express 4.0 bescheinigen unabhängige Benchmark-Tests der neuen AMD Radeon™ Pro W5500 einen knapp 50% besseren Wirkungsgrad bei anspruchsvollen Berechnungen in der Praxis.

    Entwickelt für höchste Praxisanforderungen

    Die professionelle AMD Radeon™ Pro W5500 Grafikkarte ermöglicht es Designern und Visualisierungsprofis, ihre Konzepte in VR-Umgebungen und geeigneten Visualisierungs-Tools in Echtzeit zu betrachten. Diese Grafikkartenlösung, unterstützt von Radeon™ Pro Software für Unternehmen, bietet Stabilität, Leistung und Sicherheit durch innovative Funktionen, die höchste Anforderungen erfüllen. Dank der Unterstützung von AMD Remote Workstation3 für ungehinderte Produktivität können Benutzer von praktisch überall auf ihre physischen Workstations zugreifen.

    Das neue Design & Engineering GPU der Wahl

    Die AMD Radeon™ Pro W5500 Workstation-Grafikkarte wurde für die heutigen modernen Design- und Technikprofis entwickelt. Durch die Verwendung der neuesten Hardware-Fortschritte ist die Karte so konzipiert, dass sie eine hervorragende 2D- und 3D-Designleistung für die wachsenden Anforderungen der Fertigungs- und AEC-Branche bietet. Dank der RDNA-Architektur, des modernen GDDR6-Grafikspeichers, der PCIe® 4.0-Unterstützung und der branchenführenden und energieeffizienten 7-nm-Prozessorfunktionen verwandelt die AMD Radeon™ Pro W5500 Workstation-Grafikkarte die Möglichkeiten der Mainstream-Grafik in eine neue Dimension. Die AMD Radeon™ Pro W5500 ermöglicht es Ingenieuren und Designern, zu kommunizieren und zusammenzuarbeiten, so dass sie ihre Designs visualisieren und mit ihnen interagieren können. Diese neuesten Funktionen ermöglichen es Designern, neue Workflows wie Virtual Reality zu erforschen und gleichzeitig eine Grafikkarte mit der neuesten Technologie zu verwenden.

    Anwendungsbereiche:

    Konzeption und Produktion (MFG)

    •    Designer
    •    Visualisierungskünstler
    •    Industriedesigner
    •    Simulationsanalytiker
    •    Programm-/Projektmanager    

    Architekten, Ingenieure und Konstrukteure (AEC)

    •    Ingenieure
    •    Architekten
    •    Bauingenieure
    •    Zeichner
    •    Landschaftsarchitekten
    •    Projekt-Planer
    •    Programm-/Projektmanager

    Erweiterte RDNA-Architektur

    Die AMD Radeon Pro W5500 Grafikkarte wurde zur Optimierung der Rechenleistung in realen Designanwendungen entwickelt. Sie basiert auf der bahnbrechenden 7-nm-Prozesstechnologie und ist mit dem neuesten GDDR6-Hochgeschwindigkeitsspeicher und der Unterstützung für die nächste Generation von PCI® Express 4.0 ausgestattet, um 2D- und 3D-Designworkflows zu optimieren und gleichzeitig die Energieeffizienz zu erhöhen.

    Reale Energieeffizienz

    Mit der überragenden Leistungseffizienz der 7-nm-RDNA-Architektur und der intelligenten Energietechnologie von Radeon Pro Software for Enterprise wird der Stromverbrauch des Systems für reale Workstation-Workflows optimiert und skaliert, um den Leistungsbedarf professioneller Anwendungen genau zu erfüllen.

    Hervorragende Multitasking-Leistung

    Wenn Sie arbeiten, tun Sie selten nur eine Sache auf einmal, und die AMD Radeon™ Pro W5500 Workstation-Grafikkarte und Radeon™ Pro Software for Enterprise liefern zusammen eine hervorragende CAD-Multitasking-Leistung selbst in den anspruchsvollsten Situationen, wie z.B. das Fortsetzen der Modellierung während des Renderns einer Visualisierung im Hintergrund.

    Echtzeit-Visualisierung
    Die AMD Radeon™ Pro W5500 Workstation-Grafikkarte verwandelt die Art und Weise, wie Projektteams zusammenarbeiten und interagieren, indem sie eine schnelle und immersive Echtzeit-Visualisierung von Designkonzepten liefert, um schnelle und fundierte Entscheidungen zu treffen.

    VR-Ready-Unterstützung

    Die AMD Radeon™ Pro W5500 Workstation-Grafikkarte erhöht Ihre 3D-Designerfahrung, indem sie es Designern ermöglicht, ihre Arbeit in VR- und Echtzeit-Umgebungen zu betrachten. Mit der AMD Radeon™ Pro Software for Enterprise und der AMD Radeon™ ReLive für VR-Anwendung3, AMD Radeon™ Pro W5500 Grafikkarten-Benutzer können ihre Kreationen mit VR-fähigen Anwendungen drahtlos visualisieren und eigenständige VR-Headsets auswählen.
     
    Radeon™ Pro Software für Unternehmen

    Die AMD Radeon™ Pro W5500 Grafikkarte wird mit dem AMD-Treiber5 in Unternehmensqualität betrieben, der Stresstests unterzogen wurde, um für anspruchsvolle 24/7-Umgebungen gerüstet zu sein. Ausführliche OEM-Plattformtests und umfassende ISV-Zertifizierungstests liefern die Qualität, die Profis verlangen.
    AMD Remote Workstation ermöglicht es Fachleuten, von praktisch überall aus auf ihre physischen Workstations zuzugreifen, wenn sie Citrix Virtual Apps und Desktops™ oder Microsoft® Remote Desktop verwenden. Diese Technologie streamt Pixel von einer Workstation auf mobile Geräte.

    Zertifiziert für die führenden professionellen Anwendungen, um die von Workstation-Profis geforderte Stabilität und Zuverlässigkeit zu gewährleisten.

    Radeon™ Pro Software Day Zero Zertifizierungsprogramm
    Viele professionelle ISV-Anwendungen werden zertifiziert, bevor ein neuer AMD Radeon™ Pro Software for Enterprise Treiber veröffentlicht wird. Das bedeutet, dass Benutzer von AMD Radeon™ Pro W5500 Grafikkarten die neuesten Funktionen eines neu veröffentlichten Enterprise-Treibers zusammen mit den Vorteilen der Zertifizierung am Tag der Veröffentlichung des Treibers genießen können.

    Führung der Bildqualität

    Die Radeon Pro Software für Unternehmen unterstützt die Radeon Pro W5500 Grafikkarte bei der Bereitstellung der überragenden Bildqualität, die professionelle Workflows erfordern. AMD liefert zuverlässige, "pixelgenaue" Ergebnisse für Workflows, bei denen es auf Präzision ankommt, wie z. B. bei der medizinischen Bildgebung, und im Gegensatz zu Konkurrenzlösungen zeigt AMD bei jedem Bild vollständig abgeschlossene Frames an. Radeon™ Pro Image Boost beschleunigt die Entscheidungsfindung beim Produktdesign, da der Radeon™ Pro W5500 mit einer höheren Auflösung (bis zu 5K) ausgegeben und dann auf die niedrigere native Auflösung Ihres Bildschirms skaliert werden kann, wodurch Schärfe und Klarheit verbessert werden.

    Key-Facts:
    •    Grafikspeicher: 8GB GDDR6
    •    Display-Ausgänge: 4x DisplayPort™ 1.4
    •    Merkmale:
    o    1408 (22 Berechnungseinheiten)
    o    224 GB/s Speicher-Bandbreite
    o    128-Bit Speicherschnittstelle
    o    Maximale Leistungsaufnahme 125 W
    o    Formfaktor 4.4“ x 9.5“ (H x L); Single Slot

    Die AMD Radeon ™ Pro W5500 Workstation-Grafik ist ab sofort bei Schneider Digital auf Lager. Die neue Karte wird individuell auf den konfigurierten Workstations von Schneider Digital angepasst.

    Weitere Infos und Online-Bestellung

  6. Mit Geotechnologie gegen Covid-19

    Esri stellt ein COVID-19-Reaktionspaket für Gesundheitsministerien und Partner des Global Outbreak Alert and Response Network (GOARN) zur Verfügung. Damit hat GOARN Zugang zur Geoplattform ArcGIS und den passenden räumlichen Analysewerkzeugen. Geosoftware hilft, komplexe Datenmengen zu verstehen, indem sie verschiedenste Datenarten in einen geografischen Kontext stellt und mit Technologien wie künstlicher Intelligenz (KI) analysiert.

    Damit können nationale und lokale Gesundheitsbehörden Maßnahmen planen und überwachen, Teststandorte verwalten, Fallzahlen analysieren und kommunizieren und vieles mehr.

    „Die Intention unserer Partnerschaft mit der WHO besteht darin, allen nationalen und lokalen Gesundheitsministerien notwendige Technologie zur Verfügung zu stellen. Die Integration von Geodaten und Analysen ist wichtig für eine umfassende und dynamische Reaktion auf die sich schnell verändernde Situation im Zusammenhang mit COVID-19. Das gilt insbesondere in Ländern mit geringen Ressourcen“, sagte Jack Dangermond, Esri-Gründer und Präsident.

    Weitere Informationen: www.esri.de

  7. Wasserqualität und giftige Algenblüten

    Mit einem neuen Algorithmus können Forscherinnen und Forscher des Alfred-Wegener-Institut - Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung - jetzt aus Satellitendaten herauslesen, in welchen Meeresgebieten bestimmte Gruppen von Algen vorherrschen. Auch lassen sich giftige Algenblüten erkennen und die Folgen der Erderwärmung für das Meeresplankton bewerten. Damit können sie weltweit auf die Wasserqualität schließen und die Folgen für die Fischerei abschätzen.

    Grafik: Alfred-Wegener-Institut, Hongyan Xi
    Zehnjahresmittelwert (Juli 2002-April 2012) der PFT-Chlorophyll-a-Konzentration für (A) Kieselalgen, (B) Dinoflagellaten, (C) Haptophyten und (D) Grünalgen, die mit einem EOF-basierten Algorithmus aus CMEMS-gefassten monatlichen Rrs-Produkten (Remote Sensing Reflectance) mit neun Banden ermittelt wurden. Ein mikroskopisches Foto der repräsentativen Arten für jede Phytoplanktongruppe ist ebenfalls oben rechts auf jeder Karte zu sehen. (Grafik: Alfred-Wegener-Institut, Hongyan Xi)

    Die winzigen Algen in den Ozeanen sind enorm produktiv. Sie bilden die Hälfte des Sauerstoffs, den wir atmen. Wie die Pflanzen an Land erzeugen sie mithilfe der Photosynthese energiereichen Zucker, von dem sie sich ernähren. Sie wachsen, teilen sich und bilden insgesamt gigantische Mengen an Biomasse, die die Basis allen Lebens im Meer ist. Von diesen Algen, dem sogenannten Phytoplankton, ernähren sich Kleinkrebse, Fisch- und Muschellarven, die ihrerseits von größeren Fischen gefressen werden. Mangelt es an Phytoplankton, fehlt allen anderen Meeresorganismen die Lebensgrundlage.

    Foto: ESA / ATG Medialab
    Sentinel 3A Satellit im Orbit (Foto: ESA / ATG Medialab)

    Weltweit gibt es viele verschiedene Gruppen von Phytoplankton, die in den Meeresökosystemen unterschiedliche Rollen spielen. Manche werden von Tieren besonders gern gefressen. Andere binden im Wasser bestimmte chemische Verbindungen oder Nährstoffe, womit sie ihrerseits einen großen Einfluss auf das Leben im Meer haben. Dann wieder gibt es Phytoplankton-Gruppen, die zu enormen Dichten heranwachsen können und auch giftige Substanzen bilden. Sind zu viele dieser Algen im Wasser, können Meerestiere, vor allem Fische, sterben. Das Phytoplankton im Meer spielt auch eine wichtige Rolle als CO2 Senke. Forscherinnen und Forscher interessieren sich daher sehr dafür, wie sich die Bestände der verschiedenen Phytoplankton-Gruppen weltweit entwickeln.

    Grafik: Alfred-Wegener-Institut, Hongyan Xi
    Räumliche Verteilung der Gesamtkonzentration an Chlorophyll a aus den qualitätskontrollierten Feldbeobachtungen von Pigmentdaten: (A) Pigmentdatenbank I (1997–2012, 11.977 Sätze von Pigmentdaten) und (B) Pigmentdatenbank II (2016–2018, 992) Sätze von Pigmentdaten (Grafik: Alfred-Wegener-Institut, Hongyan Xi)

    Mehr als Chlorophyll

    Bislang aber war es kaum möglich, die Menge der verschiedenen Planktongruppen in den Meeren weltweit im Detail abzuschätzen. Zwar nehmen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bereits seit Jahrzehnten von Forschungsschiffen aus Wasserproben, um das Plankton zu bestimmen und zu zählen. Doch damit sich nur Stichproben möglich. Und selbst Satelliten, die seit rund 30 Jahren mit Sensoren die Ozeane abscannen, waren bislang keine perfekte Lösung. Denn bisher konnte man mithilfe der Satellitendaten sehr wohl die Menge des Pflanzenfarbstoffs Chlorophyll im Wasser messen – als ein Maß dafür, wie hoch die Konzentration von Algen im Wasser allgemein ist. Eine Differenzierung nach verschiedenen Algentypen war bislang aber schwierig. Zudem war es unmöglich, die Satellitendaten für eine Vorhersage des Algenwachstums in Meeresregionen zu nutzen.  

    Jetzt aber ist es einem internationalen Team um Hongyan Xi und Astrid Bracher vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) erstmals gelungen, mehr aus den Satellitendaten herauszuholen: Wie sie jetzt im Fachjournal Remote Sensing of Environment schreiben, haben sie in Zusammenarbeit mit der französischen Firma ACRI-ST und mit Unterstützung durch den europäischen Satellitendaten-Dienst Copernicus Marine Environment Monitoring Service einen neuen Algorithmus entwickelt, der aus den Daten die Information für fünf verschiedene bedeutende Phytoplankton-Gruppen herauslesen kann.
    Reflektanz als Messgröße

    Die Sensoren der Satelliten nehmen Licht verschiedener Wellenlängen wahr. Normalerweise verwendet man jene Wellenlängen, die die Farbe des Chlorophylls ausmachen. Hongyan Xi und ihre Kollegen aber nutzen die Wellenlängen-Information der Satelliten jetzt noch besser aus. Im Detail geht es um die Analyse der sogenannten Reflektanz, auch Reflexionsgrad genannt. Sie ist ein Maß dafür, wie viel des Sonnenlichtes, das auf die Erde trifft, ins All zurückgeworfen wird. Dieses reflektierte Licht ist das Ergebnis aus verschiedenen optischen Prozessen: Es wird von Wassermolekülen und Partikeln im Meer und in der Atmosphäre gestreut, gebeugt und verändert. „Und auch das Plankton, das ja bestimmte farbige Pigmente enthält, beeinflusst die Reflektanz“, sagt Hongyan Xi. „Je nachdem, welche Algen und welche Pigmente im Wasser vorherrschen, ist die Reflektanz anders.“ Tatsächlich prägt jede der fünf verschiedenen Plankton-Gruppen dem reflektierten Licht quasi seinen eigenen Fingerabdruck auf. Der neu entwickelte Algorithmus ist in der Lage, diesen zu erkennen.

    Aufwendiger Vergleich von Schiffs- und Satellitendaten

    Diesem Erfolg ist eine enorme Fleißarbeit vorausgegangen. Denn zunächst musste das Team herausfinden, welches Reflektanzmuster für welche Algengruppe typisch ist. Die Forscher mussten dazu Satellitenmessungen mit Planktonproben kombinieren, die zur selben Zeit am selben Ort vom Schiff aus genommen worden waren. Glücklicherweise gibt es heute öffentlich zugängliche Datenbanken, in denen die Ergebnisse vieler Schiffsexpeditionen gespeichert sind. Die Archive verraten, an welchem Ort und zu welcher Zeit Wasserproben genommen wurden und welche Algenarten und -gruppen darin enthalten waren. Hongyan Xi und ihre Kollegen werteten rund 12.000 solcher Algendatensätze aus – und setzten jeden einzelnen in Beziehung zu Satellitenmessungen, die zur selben Zeit vom selben Ort gemacht worden waren. Damit konnten sie nachvollziehen, wie sich die Reflektanz bei bestimmten Algen veränderte.
    Wasserqualität und giftige Algenblüten

    Mit diesem Wissen war es dann möglich, den Algorithmus zu entwickeln. Dieser ist jetzt in der Lage, aus der Reflektanz-Information aus einem beliebigen Meeresgebiet weltweit auf die dort vorherrschenden Algengruppen zu schließen. Diese Information ist beispielsweise wichtig, um weiträumige Blüten giftiger Algen zu erkennen, sogenannte „Harmful algal blooms“ (HABs). Auch sagt die Anwesenheit bestimmter Algen etwas über die Wasserqualität aus; Informationen, die für die Fischerei von Bedeutung sind. „Außerdem können wir künftig erkennen, ob sich die Verteilung des Phytoplanktons mit dem Klimawandel verändert“, sagt Hongyan Xi. „Das ist wichtig, um die Folgen für die Ökosysteme abzuschätzen.“

    Originalpublikation

    Hongyan Xi, Svetlana N. Losa, Antoine Mangin, Mariana A. Soppa, Philippe Garnesson, Julien Demaria, Yangyang Liu, Odile Hembise Fanton d'Andon, Astrid Bracher:

    Global retrieval of phytoplankton functional types based on empirical orthogonal functions using CMEMS GlobColour merged products and further extension to OLCI data

    doi.org/10.1016/j.rse.2020.111704

  8. Neues WILD-Portal des Deutschen Jagdverbands (DJV) ist online

    Wie sich die Bestandsdichte heimischer, aber auch invasiver Wildtierarten entwickelt, zeigt das neue WILD-Portal des Deutschen Jagdverbands (DJV). Es wurde auf Basis der Datenanalyse-Plattform Cadenza des Karlsruher Unternehmens Disy Informationssysteme GmbH umgesetzt und bietet erstmalig einen Online-Zugriff auf Auswertungsmöglichkeiten der bundesweiten Monitoringdaten.

    Ist der Feldhasenbestand in den letzten Jahren zurückgegangen? Oder wie haben sich die Bestände invasiver Arten wie Waschbär, Marderhund und Nilgans entwickelt? Fragen wie diese lassen sich dank des Wildtier-Informationssystems der Länder Deutschlands „WILD“ des Deutschen Jagdverbands e. V. (DJV) und seiner Landesjagdverbände beantworten. Seit 2001 werden im Rahmen dieses bundesweiten Monitoring-Programms Daten zum Vorkommen, zur Häufigkeit und zur Bestandsentwicklung von Wildtieren erhoben, ausgewertet und im WILD-Jahresbericht gedruckt und auch digital als PDF bereitgestellt. Die Ergebnisse des Projekts haben sich als eine unverzichtbare Grundlage für die Erarbeitung von Strategien zum Erhalt von Wildtieren und deren nachhaltige Nutzung erwiesen.

    Umsetzung mit der Datenanalyse-Plattform Cadenza

    Jetzt hat der DJV eine neue Plattform für das Wildtier-Informationssystem der Länder Deutschlands (WILD) geschaffen, welche die Auswertungen nun auch online für Wissenschaftler, Journalisten, Behörden und die breite Öffentlichkeit verfügbar macht. Umgesetzt wurde das WILD-Portal mit der Datenanalyse-Plattform Cadenza der Karlsruher Disy Informationssysteme GmbH – so wie bereits zuvor das Tierfund-Kataster (TFK) des DJV. Als Ergänzung zum Druck- und PDF-Bericht bietet das Datenportal vielfältige Möglichkeiten, zu 17 Wildtierarten zu recherchieren und die Ergebnisse individuell zusammenzustellen. Mit den neuen interaktiven Möglichkeiten werden die Wildtierdaten und damit der Wissensschatz der Jägerschaft zusätzlich in Wert gesetzt. Das WILD-Portal bietet dem Nutzer außerdem grundlegende Metainformationen zur dahinter liegenden Methodik, zu den Datenquellen und der Beteiligungsintensität.

    Bild Disy
    WILD-Portal des Deutschen Jagdverbands (DJV): Graugans Vorkommen. Bild Disy

    Verschiedene Aufbereitungsformen der Daten

    Für die Auswertung der WILD-Daten stehen verschiedene Aufbereitungsformen zur Auswahl: Abfrageergebnisse können in Form von Karten, Tabellen und Diagrammen angezeigt werden, deren Inhalte sich dynamisch den Abfragekriterien anpassen. Der Anwender kann die Ergebnisse dann als Grafik (für Diagramme), Excel-Datei (für Tabellen) oder als Karte im PDF-Format und in verschiedenen Bildformaten speichern. Neben der flexiblen Auswertung bietet das WILD-Portal des DJV über Cadenza auch vordefinierte Auswertungen der WILD-Daten an, mit denen man sich schnell einen Überblick über die Entwicklung vom Vorkommen einzelner Arten verschaffen kann. Jäger, Behörden und weitere Interessierte können mit wenigen Klicks Auswertungen nach Region, Besatzdichte und Wildtierart filtern und ansehen. Die Grafiken lassen sich natürlich auch herunterladen – etwa für Präsentationen oder zur Bearbeitung weiterführender, wissenschaftlicher Fragestellungen.

    Cadenza ist für die Darstellung und Auswertung der WILD-Monitoringdaten das ideale Werkzeug. Nicht nur die Mitglieder, sondern auch die interessierte Öffentlichkeit können nun mit der Datenanalyse-Software flexibel auf die Auswertungen zugreifen. Damit ergänzt Cadenza das bisherige WILD-Portfolio in zeitgemäßer Art und Weise und unterstützt erheblich das zentrale Anliegen des DJV, ein Bewusstsein für das Thema Wildtiere auch außerhalb der Jägerschaft zu schaffen.

    Weitere Information
    •    Wildtier-Informationssystem der Länder Deutschlands (WILD)
    •    Tierfund-Kataster des Deutschen Jagdverbands e.V.
    •    Datenanalyse-Plattform Cadenza

  9. Die Datacad GmbH möchte allen Kunden helfen in dieser Krisenzeit arbeitsfähig zu bleiben und in der augenblicklichen Beeinträchtigung die Arbeit flexibel und sicher gestalten zu können.

    Bild: BobCADCAM-Fraesdrehen
    Bild: BobCADCAM-Fraesdrehen

    Das Thema Homeoffice war noch nie so wichtig wie heute.

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    Interessenten, die BobCAD/CAM testen möchten, können das Programm herunterladen und eine Lizenz erhalten.

  10. „Wir werden SAPOS® künftig als Teil der digitalen Daseinsvorsorge in Baden-Württemberg für jedermann für jedwede Zwecke für eine unbegrenzte Zahl an Nutzern performant, ausfallsicher und entgeltfrei bereitstellen“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk MdL, am Donnerstag (26. März) in Stuttgart. Seit Jahren ist SAPOS® in der Vermessung etabliert, nun erhält der Dienst Einzug in die Landwirtschaft und weitere Branchen mit hochpräzisen Positionierungsaufgaben.

    Bild: Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg
    Bild: Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg

    Präzisionslandwirtschaft mit SAPOS®

    Seit 2019 testen 100 Landwirte in Baden-Württemberg den amtlichen Satellitenpositionierungsdienst, den das Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung im Rahmen der deutschen Landesvermessung in hoher Qualität betreibt. Die Erwartungen wurden im Modellprojekt übertroffen. Die Landwirte können mit SAPOS® ihre Traktoren, Mähdrescher und Anhängegeräte mit satellitengestützten Lenksystemen in Echtzeit zentimetergenau steuern. SAPOS® ermöglicht eine exakte Bodenbearbeitung ohne Überlappungen, ein flächenabhängiges Erntemonitoring, eine präzise Aussaat und eine genaue mechanische Unkrautregulierung. Landwirte können damit Zeit, Treibstoff, Dünge- und Pflanzenschutzmittel einsparen und die Umwelt aktiv schonen.
    SAPOS® als Teil der digitalen Daseinsvorsorge

    In vergleichbarer Weise können durch die hochpräzise Positionierung mit SAPOS® genauso Baumaschinen im Tiefbau exakt gesteuert, Umweltsensoren kontinuierlich verfolgt und autonom fliegende Drohnen präzise auf vorgegebenem Kurs gehalten werden. Ebenso unterstützt dieser Dienst die genaue Navigation von Schiffen bei Einfahrt in die Schleusen oder im Hafenbereich und nicht zuletzt die Aufnahme der Straßenlandschaft für das künftige autonome Fahren. Die vielfältigen Anwendungen zeigen das große Potenzial des satellitengestützten Positionierungsdienstes.
    Open SAPOS® für alle

    Aktuell arbeitet das Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung mit Hochdruck an der Aufrüstung des SAPOS®-Systems, so dass Schritt für Schritt der Dienst für eine unbegrenzte Zahl an Nutzern rund um die Uhr zur Verfügung steht. „Mit dem hochwertigen SAPOS®-Angebot in Baden-Württemberg schaffen wir eine elementare Grundlage für die Präzisionslandwirtschaft und darüber hinaus, die ökonomische Innovation und ökologische Vorteile verbindet“, betonte Minister Hauk. SAPOS® kann künftig von jedermann dauerhaft entgeltfrei genutzt werden, es wird lediglich eine einmalige Anmeldegebühr pro Gerät von 150 EUR fällig.
    Hintergrundinformationen

    Der amtliche Satellitenpositionierungsdienst SAPOS® der deutschen Landesvermessung ermöglicht unter Nutzung der globalen Satellitennavigationssysteme GPS, GLONASS und Galileo bundesweit eine hochgenaue Positionierung an jedem Ort zu jeder Zeit. In Baden-Württemberg betreibt das Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung im Rahmen seines gesetzlichen Auftrags den Dienst. Das Landesamt berechnet in der Karlsruher SAPOS®-Zentrale mit Hilfe von 16 Referenzstationen im Land sowie weiteren Stationen in den Nachbarländern laufend hochpräzise Korrekturdaten für die globalen Satellitennavigationssysteme und stellt diese über mobiles Internet bereit.

    Weitere Informationen: www.sapos-bw.de.