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  1. Das Land Hessen kann sich über neue Fachkräfte freuen und für 23 junge Menschen gehört der Prüfungsstress ab heute der Vergangenheit an.  Die frischgebackenen Absolventinnen und  Absolventen der Ausbildungsberufe Geomatikerin bzw. Geomatiker sowie Vermessungstechnikerin bzw. Vermessungstechniker haben im Frühjahr 2019 ihre Berufsausbildung erfolgreich beendet und wurden am 24. Juni 2019 im Rahmen einer Feierstunde im Rathaus der Landeshauptstadt Wiesbaden „frei gesprochen“.

    Bild: HVBG
    23 Absolventinnen und Absolventen erhalten im Rahmen der Freisprechungsfeier im Rathaus der Landeshauptstadt Wiesbaden ihre Zeugnisse. Bild: HVBG

    Mit der Abschlussprüfung im Frühjahr 2019 haben insgesamt 23 Prüflinge erfolgreich ihre Berufsausbildung beendet: Acht Vermessungstechniker,  zehn Geomatikerinnen und fünf Geomatiker wurden im Rahmen einer Freisprechungsfeier im Wiesbadener Rathaus gewürdigt.

    Frau Dr. Petra Beckefeld, Leiterin des Tiefbau- und Vermessungsamtes der Landeshauptstadt Wiesbaden, sprachen ebenso wie Herr Günther Hermann, Abteilungsleiter im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen (HMWEVW) feierliche Grußworte an die Anwesenden. Weitere Beiträge folgten durch Vertreter   des Bundes der Öffentlich bestellten Vermessungsingenieure e.V. (BDVI) und der Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Vermessungs- und Liegenschaftsämter im Hessischen Städtetag.

    Die Vorsitzende des Prüfungsausschusses, Frau Annette Stausberg, Leiterin des Amtes für Bodenmanagement Limburg a.d. Lahn (AfB), lobte die Prüflinge für ihre Leistungen und sprach ihnen ihre Anerkennung aus. Im Anschluss stellten Maurice Schreier vom AfB  Limburg a. d. Lahn sowie Martin Penner, Bickhardt Bau AG Kirchheim, ihre betrieblichen Aufträge vor.

    Es folgte die Vorstellung des Projektes „Migranten-Geoinformationssystem“ im Rahmen des Ravenstein-Förderpreises der Arnold-Bode-Schule, Kassel, durch den betreuenden Lehrer Dr. Andreas Reimer, sowie Amber Despotovic und David Khorany (beide Stadt Kassel) sowie Maximilian Schulz, Vermessungsbüro Frommelt & Hartung, Wiesbaden, die für ihr Projekt mit einem Anerkennungspreis ausgezeichnet wurden.

    „Das Hessische Landesamt für Bodenmanagement und Geoinformation (HLBG) unterstützt als sogenannte „Zuständige Stelle“ eine solide Ausbildung für eine Reihe von Ausbildungsberufen des öffentlichen Dienstes und fördert die Beratung der Ausbildungsbetriebe und der Auszubildenden durch sogenannte Ausbildungsberater“, so Dr. Hansgerd Terlinden, Präsident des HLBG. „Die „Zuständige Stelle“ vertritt die Interessen von Ausbildenden sowie Auszubildenden  und unterstützt sie in allen Stationen Ihrer Ausbildung, um ein solides Fundament zu errichten und eine Brücke ins Berufsleben zu schlagen“, so Dr. Hansgerd Terlinden weiter in seiner Rede.

    Geomatikerin Linda Keilbach aus dem Amt für Bodenmanagement Homberg (Efze) sowie Vermessungstechniker Marian Leiskau von der TPI Vermessungsgesellschaft mbH, Dreieich, wurden durch Katja Rau, Nachwuchsbeauftragte des Deutschen Vereins für Vermessungswesen (DVW) als Prüfungsbeste ausgezeichnet.

    Zum Abschluss erhielten die Absolventen Ihre Zeugnisse ausgehändigt und geladene Gäste, sowie die ebenfalls anwesenden Familien und Freunde hatten Gelegenheit, mit den Freigesprochenen anzustoßen und ihre Glückwünsche persönlich auszusprechen.

    Das HLBG regelt und überwacht als so genannte „Zuständige Stelle“ für eine Reihe von Ausbildungsberufen im öffentlichen Dienst die gesamte Durchführung der Berufsausbildung und fördert die Beratung der Ausbildenden und der Auszubildenden durch so genannte Ausbildungsberater – darunter die Ausbildung zur Geomatikerin bzw. zum Geomatiker, zur Vermessungstechnikerin bzw. zum Vermessungstechniker sowie die Ausbildung zur Fachkraft für Wasserwirtschaft.

    Im Verbund mit den sieben Ämtern für Bodenmanagement ist das HLBG daneben auch der Ausbildungsbetrieb mit den meisten auszubildenden Geomatikern in Hessen.
    Die Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation (HVBG) leistet bereits seit vielen Jahren einen Beitrag zur Nachwuchsförderung in Hessen und bildet jedes Jahr junge Menschen aus – in erster Linie in den Ämtern für Bodenmanagement.

    In der HVBG werden derzeit Geomatikerinnen bzw. Geomatiker ausgebildet. Ferner bietet die HVBG ein duales Studium zum Bachelor of Engineering in der Fachrichtung „Geoinformation und Kommunaltechnik dual“ (GeKo dual) in Zusammenarbeit mit der Frankfurt University of Applied Sciences an. Darüber hinaus können junge Menschen eine Ausbildung in verschiedenen Beamtenlaufbahnen - je nach Voraussetzung für den mittleren, gehobenen oder höheren Dienst - absolvieren.

    Weitere Informationen: www.hvbg.hessen.de

     

     

     

  2. gis-report-news***

    - der aktuelle E-Mail-Newsletter

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    Ausgabe 11/2019 vom 24. Juni 2019

    Herausgeber: Christoph Harzer, Bernhard Harzer Verlag GmbH, Karlsruhe ISSN 1618-8063

     

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    heute informieren wir Sie wieder über neueste Entwicklungen und Tendenzen aus der Geoinformatik-Branche. Weitere, und teilweise ausführlichere Informationen finden Sie wie immer zusätzlich auf „www.geobranchen.de“.

    Ein Gedanke vorab: „Nur vom Nutzen wird die Welt regiert  Friedrich von Schiller

     

    Unsere Themen heute:

     

    01 Umweltdatenmanagement. – Eine Geo-Inspiration: Digitale Zwillinge

    Aufsatz von Dr. Heino Rudolf

    Thomas Kuhn (Digitaler Zwilling. Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2017):
    Digitale Zwillinge sind digitale Repräsentanzen von Dingen aus der realen Welt. Sie beschreiben sowohl physische Objekte als auch nicht-physische Dinge wie zum Beispiel Dienste, indem sie alle relevanten Informationen und Dienste mittels einer einheitlichen Schnittstelle zur Verfügung stellen. Für den digitalen Zwilling ist es dabei unerheblich, ob das Gegenstück in der realen Welt schon existiert oder erst existieren wird. Auch wenn zum Beispiel eine Produktionsanlage erst in der Planung ist, kann sie bereits einen digitalen Zwilling besitzen, der die zentralen Eigenschaften dieser Anlage beschreibt. WEITERLESEN

     

    02 INTERGEO Round Table: Alles auf digital, mit den Menschen

    Digitalisierung und Daten erhöhen den Mehrwert bei Anwendungen, Dienstleistungen und für den Menschen – wenn sie zielführend eingesetzt werden

    In diesem Jahr feiert die INTERGEO ihr 25-jähriges Bestehen. Grund genug für einen kurzen Rückblick des bisher Erreichten. Mehr noch gilt es den Blick nach vorne zu richten, auf die internationale Leitmesse für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement mit ihren digitalen Themenfeldern. Branchenexperten aus Unternehmen und der Wissenschaft trafen sich im Rahmen eines Round Table Ende Mai in der Messe Stuttgart. Sie teilten ihre Erfahrungen und ihr Know-how, ganz nach dem Motto der INTERGEO: „Wissen und Handeln für die Erde.“ WEITERLESEN

     

     

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    Disy auf der TDWI München 2019 treffen

    Auf der TDWI München 2019 vom 24. bis zum 26. Juni 2019 stellt die Disy Informationssysteme GmbH auf dem Talend-Partnerstand erstmals der deutschen Business-Intelligence-Community das Geo-ETL-Tool GeoSpatial Integration für Talend vor.

    Weitere Informationen und Termin vereinbaren unter: www.disy.net/tdwi.

     

    03 Schwerefeldbestimmung der Erde so genau wie noch nie

    Forschende der TU Graz berechneten aus 1,16 Milliarden Satellitendaten das bislang genaueste Schwerefeldmodell der Erde. Es liefert wertvolles Wissen für die Klimaforschung. Die Erdanziehungskraft schwankt von Ort zu Ort. Dieses Phänomen nutzen Geodäsie-Fachleute, um geodynamische und klimatologische Prozesse zu beobachten. Mithilfe satellitengestützter Aufzeichnungen dokumentieren sie Schwere-Schwankungen und damit räumliche und (jahres)zeitliche Massenverlagerungen auf und in der Erde. Daraus lassen sich Schwerefeldmodelle berechnen, mit denen Forschende beispielsweise das Ansteigen des Meeresspiegels oder das Abschmelzen der Gletscher verfolgen, regionale Grundwasservorkommen näher untersuchen oder die Ozeanströmungen analysieren. WEITERLESEN

     

    04 Drohnen über deutschen Städten: Zukunftsmusik oder bereits Zukunftsmarkt?

    Vor dem Hintergrund des Förderprogramms der Bunderegierung für Drohnen und Flugtaxis sowie der Vorstellung des CityAirbus in Ingolstadt im März, trafen sich jetzt Experten in Berlin zu einem Round Table. Auf Einladung der größten Drohnenmesse in Europa, der INTERAERIAL SOLUTIONS part of INTERGEO (17.-19. September 2019 in Stuttgart) gingen sie der zentralen Frage nach, ob Drohnen überhaupt schon erfolgreich und wirtschaftlich in Deutschland eingesetzt werden oder ob Wunsch und Wirklichkeit hier noch auseinanderklaffen? WEITERLESEN

     

    05 Rheinland-Pfalz steigt in die Radarinterferometrie ein - Erster Cornerreflektor im Land ist aktiv und empfängt ab sofort Sentinel-1-Daten aus dem Weltraum

    Am 14. Mai 2019 war es soweit: Das Landesamt für Vermessung und Geobasisinformation hat in Sichtweite zum Airport Hahn den ersten Cornerreflektor in Rheinland-Pfalz eingerichtet und somit die Voraussetzung für die Nutzung der Radarinterferometrie im Land geschaffen. WEITERLESEN

     

     

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    GEOjobs.de - Die Stellenbörse für alle Geobranchen

    Mit GEOjobs.de bieten wir als wohl meistbesuchtes deutsches GEO-Job-Portal, gekoppelt mit GEObranchen.de, einen Vermittlungsservice der es in sich hat.

    Unsere Internet-Stellenbörse für die GEOberufe ist für Stellenanbieter aus der Wirtschaft, aus der öffentlichen Verwaltung oder aus dem Schul- und Hochschulbereich eine herausragende Plattform um zielgenau mögliche Bewerber zu treffen.

    Die Aufnahme Ihres Stellenangebots erfolgt zum Preis von € 498,-- zzgl. MwSt. Als besonderer Service erscheint Ihr Stellenangebot zusätzlich in Kurzform im nächsterreichbaren Newsletter „gis-report-news".


    Stellengesuche von Privatpersonen werden kostenfrei veröffentlicht!

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    06 Datenbereitstellung für INSPIRE und fachübergreifende Analysen im LANUV

    Disy schafft Datenföderierungsschicht in NRW

    Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) baut eine zentrale Datenföderierungsschicht (DFS) auf, um Fachdaten nicht nur komfortabel und fachübergreifend, sondern auch INSPIRE-konform bereitstellen und analysieren zu können. Umgesetzt wird das innovative und anspruchsvolle Projekt unter Beteiligung der Disy Informationssysteme GmbH aus Karlsruhe. WEITERLESEN

     

     

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    “THE spatial view“ – 3 Tage lang anregende Vorträge hören und interessante Diskussionen führen

    Seit über 30 Jahren hat die AGIT einen fixen Platz im Terminkalender der Geoinformatik Community. Das jährliche Symposium mit über 1000 TeilnehmerInnen und über 60 Ausstellern macht die AGIT zu einer führenden Veranstaltung in der deutschsprachigen Geoinformationsbranche. Melden Sie sich zu unserem Tarif von EUR 350 an. Tagestickets zum Preis von EUR 190 sind ebenfalls verfügbar.

    Mehr Informationen finden Sie auf www.agit.at.

     

    07 Zeichnung einer Unternehmenslizenz zwischen GeoInfoDBw und Esri Deutschland

    Software-Überlassung für 3 Jahre

    Der Leiter des Geoinformationsdienstes der Bundeswehr (GeoInfoDBw), Brigadegeneral Roland Brunner, hat mit der Esri Deutschland GmbH eine befristete Unternehmenslizenz (Enterprise Agreement) abgeschlossen. Die Unternehmenslizenz ist eine Vereinbarung zwischen der Esri Deutschland GmbH als autorisiertem Anbieter der ArcGIS Technologie und dem Zentrum für Geoinformationswesen der Bundeswehr (ZGeoBw). Die Überlassung von Software für den GeoInfoDBw gilt zunächst für 3 Jahre. WEITERLESEN

     

     

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    08 Landmanagement Forum 2019: Klarer Kurs Richtung Zukunft

    AED-SICAD zeigt Trends mit Blick auf GeoInfoDok 7.1 auf

    Um die Zukunft ging es in diesem Jahr in vielen Vorträgen und Diskussionsrunden des Landmanagement Forums in Bonn. Die seit vielen Jahren von AED-SICAD im eigenen Haus ausgerichtete zweitägige Veranstaltung zog auch in diesem Jahr wieder viele Fachbesucher an. Es ging um Visionen und darum, diese in die eigene Arbeitswelt zu adaptieren. WEITERLESEN

     

    09 Geoportal Deutschland – Karte des Monats Juni 2019

    Die neue „Karte des Monats“ für Juni 2019 zeigt die aktuelle quantitative Niederschlagsanalyse der letzten 30 Tage für Deutschland nach dem RADOLAN-Verfahrensowie den aktuellen Wasserstand der Wasserstraßen (Flüsse und Kanäle) des Bundes. In der Zusammenschau erlaubt diese Themenkarte eine Einschätzung zur Trockenheit in Deutschland, die sich z. B. auf die Schiffbarkeit der großen Flüsse auswirkt. WEITERLESEN

     

    10 INGRADA Workshops 2019

    Kundennähe durch regionale Anwendertreffen

    Zu insgesamt sieben Veranstaltungen im ersten Halbjahr in ganz Deutschland folgten mehrere Hundert Anwender und Anwenderinnen der Einladung von Softplan, um sich in einer kurzweiligen Mischung aus praxisnahen Workshops und Präsentationen über die aktuellen Entwicklungen des Geoinformationssystems INGRADA zu informieren. WEITERLESEN

     

    11 Geospatial Sensing Conference - from sensing to understanding our world

    2. bis 4. September, Münster

    Das Programm für die internationale Geospatial Sensing Conference 2019 des 52°North Innovations-Netzwerks ist jetzt online!
    Sammlung, Exploration, Visualisierung, Analyse, und Interpretation von Messdaten besitzen in vielen Anwendungsgebieten eine sehr große Bedeutung. Typische Beispiele hierfür sind das Umweltmonitoring (z.B. Luft- und Wasserqualität), der Hochwasserschutz, marine Anwendungen (z.B. Analyse der Veränderungen unserer Meere) sowie Verkehrsanalysen (z.B. Verkehrsströme und damit verbundene Umwelteinflüsse). WEITERLESEN

     

    12 Berliner Wasserbetriebe setzen auf cseTools von aRES Datensysteme

    Die Berliner Wasserbetriebe BWB haben zum Ausschreibungsverfahren für eine „Planungsapplikation für Kanal- und Druckrohrleitungen“ im Januar 2019 den Zuschlag aRES Datensysteme erteilt. Dabei kommt die Lösung cseTools des halleschen Softwareherstellers zum Einsatz. WEITERLESEN

     

    13 Aus der Praxis für die Praxis

    Die IB&T Software GmbH kooperiert seit einigen Monaten mit der STRABAG SE und der Bickhardt Bau AG und schloss aktuell zwei weitere Kooperationsverträge mit der EIBS GmbH und der Verkehrs- und Ingenieurbau Consult GmbH. WEITERLESEN

     

    14 Termine

    03.-05.07.2019 I AGIT 2019 I University of Salzburg - Hellbrunner Str. 5020 Salzburg, Österreich

    Alle Termine bitte WEITERLESEN

     

    15 Neue Stellenangebote und Stellengesuche auf GEOjobs

    Mit diesem Service machen wir Sie auf www.GEOjobs.de, unsere größtes deutschsprachiges Stellenportal für Geoberufe im Internet aufmerksam. Das Angebot wechselt ständig. Hier lohnt sich der Besuch immer.


    Neue Jobangebote:

    ! Product Engineer PhD (m/w/d) Development of a geospatial database for agronomic decision support I European Technology Innovation Center (ETIC) of John Deere I Kaiserslautern I Stellenangebot vom 21.06.2019

    ! Geodatenmanager (m/w/d) I Kreis Unna I 59411 Unna I Stellenangebot vom 21.06.2019

    ! Projektleiter (m/w) Altlastenuntersuchung, Flächenrecycling, Gebäuderückbau, Bodenmanagement I GEOfactum GmbH I Essen I Stellenangebot vom 18.06.2019

    ! wissenschaftliche Mitarbeiterin / wissenschaftlicher Mitarbeiter Hydrogeologie / Geowissenschaften I BUNDESANSTALT FÜR GEOWISSENSCHAFTEN UND ROHSTOFFE (BGR) I Hannover / Vietnam I Stellenangebot vom 18.06.2019

    ! Vermessungsingenieur/in Planung und Stadtentwicklung I Landeshauptstadt Hannover I Stellenangebot vom 17.06.2019

    ! Projektleiterin/Projektleiter "Nachhaltige Entwicklung des Rohstoffsektors in Myanmar" I BUNDESANSTALT FÜR GEOWISSENSCHAFTEN UND ROHSTOFFE (BGR) I Hannover / Myanmar I Stellenangebot vom 14.06.2019

    ! Leitung des Arbeitsbereichs „Geologische Erkundung“ I BUNDESANSTALT FÜR GEOWISSENSCHAFTEN UND ROHSTOFFE (BGR) I Hannover I Stellenangebot vom 12.06.2019

    ! Vertriebsleiter Geo-IT-Softwareprodukte I virtualcitySYSTEMS GmbH I Berlin oder Grafing bei München I Stellenangebot Refresh vom 12.06.2019

    ! Vertriebsmitarbeiter Geo-IT-Softwareprodukte I virtualcitySYSTEMS GmbH I Berlin oder Grafing bei München I Stellenangebot Refresh vom 12.06.2019

    ! IT-Systembetreuung Geoinformationssysteme (m/w/d) I Hannoversche Informationstechnologien (hannIT) I Hannover I Stellenangebot vom 11.06.2019

    ! Geologietechniker / Geologiefacharbeiter (W/M/D), erfolgreiches Ingenieurbüro im Bereich Baugrundbewertung und Geotechnik I Buchholz + Partner GmbH I 04103 Leipzig, 07545 Gera, 88633 Heiligenberg, 72488 Sigmaringen, 88662 Überlingen, 88212 Ravensburg, 88400 Biberach an der Riß I Stellenangebot vom 11.06.2019

    ! Baugrundingenieur / Geologe (m/w/d) mit Option zum Teamleiter, erfolgreiches Ingenieurbüro im Bereich Baugrundbewertung und Geotechnik I Buchholz + Partner GmbH I 04103 Leipzig, 07545 Gera, 88633 Heiligenberg, 72488 Sigmaringen, 88662 Überlingen, 88212 Ravensburg, 88400 Biberach an der Riß I Stellenangebot vom 11.06.2019

    ! Leitung der Abteilung II (Bodenmanagement, Geoinformation) I Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation I Wiesbaden I Stellenangebot vom 07.06.2019

    ! Supportmitarbeiter (m/w/d) Softwareentwickler (m/w/d) I Softplan Informatik GmbH I 35435 Wettenberg I Stellenangebot vom 07.06.2019

    ! Vermessungsingenieur (w/m/d) im Bereich Raumbezugsmanagement I Stadt Nürnberg I Stellenangebot vom 06.06.2019

    ! wissenschaftliche Mitarbeiterin/wissenschaftlichen Mitarbeiter I BUNDESANSTALT FÜR GEOWISSENSCHAFTEN UND ROHSTOFFE (BGR) I Hannover I Stellenangebot vom 06.06.2019

    ! Berater mit GIS-Expertise (m/w/d) I MICUS Strategieberatung GmbH I Düsseldorf I Stellenangebot vom 06.06.2019

    ! Kartograph oder Geomatiker (m/w/d) im Bereich Marketing & Vertrieb I Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG) I Leipzig I Stellenangebot vom 05.06.2019

     

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    01 Umweltdatenmanagement. – Eine Geo-Inspiration: Digitale Zwillinge

    Aufsatz von Dr. Heino Rudolf

    Bonk: 09/2013. Bild: HRD Consulting

    Ich sitze in einer Bar in Spanien und höre einen wunderschönen Gospelsong. Mir fällt aber die Interpretin nicht ein; also meine Handy-App nutzen, und in etwa 5 s wird mir der Titel angezeigt.

    Faszinierend – insbesondere der Suchalgorithmus dahinter! Das geht natürlich nur, weil die Musikstücke digital gespeichert sind und damit einen „digitalen Zwilling“ haben. – Das ist logisch und nichts anderes als die technische Basis der Datenverarbeitung an sich: Umwandeln von analogen Werten in digitale Formate. – Letztendlich kann alles digital erfasst werden, was der Mensch sich ausdenkt, was er analysiert und dokumentiert; natürlich immer als Modell mit bestimmten Formaten und damit in einer binären Beschreibung wesentlicher Eigenschaften des Originals.

    Was aber mindestens genauso wichtig ist, ist die Weiterverarbeitbarkeit der Daten; d. h., dass alle Musikstücke in standardisierten Formaten interoperabel bereitgestellt werden. Bei Musik leuchtet uns diese Methode sofort ein. – Wenn aber wir Umweltdatenmanager die weitere Digitalisierung unserer Gesellschaft mitgestalten wollen, müssen auch wir unsere Daten über die Umwelt verschneid- und verarbeitbar für neue Wertschöpfungen anbieten. Genau deshalb bin ich ein Fan von INSPIRE, denn vor mehr als zehn Jahren haben die Protagonisten bereits erkannt, dass neben der Schaffung der technischen Voraussetzungen auch die Datenstrukturen von Umweltdaten definiert werden müssen.

    Interessanter Weise kommt der Begriff „Digitale Zwillinge“ aus der Produktionstechnik. Um die gewaltigen Kosten des Aufbaus von Testanlagen und Fertigungslinien einzusparen, wird jeder Produktionsschritt mittels digitalem Zwilling beschrieben. Für das Zusammenspiel der einzelnen Fertigungsteile werden gemeinsame Schnittstellen definiert. Mit Simulationsprogrammen kann dann das Systemverhalten virtuell nachgestellt und optimiert werden.

    Ich habe in den 90er Jahren mit Maschinenbauern zusammengearbeitet und ihre systemanalytischen Ansätze studiert, um zunächst Simulationsrechnungen für den Straßenverkehr vorzunehmen und später das Ökosystem zu beschreiben. Ich war und bin überzeugt, dass wir ein themenübergreifendes und dennoch einfaches Umweltdatenmanagement nur erreichen können, wenn wir dafür Strukturen hinterlegen, die die Wirkzusammenhänge in unserer Umwelt nachbilden.

    Es ist vielleicht überraschend und schwer nachvollziehbar, dass auf diese Weise mit einigen wenigen Grundstrukturen alle Umweltdaten aller Medien/Fachbereiche einheitlich verwaltet und bereitgestellt werden können (was mit den phänomenalen, komplizierten und Annex bezogenen INSPIRE-Datenspezifikationen leider nicht gelungen ist). Und sehr überzeugend können weitere Anwendungsbereiche einfach in die vorhandenen Strukturen aufgenommen und ergänzt werden; das Datenmodell können wir jederzeit dynamisch erweitern. – Auf dieser Datenbasis kann ich mir auch eine App vorstellen, die mit einer einzigen Anfrage den Zugang zu allen Umweltdaten an einem Standort irgendwo in Europa ermöglicht…

    Auf der agit in Salzburg werde ich am 04.07 16:30 Uhr im Grünen Hörsaal Aspekte des Buches präsentieren. Zur Veranschaulichung stelle ich die Umsetzung der Lösungsansätze themenübergreifender Föderierung und Bereitstellung von Daten für INSPIRE und Open Data am Projekt im Landesamt für Umwelt, Natur und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen vor.

    Am Stand des Harzer Verlages wird das Buch am 03.07.2019 für Interessierte ausliegen.

    Weitere Informationen: www.hrd-consulting.eu

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    02 INTERGEO Round Table: Alles auf digital, mit den Menschen

    Digitalisierung und Daten erhöhen den Mehrwert bei Anwendungen, Dienstleistungen und für den Menschen – wenn sie zielführend eingesetzt werden


    Bild: HINTE Messe- und Ausstellungs-GmbH


    Die Bedeutung der INTERGEO im internationalen Maßstab

    Ein Fazit der INTERGEO-Retrospektive von Christiane Salbach, Geschäftsführerin der Gesellschaft für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement (DVW GmbH), lautet: „Die INTERGEO ist über die letzten Jahre sehr viel breiter, interdisziplinärer, internationaler, aber auch dynamischer geworden.“ Und sie ergänzt: „Wir haben mit der INTERGEO in den letzten Jahren viel schneller Strömungen aufnehmen können, als früher und sind datengetriebener geworden.“ Unter dem Strich habe die Leitmesse nach Salbachs Worten damit massiv an Bedeutung gewonnen – national, aber vor allem international.

    Diesen internationalen Maßstabbestätigt auch Daniel Katzer, Mitglied der Geschäftsleitung der HINTE GmbH: „Heute ist die INTERGEO eine in nationale und internationale Netzwerke eingebettete globale Veranstaltung mit zuletzt 645 Ausstellern und über 19.400 Besuchern an drei Messetagen, wobei rund 50 Prozent der Teilnehmer international tätig sind.“


    Digitales Planen und Bauen: vom Reifegrad und dem Abbild der Realität

    Der Begriff Digitalisierung ist in unserer heutigen Welt omnipräsent und auch in der Geoinformationsbranche fest verankert. Doch was heißt das konkret? Für Ralf Mosler, Leader BIM Transformation bei Autodesk, lässt sich aus dem Blickwinkel Bau auf das Thema Digitalisierung sehr genau beschreiben, wie sich die Industrie schrittweise entwickelt. Das heißt, die Bandbreite reicht vom digitalen Zeichenbrett über das Building Information Modeling (BIM) bis zum Thema 4.0. mit Cloud, Robotik und künstlicher Intelligenz. Mosler: „Für uns ist es eine veränderte Wertschöpfung und jeder Kunde, abhängig von Reifegrad, hat die Möglichkeit die Digitalisierung in der jeweiligen Ausprägung zu nutzen.“

    Michael Mudra, unter anderem verantwortlich für den Bereich Geosystems Central Europe bei Hexagon, hob die Digitalisierung der Realität unter dem Stichwort Digital Reality hervor. Nach Mudras Ansicht setze die digitale Transformation in den verschiedenen Industriesektoren voraus, dass man die Realität mithilfe eines Digital Twin abbilde. Mudra sieht darin ein enormes Potenzial: „Das neue Medium Information spielt in solch einem Ecosystem die tragende Rolle in der Zukunft.“


    Lücken schließen und die digitale mit der realen Welt verknüpfen

    Prof. Jochen Schiewe von der HafenCity Universität Hamburg weist allerdings bei aller Digitalisierung darauf hin, dass es wichtig sei, das Thema „gebrauchstauglich“ für Anwendungen zu gestalten. „Wir haben noch jede Menge zu tun, um die digitale Welt mit der realen Welt zu verknüpfen“, sagt Schiewe, der zudem Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Kartographie ist und er ergänzt: „Es braucht zugeschnittene On-Demand-Lösungen, die es zu entwickeln gilt und das in Verbindung mit ganz anderen wissenschaftlichen Bereichen, wie den Gesellschafts- oder Sozialwissenschaften.“

    In eine ähnliche Richtung denkt Prof. Roland Dieterle von der Hochschule für Technik in Stuttgart. Als Leiter des Studiengangs „Smart City Solutions“ sieht er den Menschen im Mittelpunkt der Digitalisierung. Dieterle: „Jede digitale Veränderung muss in der realen Welt eine spürbare Verbesserung bringen. Dann können wir von Erfolg reden.“

    Dietmar Bernert, Leiter strategisches Account Management bei Trimble, sieht beim Digitalisierungsprozess noch erhebliche Lücken – gerade mit Blick auf die Datenverfügbarkeit. Nach Bernerts Meinung gäbe es zwar verschiedene Initiativen, um beispielsweise den Breitbandausbau voranzutreiben. „Aber wir bleiben momentan noch stecken“, sagt der Trimble Manager. Und weiter: „Wir brauchen praxisgerechte, einfache Lösungen, um die Daten zu nutzen.“ In diesem Kontext verweist er auf den wichtigen Bereich der Analytics, einem Bereich, mit dem sich Trimble aktuell beschäftigt. Ralf Mosler fasst es wie folgt zusammen: „Im Grunde geht es darum, Informationen besser zu vernetzen und nutzbar zu machen.“

    Der Tenor des Round Table lautet denn auch: Wenn in der Geoinformationsbranche nur über Daten gesprochen wird, ohne diese im Alltag zielführend einzusetzen, wird die Akzeptanz beim Anwender für die Digitalisierung schwinden. Dem gilt es entgegenzusteuern im Rahmen der INTERGEO 2019 in Stuttgart mit praxistauglichen Lösungen – zugeschnitten auf die Bedürfnisse der Menschen. Oder anders formuliert: Alles auf digital, mit den Menschen.

    Alle Video-Interviews der Experten sind HIER zu finden.


    Weitere Informationen:www.intergeo.de

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    03 Schwerefeldbestimmung der Erde so genau wie noch nie


    Die Grafik zeigt – basierend auf GOCO06S – den Eismassenverlust in Grönland © IFG – TU Graz


    Nun veröffentlichte ein Team des Instituts für Geodäsie der TU Graz
    ein neues, kombiniertes Schwerefeldmodell: das Modell namens GOCO06S stellt Massenänderungen auf und unter der Erdoberfläche in einer noch nie dagewesenen Präzision dar.


    Modell vereint Stärken unterschiedlicher Messverfahren

    Der Name verweist auf die Initative Gravity Observation Combination (GOCO), in deren Rahmen das Modell gemeinsam mit internationalen Partnern entwickelt wurde. Das Konsortium kombinierte 1,16 Milliarden Messdaten, die von neunzehn Satelliten aufgezeichnet wurden. „Durch die Kombination der Daten können die Stärken der einzelnen Messverfahren optimal ausgenutzt werden. Damit ist es uns möglich, Änderungen im Schwerefeld in der Größenordnung von einem Millionstel der mittleren Erdanziehungskraft (9.81m/s2, Anm.) zu detektieren“, erklärt Torsten Mayer-Gürr, Leiter der Abteilung Theoretische Geodäsie und Satellitengeodäsie am Institut für Geodäsie der TU Graz. Auf terrestrische Daten wurde bewusst verzichtet um global eine gleichmäßige Genauigkeit zu gewährleisten. Im Vergleich zum Vorgängermodell haben sich die Ergebnisse damit deutlich um 25 Prozent verbessert.

    Die Arbeitsgruppe beschäftigt sich unter anderem mit der Bestimmung des zeitlich veränderlichen Erdschwerefeldes sowie mit der Auswertung von Schwerefeldmessungen. Das Grazer Team prozessiert Rohdaten aus Satellitenmissionen und stellt Schwerefeldlösungen für die wissenschaftliche Gemeinschaft zur Verfügung. „Unsere Modelle werden zum Beispiel auch in der Erforschung großer Hochwasserereignisse verwendet“, nennt Mayer-Gürr ein Einsatzgebiet.


    Über die Initiative Gravitiy Observation Combination

    Die GOCO-Initiative besteht seit 2009. Ziel ist es, durch die Kombination vieler verschiedener Datenquellen hoch genaue und hoch aufgelöste globale Schwerefeldmodelle zu errechnen. 2010 konnte mit dem Modell GOCO01s die weltweit erste Kombinationslösung aus den Missionen GRACE und GOCE berechnet werden. Die neueste Modellgeneration GOCO06s kombiniert die Daten von GRACE, GOCE sowie von den kinematischen Low-Earth-Orbit Satelliten CHAMP, SWARM, TerraSAR-X, TanDEM-X und den Lasersatelliten LAGEOS1/2, Ajisai, Stella, Starlette, LARES, LARETS, Etalon1/2 und BLITS.


    Dieses Forschungsprojekt ist im Field of Expertise „Sustainable Systems“ verankert, einem von fünf strategischen Schwerpunktfeldern der TU Graz.

    GOCO-Kooperationspartner:

    Ingenieurinstitut für Astronomische und Physikalische Geodäsie der TU München
    Institut für Geodäsie und Geoinformation, Universität Bonn
    Institut für Geodäsie der TU Graz, Abteilung Theoretische Geodäsie und Satellitengeodäsie
    Institut für Weltraumforschung, Österreichische Akademie der Wissenschaften
    Astronomisches Institut der Universität Bern

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    04 Drohnen über deutschen Städten: Zukunftsmusik oder bereits Zukunftsmarkt?


    Bild: HINTE Messe- und Ausstellungs-GmbH

    Einen ersten Status gab Kay Wackwitz von DRONE INDUSTRY INSIGHTS. Er präsentierte die Ergebnisse des UAV-Drohnenbarometer 2019, das im Juni veröffentlicht wird. Es zeige sich, „dass der große Hype nun einer Konsolidierung gewichen ist und dass in vielen Bereichen Drohnentechnologie bereits ein gängiges Werkzeug geworden ist.“ Wackwitz ist sich sicher, „dass Drohnen und Drohnentechnologie mit ihrem großen Potenzial nicht mehr aufzuhalten sind.“

    Die Anwendungsmöglichkeiten für Drohnen sind enorm. Längst geht es nicht mehr um die Technologie allein. „Die zentrale Frage ist, wie und wo Drohnentechnologie eingesetzt werden kann“, stellte Achim Friedl, Vorstandsvorsitzender des UAV DACH, dem führenden Lobbyverband für kommerzielle unbemannte Luftfahrt in Deutschland fest.


    Sind Flugtaxis und Drohnen eigentlich das Gleiche?

    Zur Frage, inwiefern man überhaupt von einer homogenen Branche sprechen könne, sagte Marian Kortas, Leiter Flugbetrieb, Technik und Safety beim Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft e.V.: „Die Anwendungsformen für Drohnen sind sehr vielseitig und reichen von spezialisierten Drohnen für den kommerziellen Einsatz bis hin zu einfachen Hobbydrohnen. Drohnen sind heute Teil der Luftfahrt – entscheidend ist aber, dass sie sicher in den Luftraum integriert werden, damit die Potenziale der Technologie auch gehoben werden können.“


    Drohnen als Problemlöser der Industrie

    In der Industrie sieht man Drohnen als Lösungsbringer. Sascha Schmel, Geschäftsführer des Fachverbandes Fördertechnik und Intralogistik im VDMA, berichtete von ersten positiven Testanwendungen im innerbetrieblichen Warentransport. In der Inspektion und Überwachung sind Drohnen bereits erfolgreich im Einsatz. Im Arbeitskreis, den der Fachverband aufgrund des großen Interesses seiner Mitglieder gründete, stehe das Thema Schnittstelle ganz oben auf der Agenda: „Es geht um die Kernfrage, wie wir den Drohnen Waren übergeben können. Hier wird u. a. intensiv an Vernetzungskonzepten und Plattformlösungen gearbeitet."


    Drohnen in Städten

    Juliane Jähnke vom 2017 gegründeten DRONE THINK TANK plädierte dafür, generell stärker sichtbar zu machen, was Drohnen zu leisten im Stande sind: „Drohnen können vielmehr als nur Logistik und Blutkonserventransport.“ Sie forderte, die unstreitig in Deutschland existente Technologiekompetenz, stärker in Themen wie Smart City einzubringen: „Wir sind aktuell nur so gut, wie man es zulässt. Die Technologie muss stärker eingebunden werden.“

    Lisa Kinne, vom Bitkom bestätigte das große Interesse innerhalb des Digitalverbandes am Thema Drohne: „Wir beobachten die Technologie als Verband mit den unterschiedlichsten Mitgliedern nicht singulär, sondern vor allem industrieübergreifend, z. B. in der Landwirtschaft oder auch im Kontext Smart City.“


    Sinnhaftigkeit und Regularien

    Sascha Schmel ergänzte, dass es wichtig sei, sich auf sinnvolle und wirtschaftliche Anwendungen zu konzentrieren. „Eine fünfte oder gar sechste Zustellung nach dem Liefertransporter macht für mich keinen Sinn. Es ist eine Frage der Dosis und die Effizienz der Technologie muss immer im Mittelpunkt stehen.“

    Kevin Behnisch, Mitglied der Geschäftsführung der Deutschen Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik in DIN und VDE forderte bessere und offener regulatorische Voraussetzungen: „Meist präsentieren wir in Deutschland innovative Technologien als Erster, werden dann jedoch durch Verwaltungsvorschriften ausgebremst und sind einfach zu schwerfällig in der Umsetzung. Wir können die Technologieführerschaft im Bereich Drohne nur behaupten, wenn wir das Thema durch den realen Einsatz weiterentwickeln. Normen und Standards können dabei unterstützen, schnell den aktuellen Stand der Technik abzubilden und die notwendige Sicherheit für die Gesellschaft zu gewährleisten.“

    Marian Kortas vom BDL stellt fest, dass weitere Fortschritte von vielen Stellschrauben abhängen: „An vielen einzelnen Stellen müssen Leute tätig werden. Es bedarf Unternehmen, die mutig genug sind, Drohnen und Drohnentechnologie einzusetzen und es bedarf einer weitsichtigen Politik, die den Rahmen für die sichere Nutzung von Drohnen setzt. Wir brauchen weitergehende Regelungen für die Sicherheit, etwa eine Registrierungspflicht für Drohnen und deren Nutzer, sowie einer Vereinfachung der Genehmigungsprozesse.“

    Achim Friedl vom UAV DACH fordert eine stärkere Förderung durch die Wirtschaftspolitik sowie dringend eine Zentralisierung für die Erteilung von Betriebserlaubnissen. „Die Sicherheitspolitik muss verstehen, dass Drohnen nichts Schlechtes sind.“ Eine große Herausforderung sieht Friedl als unmittelbare Folge der Anwendungsvielfalt: „Wir können einzelne Marktsegmente nur fördern, wenn die Beteiligten an einem Tisch zusammenkommen. Die Spezifika jedes einzelnen Bereichs muss beackert werden – egal ob Polizei, Forst- oder etwa Landwirtschaft.“

    Neben der Regulierung sehen die Teilnehmer die größte Herausforderung immer noch in der gesellschaftlichen Akzeptanz der Technologie. Themen, wie Sicherheit, die Gefahr staatlicher Überwachung, das Ausspähen der Privatsphäre, Interessenkonflikte etwa mit der Sportfliegerei, die teils irreführende Art der Kommunikation und der teilweise Missbrauch der innovativen Technologie als PR- und Marketingmaßnahme, rufen in weiten Teilen der Gesellschaft starke Ressentiments hervor.

    Diesen müsse „man kontinuierlich und besser mit konsequenter Aufklärung, einer verantwortungsvollen Kommunikation sowie den zahlreichen Erfolgsgeschichte begegnen“, sagt Kay Wackwitz: „Sich verantwortungsvoll mit Risiken und Herausforderungen auseinander zu setzen ist richtig und wichtig. Wir dürfen es nicht zulassen, dass eine Technologie schlecht geredet wird, die so viel Gutes und Sinnvolles tut.“


    Über die INTERAERIAL SOLUTIONS

    Auf der IAS part of INTERGEO (17.-19. September, Messe Stuttgart) werden ca. 300 Aussteller, und über 10.000 Fachbesucher aus Europa, Nordamerika und Asien erwartet. In der Flight Zone werden an allen drei Tagen Live-Demonstrationen der führenden Anbieter durchgeführt. Mit dem EUROPEAN DRONE SUMMIT (EDS) findet Europas wichtigste Drohnenkonferenz am 18./19.09.2019 parallel statt.

    Ebenso im Rahmen der INTERGEO findet die SMART CITY SOLUTIONS mit eigenem Messebereich und hochrangigem Konferenzproramm statt. Die Lösungsplattform ist die ideale Gelegenheit für Stadtentwickler, Verkehrs-, Sicherheits- und Umweltexperten der Städte, um sich mit der Drohnentechnologie vertraut zu machen.

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    05 Rheinland-Pfalz steigt in die Radarinterferometrie ein - Erster Cornerreflektor im Land ist aktiv und empfängt ab sofort Sentinel-1-Daten aus dem Weltraum



    Cornerreflektor © LVermGeo

    Radarinterferometrie ist eine neuartige Messmethode der Satellitengeodäsie, mit der weitgehend automatisiert aktuelle Informationen über Bewegungen an der Erdoberfläche gewonnen werden können. Grundlage dafür sind die Messdaten, die von den Radarsatelliten Sentinel 1A und 1B, die Teil des europäischen Copernicus-Programms sind, erhoben werden. Die Radarinterferometrie liefert primär Informationen über Höhenänderungen im Bereich der Erdoberfläche. Sie wird zukünftig die bewährten Höhenbestimmungsverfahren wie Nivellement, GNSS-Höhenbestimmung, Laserscanning und Photogrammetrie ergänzen und zugleich neue zukunftsträchtige Anwendungen wie Bodenbewegungskataster, Festpunktmonitoring und vieles mehr ermöglichen.

    Cornerreflektoren sind künstliche Rückstrahler, die die von den Copernicus-Satelliten ausgesendeten Radarsignale in optimaler Weise zum Satelliten zurücksenden. Auf diese Weise lassen sich im Turnus von lediglich sechs Tagen Höhenänderungen von Objekten an der Erdoberfläche mit Subzentimetergenauigkeit erfassen.

    Der Cornerreflektor Hahn wurde in unmittelbarer Nachbarschaft zum Geodätischen Grundnetzpunkt Hahn und zur SAPOS-Referenzstation Hahn errichtet. Das schafft Synergieeffekte, denn auf diese Weise wird erreicht, dass Copernicus-Daten optimal im amtlichen Raumbezugssystem genutzt werden können.

    Weitere Informationen: www.lvermgeo.rlp.de

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    06 Datenbereitstellung für INSPIRE und fachübergreifende Analysen im LANUV

    Disy schafft Datenföderierungsschicht in NRW


    DFS-LANUV: Messstellen Gewässer und Luftqualität. Bild Disy

    Die Lage der Messstellen verschiedener Messnetze übersichtlich in Karten darstellen, die räumliche Beziehung zwischen Messstelle und Fachthemen des Umweltschutzes wie Boden, Luft und Wasser analysieren und in fachübergreifenden Themenkarten präsentieren, die mögliche Ausbreitung erfasster Luftschadstoffe simulieren oder einheitliche Berichte auf aktuell gefilterten Daten in wenigen Klicks aufrufen – diese Fachaufgaben des Landesamts für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) werden den Mitarbeitern der Behörde zukünftig viel einfacher von der Hand gehen. Denn das LANUV hat schon vor Längerem den Aufbau einer zentralen Datenföderierungsschicht (DFS) zur Zusammenfassung der Daten beschlossen. In einer Art Datendrehscheibe sollen Fachdaten dann den INSPIRE-Richtlinien entsprechend und interoperabel zur Verfügung stehen. Das Karlsruher Unternehmen Disy Informationssysteme GmbH wurde mit einem Teil der Umsetzung beauftragt und realisiert die Visualisierung und Auswertung der DFS-Daten für das LANUV.


    DFS-LANUV: Luftschadstoffverteilung simuliert. Bild Disy

    Vielseitige Datenauswertungen mit der Geo-Analytics-Plattform Cadenza

    Eine Aufgabe ist es dabei, die Datenstrukturen für die DFS zu definieren und zu strukturieren, damit die Daten aus den Fachinformationssystemen plausibel und konsistent in die DFS importiert werden können. Anschließend werden alle Daten in der Geo-Analytics-Plattform Cadenza – einem Disy-Produkt – für eine einheitliche Herangehensweise der Datenverarbeitung aufbereitet. Dabei dient Cadenza sowohl als Werkzeug für die Qualitätskontrolle der Daten als auch zur Visualisierung der verschiedenen Umweltinformationen sowie deren Zusammenhänge. Neben der Reporting-Komponente, mit der die inhaltlichen Informationen ausgewertet und aufbereitet werden, bietet Cadenza auch umfangreiche GIS-Optionen, um die räumlichen Zusammenhänge der NRW-landesweiten Messnetze aufzuzeigen. Dadurch können zum Beispiel benutzerfreundlich die räumliche Ausbreitung gemessener Schadstoffwerte simuliert oder Beziehungen im System der Messnetze aufgezeigt werden. Ebenfalls möglich ist die Recherche von Messstationen und die Auswertung der vorhandenen Daten anhand von räumlichen Kriterien mit wenigen Klicks. Durch die Verarbeitung der Daten in Filterformularen werden zusätzlich INSPIRE-konforme Ansichten der LANUV-Daten generiert und für eine Weiterverarbeitung verfügbar gemacht.


    DFS-LANUV: Architektur. Bild Disy

    Umfangreiche Datenpakete in DFS integriert

    Aktuell sind bereits zwei umfangreiche Datenpakete in die DFS integriert. Dazu gehören die Daten der Fachbereiche, die sich mit der Luftqualitätsüberwachung befassen sowie die Gewässerdaten mit dem Messnetz der Grundwassermessstellen. Im weiteren Projektverlauf werden unter anderem Lärmkartierungsdaten, klima- und bodenkundliche Informationen sowie naturschutzfachliche Daten ergänzt. Auch Daten aus der Anlagenüberwachung sollen in den fachlichen Kontext eingebunden werden. Im Laufe des Aufbaus der DFS steht Disy in regem Austausch mit dem LANUV, damit die an der Umsetzung unbeteiligten Fachbereiche ausreichend Gelegenheit haben, die eigenen Anforderungen für die weitere Umsetzung des Projektes zu formulieren.

    Weitere Informationen: www.disy.net.

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    07 Zeichnung einer Unternehmenslizenz zwischen GeoInfoDBw und Esri Deutschland

    Software-Überlassung für 3 Jahre


    BrigGen Brunner (li.) und Geschäftsführer Esri Deutschland Jürgen Schomakers auf dem "3rd European GeoInformation Symposium", nach der Unterzeichnung der Unternehmenslizenz zwischen dem ZGeoBw und der Esri Deutschland GmbH. © Bundeswehr / PIZ CIR / Wanninger

    ArcGIS ist ein überaus umfangreiches Geographisches Informationssystem (GIS). Das GIS und die Softwareprodukte der Firma Esri erlauben die Erfassung, Bearbeitung, Organisation, Analyse und Präsentation von GeoDaten. ArcGIS ist ein wichtiger Werkzeugkasten für das GeoInfo-Personal, der zur Bewältigung von unterschiedlichen Aufträgen der GeoInfo-Unterstützung der Bundeswehr eingesetzt wird und auch durch Ideen des GeoInfoDBw mitgeprägt wurde. Das sachgerechte Konfigurieren und Einsetzen dieser mächtigen und vielschichtigen Technologie ist eine der Kernkompetenzen des GeoInfo-Personals, die zur Erbringung der unterschiedlichsten, Geofaktoren betreffenden Beratungsleistungen in der Bundeswehr nötig ist. Deshalb ist es nur konsequent, dass sich die Bundeswehr für eine Gesamtlizenz zur Nutzung im GeoInfoDBw entschieden hat.

    Mit der Unterzeichnung des zunächst auf drei Jahre befristeten Vertrages einer Unternehmenslizenz (Enterprise Agreement) steht dem im Zentrum für Geoinformationswesen der Bundeswehr und den in den Teilstreitkräften/Organisationsbereichen verteilt eingesetzten GeoInfo-Kräften das gesamte Portfolio an GIS-bezogenen Modulen für das GeoInfo-Datenmangement und die GeoInfo-Produktion zur Verfügung. Mit diesem Schritt ist die GeoInfo-Unterstützung deutlich effizienter zu gestalten, da sich die klassischen „enabler“ des GeoInfoDBw auf die GeoInfo-Beratungsleistung für ihre jeweiligen truppendienstlichen Vorgesetzten konzentrieren können.

    Mit der Unternehmenslizenz werden Softwarebeschaffung und -pflege, Support sowie unterstützende Dienstleistungen zum Betrieb der ArcGIS Plattform kombiniert. Dabei bleibt die jährliche Vergütung durch den GeoInfoDBw über die festgeschriebene Laufzeit konstant und ein Großteil der ArcGIS Komponenten kann unbegrenzt genutzt werden. Die Unternehmenslizenz ermöglicht damit Flexibilität (z. B. bei unvorhergesehenen Softwarebedarfen) und zugleich Haushaltsstabilität durch planbare Kosten. Dadurch wird die Bedarfsdeckung effektiver und die Beschaffung und Erneuerung von Software und Systemen vereinfacht.

    Der Leiter des Geoinformationsdienstes der Bundeswehr, Brigadegeneral Brunner zeigte sich anlässlich des 3. Internationalen Geoinformationssymposium in Berlin sichtlich zufrieden mit dem nun für die GeoInfo-Kräfte der Bundeswehr flexibel nutzbaren Rahmenvertrag. Jürgen Schomakers, geschäftsführender Gesellschafter der Esri Deutschland GmbH, betont die konstruktive Zusammenarbeit mit dem ZGeoBw: „Die intensive Nutzung der ArcGIS Plattform, um die Streitkräfte mit qualitätsgesicherten Geoinformationen zu versorgen, macht das ZGeoBw zu einem besonderen Kunden für uns. Wir freuen uns, mit der Unternehmenslizenz den GeoInfoDBw noch zielgerichteter als bisher in der Erfüllung seines Kernauftrags unterstützen zu können!“

    Weitere Informationen: www.esri.de

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    08 Landmanagement Forum 2019: Klarer Kurs Richtung Zukunft

    AED-SICAD zeigt Trends mit Blick auf GeoInfoDok 7.1 auf


    AED-SICAD richtete den Blick vor allem auf die GeoInfoDok 7.1. Bild: AED-SICAD

    So stellte Professor Dr. Martina Klärle in ihrem Gastbeitrag die Bedeutung des immer aktueller werdenden Themas „KI“ in den Kontext des Landmanagements und formulierte die daraus entstehenden Herausforderungen. Professor Wolfgang Prinz beleuchtete überaus anschaulich mit „Die Blockchain – Technologie und Potentiale in der öffentlichen Verwaltung“ ein weiteres wichtiges Zukunftsthema. Beide hatten eine klare Botschaft für Fachbesucher: mitmachen, mitgestalten und die Möglichkeiten, die Technologien bieten, nutzen.

    AED-SICAD richtete den Blick vor allem auf die GeoInfoDok 7.1 und den Weg dorthin. Aber auch die klare Wachstumsstrategie der AED-SICAD und der gesamten Unternehmensgruppe mit Blick auf die Entwicklung hin zum gemeinsamen Unternehmen VertiGIS stand im Fokus. „Auch wir stehen vor einem Generationenwechsel“, sagte Geschäftsführer Dr. Holger Schade. Die Fachbesucher konnten sich in Bonn persönlich davon überzeugen, dass dieser in vollem Gange und auf einem guten Weg ist: In einem Technologieforum stellte sich die neue und deutlich verjüngte Riege der Entwicklungsleiter mit vielen neuen Produktideen rund um die Themen KI, Cloud, Appification, Managed Services bis hin zu Qualitätsmanagement und der Vision eines Test Centers in der Cloud vor.

    Temporeich gestaltete sich erneut das beliebte 7x7x7 Format: Je sieben Minuten und sieben Folien hatten die sieben Vortragenden zur Verfügung, um den Gästen aktuelle Projekte wie die Langzeitspeicherung und neue Softwarelösungen wie Change Detection zur effizienten Datenaktualisierung vorzustellen. Im Detail konnten sich die Gäste des Landmanagement Forums an Demopositionen einzelne Fachlösungen genauer anschauen. Dies wurde ebenso wie der informelle Austausch in den Vortragspausen oder während der Abendveranstaltung gerne genutzt.

    AED-SICAD bedankt sich bei allen Besuchern für die Teilnahme und freut sich auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr. Weitere Informationen: www.aed-sicad.de

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    09 Geoportal Deutschland – Karte des Monats Juni 2019

    Die Darstellungsdienste werden vom Deutschen Wetterdienst und der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes bereitgestellt und die Beschreibung aus den Metadaten abgeleitet.

    DasGeoportal.de präsentiert regelmäßig eine „Karte des Monats“ mit ausgewählten Geodaten, welche unter die Europäische Richtlinie INSPIRE fallen und ganz nach dem Motto „INSPIRE the users“ über Darstellungsdienste bereitgestellt werden.

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    10 INGRADA Workshops 2019

    Kundennähe durch regionale Anwendertreffen

    Die Geschäftsleitung der Softplan Informatik GmbH zeigte sich überaus zufrieden über das große Interesse im ersten Halbjahr 2019. Bilden die regionalen INGRADA Anwenderworkshops doch einen wesentlichen Beitrag zum Dialog mit den Anwendern.
    Begeistert folgten die Teilnehmer der Vorstellung des INGRADA BürgerGIS, INGRADA mobile, INGRADA Desktop sowie der browserbasierenden kommunalen WebGIS-Lösung. An konkreten Beispielen wurden die Neuerungen und Funktionserweiterungen gezeigt. Die Teilnehmer der Workshops nutzten die Möglichkeit, Fragen zu individuellen Aufgabenstellungen zu stellen, die direkt beantwortet und an Beispielen bearbeitet wurden. Neben dem direkten Austausch der Anwender mit Softplan bestand ausreichend Raum zum gegenseitigen Informationsaustausch untereinander.

    Bei der Vorstellung des INGRADA BürgerGIS wurde deutlich, wie Kommunen ihren Bürgerinnen und Bürgern Informationen über Bebauungspläne, Sport-, Kultur- und Freizeitangebote, Fahrpläne des ÖPNV oder öffentliche und soziale Einrichtungen in interaktiven Stadtplänen online zur Verfügung stellen.

    Besondere Aufmerksamkeit widmeten die Teilnehmer INGRADA mobile. Die neueste Entwicklung des GIS-Experten aus Wettenberg bringt Geoinformationen auf alle Endgeräte – überall und rund um die Uhr. In den Workshops wurde an Beispielen aufgezeigt, wie die Auskunft von Liegenschaftsdaten, die Abfrage von Baumstandorten sowie Lage und Kenndaten von Ver- und Entsorgungsleitungen bis hin zur Erhebung von Kennzahlen für die Beitrags- und Gebührenberechnung mobil auf Tablet und Smartphone ermöglicht wird. Die moderne Technologie und intuitiv bedienbare Oberfläche der INGRADA mobile App machen Geodaten für jeden zu jeder Zeit verfügbar und leicht verständlich nutzbar. Online und offline. Dabei sorgt die integrierte Benutzerverwaltung für die Einhaltung modernster Sicherheitsstandards.

    Auf der eXPO19 präsentierte sich Softplan mit ihren Partnern auf einem gemeinsamen Messestand im Congresszentrum in Hanau. Das größte kommunale IT-Forum Hessens, ausgetragen durch die ekom21 – KGRZ Hessen, bot mit interessanten Workshops, spannenden Keynotes, direkten Kontakten zu Entscheidern aus der IT sowie der Vorstellung von Hardware, Software und kommunaler Verfahren ein breit gefächertes Angebot an zukunftsweisenden Innovationen und Technologien.

    Weitere Veranstaltungstermine im zweiten Halbjahr 2019

    Weitere regionale INGRADA Workshops sowie die große INGRADA Anwendertagung am 12. September in Wetzlar stehen ebenfalls im zweiten Halbjahr auf dem Veranstaltungsprogramm von Softplan. Hierzu zählen auch die Teilnahme an der 11. Kommunalen Informationsbörse Thüringen sowie der INTERGEO 2019 in Stuttgart.


    Gemeinsam zum Erfolg …

    … ist der Leitspruch von Softplan. Die direkte Kommunikation mit den Anwendern bildet dem Team von Softplan die Grundlage einer auf Praxisnähe und Kontinuität ausgelegten Zusammenarbeit. So stehen auch in diesem Jahr neben dem Wissenstransfer vor allem der persönliche Erfahrungsaustausch und der direkte Kontakt zu den Anwenderinnen und Anwendern im Vordergrund aller Veranstaltungen.

    Weitere Informationen unter www.ingrada.de/termine.html

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    11 Geospatial Sensing Conference - from sensing to understanding our world

    2. bis 4. September, Münster

    Gleichzeitig können Messdaten in sehr unterschiedlicher Form vorliegen und aus unterschiedlichen Quellen stammen. Zu nennen sind beispielsweise Messungen, die durch Sensorstationen der Umweltbehörden mit hoher Genauigkeit erfasst werden, Fernerkundungsdaten (einschließlich Copernicus), von Menschen durchgeführte Beobachtungen, aber auch über einfache Sensor-Hardware gewonnene Daten (z.B. durch Bürger betriebene Low-Cost-Messnetze).

    Unter dem Motto „Geospatial Sensing - von der Beobachtung bis zum Verständnis unserer Erde“ wird sich die Konferenz mit verschiedenen Aspekten rund um die Themen Verteilung, Management, Entdeckung, Analyse und Visualisierung von Sensordaten beschäftigen. Im Rahmen der Konferenz werden sich Anwender, Forscher und Software-Entwickler treffen, um ihre Ideen, Anwendungsfälle und Lösungen vorzustellen und zu diskutieren.

    Nutzen Sie die Gelegenheit und informieren Sie sich über aktuelle Entwicklungen im Sensor Web, innovative Projekte mit Echtzeitdaten sowie Visualisierungs- und Analysewerkzeuge für Messdaten.
    Abgerundet wird das Programm am ersten Tag durch Hands-on Einführungs- bzw. Trainingsangebote zu Sensor Web-Technologien, zur Web-basierten Verarbeitung und Analyse von Geodaten, praktischen Nutzung von Copernicus-Daten, sowie zur Analyse von Messdaten.


    Weitere Informationen, das vollständige Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung für die Konferenz sind unter folgender Adresse verfügbar: http://52north.org/conference

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    12 Berliner Wasserbetriebe setzen auf cseTools von aRES Datensysteme

    Wie in der Ausschreibung gefordert, wird die neue Lösung es ermöglichen, “(..) aus den BWB-Bestandsdaten sowie(..) ALKIS strukturiert, ohne Informationsverluste und mit geringem Aufwand ein Lageplan als Grundlage für die Netzplanung(..)“ zu erstellen.

    Darüber hinaus werden die BWB mit den cseTools Leitungsbestände anderer Netzbetreiber aus verschiedenen Dateiformaten wie PDF, DXF oder DWG und verschiedensten Koordinatensystemen künftig ohne großen Aufwand in intelligenten Grundplänen zusammenführen.

    Auf Basis dieser Grundpläne wird die „(..)effiziente Planung für die Gewerke Kanal, Trinkwasserleitung und Abwasserdruckleitung(..)“ durchgeführt. Das automatisierte Erzeugen bidirektionaler Längsschnitte mit kreuzenden Leitungen wird durch den Einsatz der cseTools ebenfalls realisiert.

    „Wir sind stolz darauf die Berliner Wasserbetriebe, als einer der (wenn nicht sogar „den“) größten Netzbetreiber Deutschlands, von der Leistungsfähigkeit unserer Softwarelösungen überzeugt zu haben und freuen uns auf die gemeinsame Arbeit“, sagt Peter Müller als Verantwortlicher für die Öffentlichkeitsarbeit bei aRES Datensysteme.

    Neben unternehmensweiten Softwarelizenzen zum flächendeckenden Einsatz sind auch umfangreiche Schulungs- und Serviceleistungen Bestandteil der Vergabe.


    Weitere Informationen: www.aresdata.de

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    13 Aus der Praxis für die Praxis


    IB&T schließt Entwicklungskooperationen mit Straßen- und Tiefbauunternehmen und Ingenieurgesellschaften. Bild: IB&T

    Gemeinsames Ziel der Kooperationspartner ist die Weiterentwicklung von BIM-Funktionalitäten in card_1. In die Infrastrukturlösung fließt durch die intensivere Zusammenarbeit mit den Bauunternehmen und den Ingenieurbüros mehr praktisches Wissen ein – zukünftig planen Anwender dann mithilfe der Software card_1 praxisorientierter, effizienter und BIM-gerecht.

    IB&T bindet die technischen Büros und die operativen Einheiten der Kooperationspartner in den Entwicklungsprozess ein, z.B. beim Begutachten und Erarbeiten von Pflichtenheften und beim Zurverfügungstellen von Testversionen. Im Gegenzug bringen die Unternehmen im Rahmen der Zusammenarbeit Fachwissen und Erfahrungswerte zum Thema BIM im Verkehrswegebau ein und testen die Vorabversionen der Software.

    Zwischen den Ergebnissen einer Planung und den Anforderungen einer operativen Arbeitsvorbereitung, Kalkulation und letzlich baupraktischen Umsetzung bestehen zurzeit Verbesserungspotenziale hinsichtlich der digitalen Datenübergabe. Diese gilt es zu identifizieren und mit baupraktischen Lösungen zu beleben, um die digitale Lücke zu schließen.


    IB&T freut sich über die verstärkte Zusammenarbeit und schloss mit einigen Kooperationspartnern gleichfalls neue Rahmenverträge ab. So kamen jüngst entwickelte Funktionalitäten, wie Bestandsmodellierung, Virtual-Reality, IFC Im-/Export vertraglich hinzu; Arbeitsplätze werden einheitlich ausgestattet. Dadurch erhalten die Mitarbeiter bzw. die Softwareanwender in den Unternehmen eine optimale Arbeitsumgebung.

    Weitere Informationen: www.card-1.com

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    14 Termine

    27.06.2019 I PRAXIS CAFM 2019 I Schloss Schwetzingen - Schloß Mittelbau, 68723 Schwetzingen

    03.-05.07.2019 I AGIT 2019 I University of Salzburg - Hellbrunner Str. 5020 Salzburg, Österreich

    11.07.-19.07.2019 I Aktionswoche Geodäsie, 30 Standorte in Baden-Württemberg

    10.09.2019 IIP SYSCON NRW 2019 IHaus der Technik, Essen - Hollestraße 1, 45127 Essen

    11.09. - 13.09.2019 I Bergbau I Energie und Rohstoffe 2019 I Technische Hochschule Georg Agricola Bochum - Herner Str. 45, 44787 Bochum

    11.-12.09.2019 I BIM-Experten treffen sich in Gießen I Kongresshalle Gießen - Berliner Platz 2 - 35390 Gießen I Weitere Informationen

    11.- 14.09.2019 I AGSE 2019 Applied Geoinformatics for Society and EnvironmentI Schellingstrasse 24, Stuttgart, Deutschland

    17.-19.09.2019 I INTERGEO Stuttgart I Messe Stuttgart - Messepiazza 1 70629 Leinfelden-Echterdingen

    21.-23.09.2019 I State of the Map 2019 in Heidelberg

    24. - 25.09. 2019 IDDS Data Days I HOLM - House of Logistics & Mobility - Bessie-Coleman-Straße 7, 60549 Frankfurt am Main

    16.10.2019 - 22.01.2020 I Geodätisches Kolloquium – Winter 2019/20 I Diverse Veranstaltungen I Universität Innsbruck, Technikerstraße 13

    23.10.2019 I Kompaktseminar der Disy Akademie: Daten online bereitstellen und bearbeiten mit Cadenza I Disy Informationssysteme GmbH - Ludwig-Erhard-Allee 6, 76131 Karlsruhe, Deutschland

    24.10.2019 I Kompaktseminar der Disy Akademie: Daten online bereitstellen und bearbeiten mit Cadenza I Disy Informationssysteme GmbH - Ludwig-Erhard-Allee 6, 76131 Karlsruhe, Deutschland

    25.10.2019 I Kompaktseminar der Disy Akademie: Geodaten erfassen, darstellen und ausgeben – GIS mit Cadenza I Disy Informationssysteme GmbH - Ludwig-Erhard-Allee 6, 76131 Karlsruhe, Deutschland

    07.11.2019 I Kompaktseminar der Disy Akademie: Neuerung der Geo-Analytics-Plattform Cadenza gezielt einsetzen I Disy Informationssysteme GmbH - Ludwig-Erhard-Allee 6, 76131 Karlsruhe, Deutschland

    08.11.2019 I Kompaktseminar der Disy Akademie: Einführung in GeoSpatial Integration für Talend I Disy Informationssysteme GmbH - Ludwig-Erhard-Allee 6, 76131 Karlsruhe, Deutschland

    26.05.2020 IIP SYSCON 2020 I Congresscentrum Wienecke XI. Hannover - Hildesheimer Straße 380, Hannover

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    15 Neue Stellenangebote und Stellengesuche auf Geojobs

    Unsere Internet-Stellenbörse für die GEOberufe ist fürStellenanbieter aus der Wirtschaft, aus der öffentlichen Verwaltung oder aus dem Schul- und Hochschulbereich eine herausragende Plattform um zielgenau mögliche Bewerber zu treffen.

    Die Aufnahme Ihres Stellenangebots erfolgt zum Preis von € 498,-- zzgl. MwSt. Als besonderer Service erscheint Ihr Stellenangebot zusätzlich in Kurzform im nächsterreichbaren Newsletter „gis-report-news“. Stellengesuche von Privatpersonen werden bei uns kostenlos veröffentlicht.

    Möchten Sie ein Stellenangebot aufgeben? Hier der direkte Link.

    Möchten Sie ein Stellengesuch aufgeben? Hier der direkte Link.

     

    Neue Jobangebote:

    ! Product Engineer PhD (m/w/d) Development of a geospatial database for agronomic decision support I European Technology Innovation Center (ETIC) of John Deere I Kaiserslautern I Stellenangebot vom 21.06.2019

    ! Geodatenmanager (m/w/d) I Kreis Unna I 59411 Unna I Stellenangebot vom 21.06.2019

    ! Projektleiter (m/w) Altlastenuntersuchung, Flächenrecycling, Gebäuderückbau, Bodenmanagement I GEOfactum GmbH I Essen I Stellenangebot vom 18.06.2019

    ! wissenschaftliche Mitarbeiterin / wissenschaftlicher Mitarbeiter Hydrogeologie / Geowissenschaften I BUNDESANSTALT FÜR GEOWISSENSCHAFTEN UND ROHSTOFFE (BGR) I Hannover / Vietnam I Stellenangebot vom 18.06.2019

    ! Vermessungsingenieur/in Planung und Stadtentwicklung I Landeshauptstadt Hannover I Stellenangebot vom 17.06.2019

    ! Projektleiterin/Projektleiter "Nachhaltige Entwicklung des Rohstoffsektors in Myanmar" I BUNDESANSTALT FÜR GEOWISSENSCHAFTEN UND ROHSTOFFE (BGR) I Hannover / Myanmar I Stellenangebot vom 14.06.2019

    ! Leitung des Arbeitsbereichs „Geologische Erkundung“ I BUNDESANSTALT FÜR GEOWISSENSCHAFTEN UND ROHSTOFFE (BGR) I Hannover I Stellenangebot vom 12.06.2019

    ! Vertriebsleiter Geo-IT-Softwareprodukte I virtualcitySYSTEMS GmbH I Berlin oder Grafing bei München I Stellenangebot Refresh vom 12.06.2019

    ! Vertriebsmitarbeiter Geo-IT-Softwareprodukte I virtualcitySYSTEMS GmbH I Berlin oder Grafing bei München I Stellenangebot Refresh vom 12.06.2019

    ! IT-Systembetreuung Geoinformationssysteme (m/w/d) I Hannoversche Informationstechnologien (hannIT) I Hannover I Stellenangebot vom 11.06.2019

    ! Geologietechniker / Geologiefacharbeiter (W/M/D), erfolgreiches Ingenieurbüro im Bereich Baugrundbewertung und Geotechnik I Buchholz + Partner GmbH I 04103 Leipzig, 07545 Gera, 88633 Heiligenberg, 72488 Sigmaringen, 88662 Überlingen, 88212 Ravensburg, 88400 Biberach an der Riß I Stellenangebot vom 11.06.2019

    ! Baugrundingenieur / Geologe (m/w/d) mit Option zum Teamleiter, erfolgreiches Ingenieurbüro im Bereich Baugrundbewertung und Geotechnik I Buchholz + Partner GmbH I 04103 Leipzig, 07545 Gera, 88633 Heiligenberg, 72488 Sigmaringen, 88662 Überlingen, 88212 Ravensburg, 88400 Biberach an der Riß I Stellenangebot vom 11.06.2019

    ! Leitung der Abteilung II (Bodenmanagement, Geoinformation) I Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation I Wiesbaden I Stellenangebot vom 07.06.2019

    ! Supportmitarbeiter (m/w/d) Softwareentwickler (m/w/d) I Softplan Informatik GmbH I 35435 Wettenberg I Stellenangebot vom 07.06.2019

    ! Vermessungsingenieur (w/m/d) im Bereich Raumbezugsmanagement I Stadt Nürnberg I Stellenangebot vom 06.06.2019

    ! wissenschaftliche Mitarbeiterin/wissenschaftlichen Mitarbeiter I BUNDESANSTALT FÜR GEOWISSENSCHAFTEN UND ROHSTOFFE (BGR) I Hannover I Stellenangebot vom 06.06.2019

    ! Berater mit GIS-Expertise (m/w/d) I MICUS Strategieberatung GmbH I Düsseldorf I Stellenangebot vom 06.06.2019

    ! Kartograph oder Geomatiker (m/w/d) im Bereich Marketing & Vertrieb I Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG) I Leipzig I Stellenangebot vom 05.06.2019

     

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    Redaktion: Christoph Harzer, Bernhard Krebs

    Ludwig-Marum-Str.37, 76185 Karlsruhe, Tel. 0721-94402-0, Fax 0721-94402-30, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.geobranchen.de, www.geojobs.de. Geschäftsführer: Christoph Harzer.

    Eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Karlsruhe unter HRB 5389 USt.-IdNr.: DE 143 583 183

     

    Organ:

    Offizielles Online-Organ des DDGI Deutscher Dachverband für Geoinformation e. V., Dortmund @ www.ddgi.de

    Offizielles Online-Organ von GDI-Sachsen GEODATEN-INFRASTRUKTUR SACHSEN e. V., Dresden @ www.gdi-sachsen.de

    Offizielles Online-Organ von GEOkomm e. V. Verband der GeoInformationswirtschaft Berlin/Brandenburg, Berlin/Potsdam @ www.geokomm.de

    Offizielle Online-Organ des GeoMV „Geoinformationswirtschaft Mecklenburg Vorpommern e. V. @ www.geomv.de

    Offizielles Online-Organ von Verein zur Förderung der Geoinformatik in Norddeutschland e.V. (GiN), Osnabrück @ www.gin-online.de

    Offizielles Online-Organ des Vereins InGeoForum Informations- und Kooperationsforum für Geodaten des ZGDV e. V., Darmstadt @ www.ingeoforum.de

    Offizielles Online-Organ des Vereins Runder Tisch GIS e. V., München @ www.rundertischgis.de

     

    Medienpartner:

    INTERGEO Kongress und Fachmesse für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement @ www.intergeo.de

    InGeoForum Informations- und Kooperationsforum für Geodaten des ZGDV e. V., Darmstadt @ www.ingeoforum.de

    DGfK Deutsche Gesellschaft für Kartographie e. V., Hannover @ www.dgfk.net

    AGEO Österreichischer Dachverband für Geographische Information, Innsbruck @ www.ageo.at

    SOGI Schweizerische Organisation für Geoinformation, Basel @ www.sogi.ch

     

    Mitglied:

    AIRAnwenderverband für integrierte Rauminformationen und Technologien e. V. @ www.air-verband.de

    DDGI Deutscher Dachverband für Geoinformation @ www.ddgi.de

    DGPF Deutsche Gesellschaft für Photogrammetrie, Fernerkundung und Geoinformation e. V. @ www.dgpf.de

    InGeoForum Informations- und Kooperationsforum für Geodaten des ZGDV e. V., Darmstadt @ www.ingeoforum.de

    Runder Tisch GIS e. V. @ www.rundertischgis.de

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  3. 2. bis 4. September, Münster

    Das Programm für die internationale Geospatial Sensing Conference 2019 des 52°North Innovations-Netzwerks ist jetzt online! Sammlung, Exploration, Visualisierung, Analyse, und Interpretation von Messdaten besitzen in vielen Anwendungsgebieten eine sehr große Bedeutung.  Typische Beispiele hierfür sind das Umweltmonitoring (z.B. Luft- und Wasserqualität), der Hochwasserschutz, marine Anwendungen (z.B. Analyse der Veränderungen unserer Meere) sowie Verkehrsanalysen (z.B. Verkehrsströme und damit verbundene Umwelteinflüsse).

    Gleichzeitig können Messdaten in sehr unterschiedlicher Form vorliegen und aus unterschiedlichen Quellen stammen. Zu nennen sind beispielsweise Messungen, die durch Sensorstationen der Umweltbehörden mit hoher Genauigkeit erfasst werden, Fernerkundungsdaten (einschließlich Copernicus), von Menschen durchgeführte Beobachtungen, aber auch über einfache Sensor-Hardware gewonnene Daten (z.B. durch Bürger betriebene Low-Cost-Messnetze).

    Unter dem Motto „Geospatial Sensing  - von der Beobachtung bis zum Verständnis unserer Erde“ wird sich die Konferenz mit verschiedenen Aspekten rund um die Themen Verteilung, Management, Entdeckung, Analyse und Visualisierung von Sensordaten beschäftigen. Im Rahmen der Konferenz werden sich Anwender, Forscher und Software-Entwickler treffen, um ihre Ideen, Anwendungsfälle und Lösungen vorzustellen und zu diskutieren.

    Nutzen Sie die Gelegenheit und informieren Sie sich über aktuelle Entwicklungen im Sensor Web, innovative Projekte mit Echtzeitdaten sowie Visualisierungs- und Analysewerkzeuge für Messdaten.
    Abgerundet wird das Programm am ersten Tag durch Hands-on Einführungs- bzw. Trainingsangebote zu Sensor Web-Technologien, zur Web-basierten Verarbeitung und Analyse von Geodaten, praktischen Nutzung von Copernicus-Daten, sowie zur Analyse von Messdaten.

    Weitere Informationen, das vollständige Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung für die Konferenz sind unter folgender Adresse verfügbar: http://52north.org/conference

     

     

     

  4. Aufsatz von Dr. Heino Rudolf

    Thomas Kuhn  (Digitaler Zwilling. Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2017):
    Digitale Zwillinge sind digitale Repräsentanzen von Dingen aus der realen Welt. Sie beschreiben sowohl physische Objekte als auch nicht-physische Dinge wie zum Beispiel Dienste, indem sie alle relevanten Informationen und Dienste mittels einer einheitlichen Schnittstelle zur Verfügung stellen. Für den digitalen Zwilling ist es dabei unerheblich, ob das Gegenstück in der realen Welt schon existiert oder erst existieren wird. Auch wenn zum Beispiel eine Produktionsanlage erst in der Planung ist, kann sie bereits einen digitalen Zwilling besitzen, der die zentralen Eigenschaften dieser Anlage beschreibt.

    Bonk: 09/2013. Bild: HRD Consulting
    Bonk: 09/2013. Bild: HRD Consulting

    Ich sitze in einer Bar in Spanien und höre einen wunderschönen Gospelsong. Mir fällt aber die Interpretin nicht ein; also meine Handy-App nutzen, und in etwa 5 s wird mir der Titel angezeigt.

    Faszinierend – insbesondere der Suchalgorithmus dahinter! Das geht natürlich nur, weil die Musikstücke digital gespeichert sind und damit einen „digitalen Zwilling“ haben. – Das ist logisch und nichts anderes als die technische Basis der Datenverarbeitung an sich: Umwandeln von analogen Werten in digitale Formate. – Letztendlich kann alles digital erfasst werden, was der Mensch sich ausdenkt, was er analysiert und dokumentiert; natürlich immer als Modell mit bestimmten Formaten und damit in einer binären Beschreibung wesentlicher Eigenschaften des Originals.

    Was aber mindestens genauso wichtig ist, ist die Weiterverarbeitbarkeit der Daten; d. h., dass alle Musikstücke in standardisierten Formaten interoperabel bereitgestellt werden. Bei Musik leuchtet uns diese Methode sofort ein. – Wenn aber wir Umweltdatenmanager die weitere Digitalisierung unserer Gesellschaft mitgestalten wollen, müssen auch wir unsere Daten über die Umwelt verschneid- und verarbeitbar für neue Wertschöpfungen anbieten. Genau deshalb bin ich ein Fan von INSPIRE, denn vor mehr als zehn Jahren haben die Protagonisten bereits erkannt, dass neben der Schaffung der technischen Voraussetzungen auch die Datenstrukturen von Umweltdaten definiert werden müssen.

    Interessanter Weise kommt der Begriff „Digitale Zwillinge“ aus der Produktionstechnik. Um die gewaltigen Kosten des Aufbaus von Testanlagen und Fertigungslinien einzusparen, wird jeder Produktionsschritt mittels digitalem Zwilling beschrieben. Für das Zusammenspiel der einzelnen Fertigungsteile werden gemeinsame Schnittstellen definiert. Mit Simulationsprogrammen kann dann das Systemverhalten virtuell nachgestellt und optimiert werden.
     
    Ich habe in den 90er Jahren mit Maschinenbauern zusammengearbeitet und ihre systemanalytischen Ansätze studiert, um zunächst Simulationsrechnungen für den Straßenverkehr vorzunehmen und später das Ökosystem zu beschreiben. Ich war und bin überzeugt, dass wir ein themenübergreifendes und dennoch einfaches Umweltdatenmanagement nur erreichen können, wenn wir dafür Strukturen hinterlegen, die die Wirkzusammenhänge in unserer Umwelt nachbilden.

    Es ist vielleicht überraschend und schwer nachvollziehbar, dass auf diese Weise mit einigen wenigen Grundstrukturen alle Umweltdaten aller Medien/Fachbereiche einheitlich verwaltet und bereitgestellt werden können (was mit den phänomenalen, komplizierten und Annex bezogenen INSPIRE-Datenspezifikationen leider nicht gelungen ist). Und sehr überzeugend können weitere Anwendungsbereiche einfach in die vorhandenen Strukturen aufgenommen und ergänzt werden; das Datenmodell können wir jederzeit dynamisch erweitern. – Auf dieser Datenbasis kann ich mir auch eine App vorstellen, die mit einer einzigen Anfrage den Zugang zu allen Umweltdaten an einem Standort irgendwo in Europa ermöglicht…

    Auf der agit in Salzburg werde ich am 04.07 16:30 Uhr im Grünen Hörsaal Aspekte des Buches präsentieren. Zur Veranschaulichung stelle ich die Umsetzung der Lösungsansätze themenübergreifender Föderierung und Bereitstellung von Daten für INSPIRE und Open Data am Projekt im Landesamt für Umwelt, Natur und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen vor.

    Am Stand des Harzer Verlages wird das Buch am 03.07.2019 für Interessierte ausliegen.

    Weitere Informationen: www.hrd-consulting.eu

     

     

     

  5. Die Berliner Wasserbetriebe BWB haben zum Ausschreibungsverfahren für eine „Planungsapplikation für Kanal- und Druckrohrleitungen“ im Januar 2019 den Zuschlag aRES Datensysteme erteilt. Dabei kommt die Lösung cseTools des halleschen Softwareherstellers zum Einsatz.

    Wie in der Ausschreibung gefordert, wird die neue Lösung es ermöglichen, “(..) aus den BWB-Bestandsdaten sowie(..) ALKIS strukturiert, ohne Informationsverluste und mit geringem Aufwand ein Lageplan als Grundlage für die Netzplanung(..)“ zu erstellen.

    Darüber hinaus werden die BWB mit den cseTools Leitungsbestände anderer Netzbetreiber aus verschiedenen Dateiformaten wie PDF, DXF oder DWG und verschiedensten Koordinatensystemen künftig ohne großen Aufwand in intelligenten Grundplänen zusammenführen.

    Auf Basis dieser Grundpläne wird die „(..)effiziente Planung für die Gewerke Kanal, Trinkwasserleitung und Abwasserdruckleitung(..)“ durchgeführt. Das automatisierte Erzeugen bidirektionaler Längsschnitte mit kreuzenden Leitungen wird durch den Einsatz der cseTools ebenfalls realisiert.

    „Wir sind stolz darauf die Berliner Wasserbetriebe, als einer der (wenn nicht sogar „den“) größten Netzbetreiber Deutschlands, von der Leistungsfähigkeit unserer Softwarelösungen überzeugt zu haben und freuen uns auf die gemeinsame Arbeit“, sagt Peter Müller als Verantwortlicher für die Öffentlichkeitsarbeit bei aRES Datensysteme.

    Neben unternehmensweiten Softwarelizenzen zum flächendeckenden Einsatz sind auch umfangreiche Schulungs- und Serviceleistungen Bestandteil der Vergabe.

    Weitere Informationen: www.aresdata.de

     

     

     

  6. Die IB&T Software GmbH kooperiert seit einigen Monaten mit der STRABAG SE und der Bickhardt Bau AG und schloss aktuell zwei weitere Kooperationsverträge mit der EIBS GmbH und der Verkehrs- und Ingenieurbau Consult GmbH.

    Bild: IB&T
    IB&T schließt Entwicklungskooperationen mit Straßen- und Tiefbauunternehmen und Ingenieurgesellschaften. Bild: IB&T

    Gemeinsames Ziel der Kooperationspartner ist die Weiterentwicklung von BIM-Funktionalitäten in card_1. In die Infrastrukturlösung fließt durch die intensivere Zusammenarbeit mit den Bauunternehmen und den Ingenieurbüros mehr praktisches Wissen ein – zukünftig planen Anwender dann mithilfe der Software card_1 praxisorientierter, effizienter und BIM-gerecht.

    IB&T bindet die technischen Büros und die operativen Einheiten der Kooperationspartner in den Entwicklungsprozess ein, z.B. beim Begutachten und Erarbeiten von Pflichtenheften und beim Zurverfügungstellen von Testversionen. Im Gegenzug bringen die Unternehmen im Rahmen der Zusammenarbeit Fachwissen und Erfahrungswerte zum Thema BIM im Verkehrswegebau ein und testen die Vorabversionen der Software.

    Zwischen den Ergebnissen einer Planung und den Anforderungen einer operativen Arbeitsvorbereitung, Kalkulation und letzlich baupraktischen Umsetzung bestehen zurzeit Verbesserungspotenziale hinsichtlich der digitalen Datenübergabe. Diese gilt es zu identifizieren und mit baupraktischen Lösungen zu beleben, um die digitale Lücke zu schließen.

    IB&T freut sich über die verstärkte Zusammenarbeit und schloss mit einigen Kooperationspartnern gleichfalls neue Rahmenverträge ab. So kamen jüngst entwickelte Funktionalitäten, wie Bestandsmodellierung, Virtual-Reality, IFC Im-/Export vertraglich hinzu; Arbeitsplätze werden einheitlich ausgestattet. Dadurch erhalten die Mitarbeiter bzw. die Softwareanwender in den Unternehmen eine optimale Arbeitsumgebung.

    Weitere Informationen: www.card-1.com

     

     

     

     

  7. Digitalisierung und Daten erhöhen den Mehrwert bei Anwendungen, Dienstleistungen und für den Menschen – wenn sie zielführend eingesetzt werden.

    In diesem Jahr feiert die INTERGEO ihr 25-jähriges Bestehen. Grund genug für einen kurzen Rückblick des bisher Erreichten. Mehr noch gilt es den Blick nach vorne zu richten, auf die internationale Leitmesse für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement mit ihren digitalen Themenfeldern. Branchenexperten aus Unternehmen und der Wissenschaft trafen sich im Rahmen eines Round Table Ende Mai in der Messe Stuttgart. Sie teilten ihre Erfahrungen und ihr Know-how, ganz nach dem Motto der INTERGEO: „Wissen und Handeln für die Erde.“

    Bild: HINTE Messe- und Ausstellungs-GmbH
    Bild: HINTE Messe- und Ausstellungs-GmbH

    Die Bedeutung der INTERGEO im internationalen Maßstab

    Ein Fazit der INTERGEO-Retrospektive von Christiane Salbach, Geschäftsführerin der Gesellschaft für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement (DVW GmbH), lautet: „Die INTERGEO ist über die letzten Jahre sehr viel breiter, interdisziplinärer, internationaler, aber auch dynamischer geworden.“ Und sie ergänzt: „Wir haben mit der INTERGEO in den letzten Jahren viel schneller Strömungen aufnehmen können, als früher und sind datengetriebener geworden.“ Unter dem Strich habe die Leitmesse nach Salbachs Worten damit massiv an Bedeutung gewonnen – national, aber vor allem international.
    Diesen internationalen Maßstab bestätigt auch Daniel Katzer, Mitglied der Geschäftsleitung der HINTE GmbH: „Heute ist die INTERGEO eine in nationale und internationale Netzwerke eingebettete globale Veranstaltung mit zuletzt 645 Ausstellern und über 19.400 Besuchern an drei Messetagen, wobei rund 50 Prozent der Teilnehmer international tätig sind.“

    Digitales Planen und Bauen: vom Reifegrad und dem Abbild der Realität

    Der Begriff Digitalisierung ist in unserer heutigen Welt omnipräsent und auch in der Geoinformationsbranche fest verankert. Doch was heißt das konkret? Für Ralf Mosler, Leader BIM Transformation bei Autodesk, lässt sich aus dem Blickwinkel Bau auf das Thema Digitalisierung sehr genau beschreiben, wie sich die Industrie schrittweise entwickelt. Das heißt, die Bandbreite reicht vom digitalen Zeichenbrett über das Building Information Modeling (BIM) bis zum Thema 4.0. mit Cloud, Robotik und künstlicher Intelligenz. Mosler: „Für uns ist es eine veränderte Wertschöpfung und jeder Kunde, abhängig von Reifegrad, hat die Möglichkeit die Digitalisierung in der jeweiligen Ausprägung zu nutzen.“

    Michael Mudra, unter anderem verantwortlich für den Bereich Geosystems Central Europe bei Hexagon, hob die Digitalisierung der Realität unter dem Stichwort Digital Reality hervor. Nach Mudras Ansicht setze die digitale Transformation in den verschiedenen Industriesektoren voraus, dass man die Realität mithilfe eines Digital Twin abbilde. Mudra sieht darin ein enormes Potenzial: „Das neue Medium Information spielt in solch einem Ecosystem die tragende Rolle in der Zukunft.“

    Lücken schließen und die digitale mit der realen Welt verknüpfen

    Prof. Jochen Schiewe von der HafenCity Universität Hamburg weist allerdings bei aller Digitalisierung darauf hin, dass es wichtig sei, das Thema „gebrauchstauglich“ für Anwendungen zu gestalten. „Wir haben noch jede Menge zu tun, um die digitale Welt mit der realen Welt zu verknüpfen“, sagt Schiewe, der zudem Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Kartographie ist und er ergänzt: „Es braucht zugeschnittene On-Demand-Lösungen, die es zu entwickeln gilt und das in Verbindung mit ganz anderen wissenschaftlichen Bereichen, wie den Gesellschafts- oder Sozialwissenschaften.“

    In eine ähnliche Richtung denkt Prof. Roland Dieterle von der Hochschule für Technik in Stuttgart. Als Leiter des Studiengangs „Smart City Solutions“ sieht er den Menschen im Mittelpunkt der Digitalisierung. Dieterle: „Jede digitale Veränderung muss in der realen Welt eine spürbare Verbesserung bringen. Dann können wir von Erfolg reden.“

    Dietmar Bernert, Leiter strategisches Account Management bei Trimble, sieht beim Digitalisierungsprozess noch erhebliche Lücken – gerade mit Blick auf die Datenverfügbarkeit. Nach Bernerts Meinung gäbe es zwar verschiedene Initiativen, um beispielsweise den Breitbandausbau voranzutreiben. „Aber wir bleiben momentan noch stecken“, so der Trimble Manager. Und weiter: „Wir brauchen praxisgerechte, einfache Lösungen, um die Daten zu nutzen.“ In diesem Kontext verweist er auf den wichtigen Bereich der Analytics, einem Bereich, mit dem sich Trimble aktuell beschäftigt. Ralf Mosler fasst es wie folgt zusammen: „Im Grunde geht es darum, Informationen besser zu vernetzen und nutzbar zu machen.“

    Der Tenor des Round Table lautet denn auch: Wenn in der Geoinformationsbranche nur über Daten gesprochen wird, ohne diese im Alltag zielführend einzusetzen, wird die Akzeptanz beim Anwender für die Digitalisierung schwinden. Dem gilt es entgegenzusteuern im Rahmen der INTERGEO 2019 in Stuttgart mit praxistauglichen Lösungen – zugeschnitten auf die Bedürfnisse der Menschen. Oder anders formuliert: Alles auf digital, mit den Menschen.

    Alle Video-Interviews der Experten sind HIER zu finden.

    Weitere Informationen: www.intergeo.de

     

     

     

     

  8. Die Topcon Positioning Group stellt mit Intel® Mission Control die neue Generation der Flugplanungssoftware für die eigenen Drehflügel-UAV vor. Die neue Software bietet Funktionen für die automatisierte Flugplanung, die Einsatzplanung und die Datenverarbeitung bei Nutzung der Intel® Falcon™ 8+ Drone – TopconEdition mit den unterschiedlichen Kameras.

    Dank moderner Datenerfassungsfunktionen lassen sich Projektparameter ganz einfach einstellen. Anwender können Voreinstellungen für 2D-Projekte wie Polygone, Korridore sowie Straßennetze oder für 3D-Projekte wie Masten, Gebäude und Fassaden auswählen, um Einsätze vorzubereiten.

    „Anwender profitieren von einer Kartendarstellung wahlweise in 2D oder 3D, sowie der Möglichkeit, präzise Projektdetails und Parameter zu importieren, wie beispielsweise Flugbeschränkungsgebiete oder das Anpassen der Flugplanung an schwieriges Gelände. Sie können Dateien mit Höhen sowie die Formate KML, GeoTIFF und Shapefile für eine exakte Visualisierung des Messgebiets importieren, um so die Planung zu optimieren. Mit den erweiterten Voreinstellungen lässt sich die Flugplanung automatisieren, zum Beispiel durch Umkreisen wichtiger Gebiete, Panoramen sowie 2D- und 3D-Einsätze mit automatischer Höhen- und Geländeverfolgung“, erklärt Charles Rihner, Vice President für die Planung neuer Geschäftsmodelle bei Topcon.

    Zusätzlich werden bei der Einsatzplanung automatisch Sicherheits- und Systemchecks durchgeführt. „Anwender erhalten detaillierte Angaben über die geschätzte Akkustandzeit, die Luftraumintegration, Sicherheitsgrenzwerte für Boden und Objekte, maximal zulässige Steig- und Sinkraten, Mindest- und Maximalhöhe, Kameraaufnahmegeschwindigkeit, Anzahl der Bilder, Kameraspeicher, Kontrolle der Bodenauflösung (GSD) sowie Abdeckung und Qualität der Fotos des Messgebiets oder Messobjekts“, führt Rihner auf.

    Die Flugplanungssoftware hilft auch bei der anschließenden Datenübernahme und beim Exportieren für die Datenverarbeitung. „Funktionen für einen automatisierten Bildabgleich und die Georeferenzierung von Bildern während des Importvorgangs beschleunigen den Prozess. Nutzer können die Qualität der gesammelten Daten vorab betrachten und untersuchen, einzelne Bilder herauspicken oder sich einen Überblick über die Abdeckung verschaffen. Danach können sie schnell und problemlos auf Flugdaten zugreifen und diese exportieren oder Datensätze für eine einfachere Verarbeitung filtern“, sagt Rihner.

    Weitere Informationen: www.topconpositioning.com/de

     

     

     

     

  9. AED-SICAD zeigt Trends mit Blick auf GeoInfoDok 7.1 auf

    Um die Zukunft ging es in diesem Jahr in vielen Vorträgen und Diskussionsrunden des Landmanagement Forums in Bonn. Die seit vielen Jahren von AED-SICAD im eigenen Haus ausgerichtete zweitägige Veranstaltung zog auch in diesem Jahr wieder viele Fachbesucher an. Es ging um Visionen und darum, diese in die eigene Arbeitswelt zu adaptieren.

    Bild: AED-SICAD
    AED-SICAD richtete den Blick vor allem auf die GeoInfoDok 7.1. Bild: AED-SICAD

    So stellte Professor Dr. Martina Klärle in ihrem Gastbeitrag die Bedeutung des immer aktueller werdenden Themas „KI“ in den Kontext des Landmanagements und formulierte die daraus entstehenden Herausforderungen. Professor Wolfgang Prinz beleuchtete überaus anschaulich mit „Die Blockchain – Technologie und
    Potentiale in der öffentlichen Verwaltung“ ein weiteres wichtiges Zukunftsthema. Beide hatten eine klare Botschaft für Fachbesucher: mitmachen, mitgestalten und die Möglichkeiten, die Technologien bieten, nutzen.

    AED-SICAD richtete den Blick vor allem auf die GeoInfoDok 7.1 und den Weg dorthin. Aber auch die klare Wachstumsstrategie der AED-SICAD und der gesamten Unternehmensgruppe mit Blick auf die Entwicklung hin zum gemeinsamen Unternehmen VertiGIS stand im Fokus. „Auch wir stehen vor einem Generationenwechsel“, sagte Geschäftsführer Dr. Holger Schade. Die Fachbesucher konnten sich in Bonn persönlich davon überzeugen, dass dieser in vollem Gange und auf einem guten Weg ist: In einem Technologieforum stellte sich die neue und deutlich verjüngte Riege der Entwicklungsleiter mit vielen neuen Produktideen rund um die Themen KI, Cloud, Appification, Managed Services bis hin zu Qualitätsmanagement und der Vision eines Test Centers in der Cloud vor.

    Temporeich gestaltete sich erneut das beliebte 7x7x7 Format: Je sieben Minuten und sieben Folien hatten die sieben Vortragenden zur Verfügung, um den Gästen aktuelle Projekte wie die Langzeitspeicherung und neue Softwarelösungen wie Change Detection zur effizienten Datenaktualisierung vorzustellen. Im Detail konnten sich die Gäste des Landmanagement Forums an Demopositionen einzelne Fachlösungen genauer anschauen. Dies wurde ebenso wie der informelle Austausch in den Vortragspausen oder während der Abendveranstaltung gerne genutzt.

    AED-SICAD bedankt sich bei allen Besuchern für die Teilnahme und freut sich auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

    Weitere Informationen: www.aed-sicad.de

     

     

     

     

  10. Französische Spezialisten erfassen in einer Sofortmaßnahme die Kathedrale mit FARO Laserscannern FocusS

    Die Pariser Kirche Notre-Dame ist ein wichtiger Kulturschatz mit hohem Identifikationswert für Frankreich. Nach dem verheerenden Brand hat ein Team von Art Graphique & Patrimoine AGP gemeinsam mit dem Messspezialist FARO eine Sofortmaßnahme zur Sicherung von Notre-Dame durchgeführt. Eine eintägige, genaue 3D-Vermessung des Gebäudes hilft bei der Erstellung einer Schadensdiagnose.

    ©Art Graphique & Patrimoine
    Als Sofortmaßnahme nach dem Brand wurde Notre-Dame mit dem FARO FocusS erfasst. ©Art Graphique & Patrimoine

    Das französische Unternehmen Art Graphique & Patrimoine besitzt eine hohe Expertise für neue Technologien zur Dokumentation des kulturellen Erbes. Die Daten, die das Team rund um Geschäftsführer Gaël Hamon bei den 3D-Messungen in Paris mit den FARO FocusS Laserscannern gewonnen hat, können mit den Bestandsdaten, die AGP bereits vor dem Brand von Notre-Dame erstellt haben, verglichen werden. Sie liefern wichtige Informationen für den Wiederaufbau und die laufende Untersuchung. Alle am Rekonstruktionsprozess Beteiligten verfügen damit über einen zuverlässigen und wertvollen Korpus an technischen Unterlagen, 3D-Messungen und Bildern.

    ©Art Graphique & Patrimoine
    Als Sofortmaßnahme nach dem Brand wurde Notre-Dame mit dem FARO FocusS erfasst. ©Art Graphique & Patrimoine

    Ziel der Erfassung unter dem Titel "Operation Commando" war es, die gesamte Kathedrale, insbesondere die am stärksten betroffenen Teile, digital zu kartieren. Dank des engagierten AGP-Teams und der FARO Technologie konnte die Messung an einem einzigen Tag fertig gestellt werden. Die außergewöhnlichen Umstände erforderten außergewöhnliche Maßnahmen: FARO hat seine FocusS Laserscanner kostenlos und schnell an die Experten für die digitale Erfassung ausgeliehen. AGP hat über 15 Jahre viel Erfahrung mit diesen Geräten gesammelt, denn sie eignen sich hervorragend für die Vermessung des architektonischen Erbes.

    Der FARO FocusS ist schnell und leistungsstark und damit das ideale Werkzeug für die Durchführung von Laservermessungen im Bereich Architektur, BIM und Denkmalschutz. Das leichte und portable Gerät ermöglicht es Benutzern, Fassaden und komplexe Strukturen schnell und präzise direkt zu vermessen. Dabei kombiniert es eine äußerst akkurate digitale Kartierungstechnologie mit uneingeschränkter Benutzerfreundlichkeit. Der zuverlässige und flexible Scanner erlaubt es, die aufgezeichneten Daten in Echtzeit zu betrachten. Sie können problemlos in die Softwarelösung FARO SCENE 2019 importiert werden, um so ein schnelles Aufmaß und 3D-Modell zu erhalten.

    Bei der eintägigen Erfassung wurden mehr als 300 Farbscans mit etwa 30 bis 40 Milliarden Punkten durchgeführt. Die unzugänglichen Bereiche der Kathedrale wurden mittels Photogrammetrie mit einer Drohne kartiert.

    Anhand dieser Daten werden die durch den Brand verursachten Schäden bewertet. So lässt sich zuverlässig feststellen, welche Teile am stärksten betroffen sind. Diese ersten Schritte sind für den Wiederaufbau von hoher Dringlichkeit und für die Rettung der Kathedrale unerlässlich. Die Experten bei AGP arbeiten nun an der Verarbeitung dieser Datenmenge. Dazu gehören neben der Zusammenstellung und Konsolidierung der Scans zu einer vollständigen Punktwolke auch die Färbung und der Vergleich mit den bereits vorhandenen Daten.

    50 Milliarden Messpunkte, die vollständigste und genaueste 3D-Kartierung von Notre-Dame

    In den 25 Jahren, in denen AGP im Einsatz ist, hat das Unternehmen in Zusammenarbeit mit FARO mehrere 3D-Vermessungen von Notre-Dame mit Laserscanning und Photogrammetrie durchgeführt. Dank der gesammelten Daten konnte das Team Punktwolken der bei dem Brand zerstörten Gebäudeteile erzeugen - nämlich das Dach, den Holzrahmen und den Turm. Mit 50 Milliarden Messpunkten verfügt AGP nun über eine vollständige und hoch genaue 3D-Karte von Notre-Dame, insbesondere in Bezug auf den Holzrahmen und die Spitze, die im Feuer verloren gegangen sind.

    Für den Holzrahmen wurden die folgenden Daten erhoben: 150 Scans mit Millimetergenauigkeit für insgesamt 3 bis 5 Milliarden Punkte. Die außergewöhnliche Punktdichte (ca. 1 bis 2 Punkte pro mm²) ermöglicht eine in ihrer Genauigkeit einzigartige Nachbildung der Details von Holzrahmen, Dach und Rumpf. Im Jahr 2010 unterstützte und arbeitete AGP mit Andrew Tallon bei seinem Digitalisierungsvorhaben von Notre-Dame zusammen. Diese digitale Kartierung mit Millimetergenauigkeit auf der Grundlage einer Zentimeterdichte war Teil seiner Forschung über die Baukonstruktion von Kathedralen. Dadurch waren die allgemeinen Abmessungen des Gebäudes bereits erfasst. Für die gesamte Kathedrale hat Art Graphique & Patrimoine bei seinen Scans in den vergangenen Jahren insgesamt etwa 50 Milliarden Messpunkte erfasst.

    Von der 3D-Messung zur 3D-Modellierung

    Zwischen 2010 und 2013 arbeitete Laurence Stefanon von AGP zudem an einer historischen Rekonstruktion von Notre-Dame. Dazu erstellte sie ein 3D-Modell, das 14 verschiedene Bauphasen beinhaltet - von 1163 bis heute. Dieses mit FARO Hard- und Softwarelösungen erstellte 3D-Modell wurde für eine pädagogisch orientierte Veröffentlichung angefertigt. Es beinhaltet die durchgängigen Rekonstruktionen von Notre-Dame in den verschiedenen Epochen, von ihren Ursprüngen bis in die heutige Zeit vor dem Brand. Damit steht ein unschätzbarer Datenbestand für die Rekonstruktion der Kathedrale zur Verfügung.

    Art Graphique & Patrimoine ist ein Pionier und Marktführer auf dem Gebiet der neuen Technologien zur Dokumentation des kulturellen Erbe. Das Unternehmen beschäftigt 25 Mitarbeiter – Steinmetze, Landvermesser, Architekten, Archäologen, Kunsthistoriker, Computergrafiker und Entwickler – und hat seinen Sitz in Seine-Saint-Denis in historisch bedeutsamen Räumen. Seit 25 Jahren stellt AGP sein Know-how und seine Expertise in den Dienst der Erhaltung und Restaurierung historischer Denkmäler. Spezialisiert auf Laservermessung, Digitalisierung und 3D-Rekonstruktion trägt es zur Verbesserung von Werken, Architekturen und gefährdeten Standorten in Frankreich und im Ausland bei. Zu den 2000 Referenzen gehören die bemerkenswerten Gebäude in Frankreich wie etwa der Mont-Saint-Michel, das Schloss von Versailles, der Eiffelturm, das Musée d'Orsay, der Louvre, der Pont du Gard, die Arenen von Arles und Nîmes und etwa dreißig Kathedralen, die in Frankreich und in 18 weiteren Ländern verteilt sind.

    Ein Flug durch die Punktwolken des Dachgestühls zeigt das folgende Video: https://www.youtube.com/watch?v=O2z5jiJ_2tU&feature=youtu.be