GEObranchen

GEObranchen.de

Geobranchen.de - GIS, GISnews, Geonews, Geoinformatik, Geographie, Geodaten, Geobusiness, Geowissenschaft, CAD - das Geo Branchenverzeichnis mit aktuellen News und Events, dem kostenlosen Newsletter Geoletter und der Suche nach Firmen, Verbänden, Instituten und Behörden aus den Geobranchen.
  1. SCHNELLES UND SICHERES ORTEN, VISUALISIEREN UND KARTIEREN VON VERSORGUNGSLEITUNGEN MIT LEICA DSX UND DEM GETAC F110 TABLET

    Getac gibt bekannt, dass Leica Geosystems sich für sein vollrobustes F110 Tablet entschieden hat, um Versorgungsunternehmen, Wartungs- und Reparaturdienstleistern, Sachverständigen sowie Bauingenieuren eine intelligente Gesamtlösung bereitzustellen, die unterirdische Versorgungsleitungen auffindet, visualisiert und kartiert. Leica Geosystems kombiniert das F110 mit seiner DSX-Ortungslösung und liefert damit absolut zuverlässige Informationen zum Untergrund in jedem Gelände und in allen Wetterlagen.

    Bild: Geatec
    Bild: Geatec

    Leica Geosystems entwickelt hochwertige, zuverlässige und robuste Lösungen zum Auffinden verborgener Leitungsnetze. Die neueste DSX-Lösung vereinfacht nun den Vorgang der Visualisierung, Interpretation und Übermittlung traditioneller Bodenradardaten mithilfe des Getac F110.

    Ortung und Kartieren unterirdisch verlegter, üblicherweise nicht dokumentierter Versorgungsnetze ist eine langwierige Aufgabe, die bislang nur von erfahrenen Fachleuten mit entsprechend technischem Know-how ausgeführt wurde. Die neue Leica Geosystems DSX-Ortungs- und Kartierungslösung erlaubt es Anwendern auch mit wenig Erfahrung in der Auswertung von Bodenradardaten, die Vorteile dieser innovativen Technik zu nutzen – eine Entwicklung, die Sicherheit während der Aushubarbeiten gewährleistet, indem sie das Risiko von Versorgungsausfällen reduziert, was wiederum Stillstandzeiten minimiert und neue Servicemöglichkeiten eröffnet.

    Das Auffinden und Kartieren unterirdischer Versorgungsleitungen findet in allen denkbaren Geländearten statt: auf Asphalt oder Schotter, felsigem Untergrund, Gras oder Sand. Es ist entscheidend, dass die Tablets als Teil der Lösung absolut stabil bleiben, über ein hochauflösendes Display für klare Datendarstellung und -analysen verfügen und zuverlässig auch bei direkter Sonne und Regen arbeiten sowie bei sehr heißen bis extrem kalten Temperaturen. „Wir vertreiben unsere Lösungen weltweit, deshalb müssen die Tablets mit jeder Art von Klima und Untergrund zurechtkommen“, so Agata Fischer, Business Director Detection and Service bei Leica Geosystems. „Außerdem müssen sie absolut widerstandsfähig sein und rauer Handhabung standhalten, inklusive Stößen und Stürzen.“

    Genau für solche Anwendungsfälle ist das vollrobuste F110 Tablet unabhängig gestestet und gemäß MIL-STD 810G-, IP65- und MIL-STD-461F-Standard zertifiziert worden. Das heißt, es übersteht Stürze aus bis zu 1,2 Metern und ist unempfindlich gegenüber Stößen, Verschmutzungen, Staub, Erschütterungen oder Feuchtigkeit und funktioniert auch bei Temperaturen von -21 bis +60 °C sowie Lagertemperaturen von -51 bis +71 °C einwandfrei.

    „Getacs branchenführende Vollgarantie, die Unfallschäden mit einschließt, bedeutet für unsere Kunden, dass sie beim Erwerb der neuen Lösung auf den umfassenden Schutz ihrer Investition absolut vertrauen können“, fügt Agata Fischer hinzu.

    Die Ortung verborgener Leitungssysteme erfolgt unter den verschiedensten Witterungsbedingungen. Das F110 Tablet von Getac zeichnet sich durch sein LumiBond® 2.0 Display aus, das selbst bei direkter Sonneneinstrahlung uneingeschränkt lesbar ist, während die verschiedenen Touchmodi für Regen, Handschuh- oder Stiftbedienung einen hohen Nutzungskomfort gewährleisten. Der 11,6 Zoll Bildschirm bietet außerdem reichlich Platz für Anwendungen und der RJ45/LAN Port eine sichere und schnelle Datenverbindung zum DSX-Ortungssystem.

    Eric Yeh, Sales & Operations Director DACH bei der Getac Technology GmbH, erklärt: „Wir freuen uns sehr, dass sich Leica erneut für uns entschieden hat – und besonders für diese anspruchsvolle Lösung. Denn bei ihrer Anwendung geht es nicht nur um Effizienzmaximierung und Vermeidung kostspieliger Beschädigungen an Leitungen, sondern vor allem um den Schutz der Kollegen, die draußen im Feld schwierige, nicht selten extrem gefährliche Arbeiten erledigen. Unsere enorm zuverlässigen und leistungsfähigen F110 Tablets sind definitv die beste Wahl für diese Anforderungen.“

    Weitere Informationen: www.getac.com/de

     

  2. Das Desktop-GIS bleibt auf Erfolgskurs

    Mit der jüngst erschienen und auf der Intergeo erfolgreich präsentierten Version 21 des Global Mapper festigt der Hersteller den Ruf des zuverlässigen, leistungsfähigen und immer wieder überraschenden Desktop-GIS. Für einen in diesem Software-Segment außergewöhnlich niedrigen Preis bietet die Software einen enorm hohen Funktionsumfang.

    Neu in der Version 21 ist die nahtlose Integration in „ MangoMap“. MangoMap ist eine Online-Mapping-Lösung, die hilft, eigene Geodaten/-karten mit jedem zu teilen, der eine Verbindung ins Internet hat. Kollegen, Partnern oder auch der breiten Öffentlichkeit wird somit ein schneller und unkomplizierter Zugang zu Daten, Karten und Informationen ermöglicht. Das Überspielen der Daten von Global Mapper zu MangoMap ist dabei unkompliziert und wirklich mit einem Knopfdruck erledigt.

    Weitere Neuerungen sind eine verbesserte Handhabung der Ebenenverwaltung, Optimierung der Schriftplatzierung, Aufzeichnung von 3D-Vektordaten, Keyframe-Animationen und vieles mehr.

    Auch die mobile Applikation „ Global Mapper Mobile“ hat in der Version 2.0 eine umfangreiche Überarbeitung erfahren. Global Mapper Mobile ist der „verlängerte Arm“ des Global Mapper ins Feld: Daten werden aus Global Mapper auf Smartphone oder Tablet übertragen und stehen damit zur Erfassung und Ergänzung im Gelände zur Verfüfung. Anschließend können die Ergebnisse wieder in Global Mapper überspielt und weiterverarbeitet werden. Die Version 2 umfasst nicht nur zahlreiche Verbesserungen in der nach wie vor kostenfreien Version, sondern auch eine kostengünstige Pro-Version. Diese Lösung enthält zahlreiche Erweiterungen, die für den professionellen Einsatz gedacht sind.

    Das optional erhältliche LiDAR-Modul zur Bearbeitung von Punktwolken hat zahlreiche Verbesserungen des „Pixel-to-Point“-Werkzeugs erfahren. Mit dieser Funktion können aus Drohnenaufnahmen direkt Punktwolken, Orthophotos und Mesh-Dateien erzeugt werden. Auch das Filtern und Klassifizieren von LiDAR-Daten und die Geschwindigkeit in der Verarbeitung der Punktwolken wurde verbessert; zu den Möglichkeiten der automatischen Klassifikation von Punktwolken ist die Erkennung von Masten neu hinzugekommen.

    Weitere Informationen: www.globalmapper.de

  3. Internationales Forschungsteam gewinnt europäischen Förderpreis für Klimaforschung

    Ein interdisziplinäres Team von vier Forschern des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie, der spanischen Universität Valencia und der US-amerikanischen Columbia Universität wurde am 11. Oktober 2019 mit einem 'Synergy Grant' des Europäischen Forschungsrats (European Research Council, ERC) ausgezeichnet. Das Team überzeugte den Forschungsrat mit seinem Projekt USMILE (Understanding and Modelling the Earth System with Machine Learning). Die Forschenden wollen das Verständnis und die Modellierung des Erdsystems durch die Entwicklung und Anwendung von maschinellen Lernverfahren, kurz ML, verbessern. ML ist einer der bedeutendsten Ansätze im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI). Die renommierte Auszeichnung – 10 Millionen Euro über sechs Jahre – unterstützt die Arbeit des Teams bei der Weiterentwicklung von Erdsystemmodellen und ihrer Bewertung. Sie bilden die Grundlage für die weitere Erforschung des Klimawandels.

    Quelle USMILE-Team
    Das USMILE-Team. Quelle USMILE-Team

    Prof. Veronika Eyring vom DLR-Institut für Physik der Atmosphäre erläutert den Ansatz des Teams: "Wir haben uns zusammengeschlossen, um unsere multidisziplinäre Expertise in den Bereichen Klimamodellierung, Landökosysteme, maschinelles Lernen und Wolken-Parametrierung zu bündeln. So wollen wir einige der zurzeit noch, die komplexen Prozesse von Erde und Atmosphäre besser verstehen und unbekannte Ursachen und Treiber im Erdsystem entdecken." Prof. Eyring koordiniert das Projekt und ist 'corresponding Principal Investigator' (cPI) von USMILE.

    Die Motivation für das neu geförderte ERC-Projekt Understanding and Modelling the Earth System with Machine Learning (USMILE) besteht darin, dass es beim Verständnis des Erdsystems noch einige grundlegende Einschränkungen gibt, die auch unsere Fähigkeit für akkurate Vorhersagen des Klimawandels einschränken. Während sich die Erdsystemmodelle in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich verbessert haben, ist die Fähigkeit der Modelle, sowohl globale als auch regionale Reaktionen des Erdsystems zu simulieren, die für die Beurteilung des Klimawandels und seiner Auswirkungen auf die Ökosysteme entscheidend sind, durch die Darstellung physikalischer und biologischer kleinräumiger Prozesse wie Wolken, Stomata und Mikroben begrenzt.

    KI trifft Physik

    "Unsere zentrale Hypothese ist, dass das Verständnis durch den Einsatz von maschinellen Lernverfahren verbessert werden kann. Erstens verfügen wir in der Erdbeobachtung und Atmosphärenforschung heute über Datenvolumina im Petabyte-Bereich mit einer beispiellosen räumlichen und zeitlichen Abdeckung für viele Prozesse. Zweitens stehen nun hochauflösende Klimamodellsimulationen zur Verfügung, in denen Wolkenprozesse explizit simuliert werden können. Aber diese Simulationen sind sehr teuer und können daher momentan nur für wenige Tage durchgeführt werden", sagt Prof. Pierre Gentine, Co-PI des Projekts von der School of Engineering and Applied Science an der Columbia University.

    Prof. Gustau Camps-Valls von der Universität Valencia, ebenfalls Co-PI bei USMILE, ergänzt: "Der Bereich des maschinellen Lernens hat sich schnell weiterentwickelt und ermöglicht Durchbrüche bei der Erkennung und Analyse komplexer Beziehungen und Muster in großen multivariaten Datensätzen. Wir können jetzt nicht nur komplexe Funktionen anpassen und modellieren, sondern auch kausale Zusammenhänge lernen."

    Das Team wird maschinelle Lernverfahren entwickeln, um Erdbeobachtungsdatensätze zu erweitern, die gleichzeitige, räumlich-zeitliche Veränderungen mehrerer Parameter berücksichtigen. Das Forschungsteam wird diese maschinellen Lernverfahren verwenden um Parametrisierungen und Submodelle für Wolken und Landoberflächenprozesse zu entwickeln, die den Fortschritt in der Klimamodellierung seit Jahrzehnten behindern. Darüber hinaus wird das Team interne Klimaschwankungen und multivariaten Extreme erkennen und verstehen. Die dynamischen Aspekte des Erdsystems will das Team mit neuartigen Techniken des Deep Learnings aufdecken, um sie auf mögliche kausale Zusammenhänge hin zu beurteilen.

    Traditionell werden physkalische Modellierung und maschinelle Lernverfahren oft als zwei verschiedene Welten mit entgegengesetzten wissenschaftlichen Paradigmen behandelt: theoriegetrieben versus datengetrieben. "Ein besseres Verständnis und eine bessere Modellierung des Erdsystems sind dringend notwendig. Maschinelles Lernen hat hier ein außerordentliches Potenzial und kann die Klimaforschung deutlich weiterbringen. Wir hoffen, dass wir durch die Brücke zwischen Physik und maschinellem Lernen die Modellierung und Analyse des Erdsystems revolutionieren und langfristig zu robusten Klimaprojektionen kommen", betont Prof. Markus Reichstein, Co-PI des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie. Er fügt hinzu: "USMILE kann einen Paradigmenwechsel in der aktuellen Modellierung des Erdsystems hin zu einer neuen 'datengetriebenen Physik' vorantreiben".

    Synergy Grants des Europäischen Forschungsrats

    Die 2007 von der Europäischen Union gegründete Europäische Forschungsrat, englisch European Research Council (ERC), ist die führende europäische Förderorganisation für exzellente Pionierforschung. Jedes Jahr wählt und finanziert sie die besten, kreativsten Forscher aller Nationalitäten und Altersstufen für die Durchführung von Projekten in Europa mit Preisen wie den 'Synergy Grants'. "Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit in diesem interdisziplinären Team und danken dem ERC, dass er uns diese großartige Chance gibt", sagt Prof. Veronika Eyring.

    In den meisten Fällen sind die ERC-Synergiegruppen interdisziplinär, oft mit multidisziplinären Ansätzen. Die Nationale Kontaktstelle zum ERC in Deutschland wird gemeinsam vom EU-Büro des Bundesministeriums für Bildung und Forschung im DLR-Projektträger und der Kooperationsstelle EU der Wissenschaftsorganisationen betreut.

    Die beteiligte Institutionen im USMILE-Team

    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

    Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist das nationale Luft- und Raumfahrtforschungszentrum der Bundesrepublik Deutschland. Die umfangreichen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten in den Bereichen Luftfahrt, Raumfahrt, Energie, Verkehr, Sicherheit und Digitalisierung sind in nationale und internationale Kooperationen integriert. Das DLR ist auch für die Planung und Umsetzung der deutschen Raumfahrtaktivitäten im Auftrag der Bundesregierung verantwortlich. Darüber hinaus ist das DLR ist auch Dachverband für einen der größten Projektträger Deutschlands.

    Max-Planck-Institut für Biogeochemie

    Das Max-Planck-Institut für Biogeochemie in Jena ist Teil der Deutschen Max-Planck-Gesellschaft. Seine Mission ist es, biogeochemische Kreisläufe (Kohlenstoff, Wasser, Nährstoffe) insbesondere auch im Hinblick auf das Klimasystem von lokalen bis zur globalen Ebene zu untersuchen. Dabei verwenden und kombinieren die Wissenschaftler ein breites Methodenspektrum, zum Beispiel Manipulationsexperiment, Langzeitbeobachtungen und daten- und theoriegesteuerte Modellierungsansätze.

    Universität Valencia

    Die Universitat de València ist mehr als 500 Jahre alt ist und gilt als eine der besten Universitäten für Physik in Spanien. Das Image Processing Lab (IPL) ist ein multidisziplinäres Institut, an dem mehr als 60 Fakultäten und Forscher aus den Bereichen Erdbeobachtung, Bildverarbeitung, Bildwissenschaften und maschinelles Lernen teilnehmen. Das Labor arbeitet aktiv mit ESA, NASA und EUMETSAT zusammen, um neue Sensorgeräte, Messkampagnen und datenintensive Verarbeitungsketten zu entwickeln. Die IPL-Fakultät bildet den Nachwuchs an Physikern, Datenwissenschaftlern, Fernerkundungsanalysten, Mathematikern und Elektroingenieuren in aus.

    Columbia University's School of Engineering and Applied Science

    Die Columbia Engineering in New York City ist eine der angesehensten und ältesten Hochschulen für Ingenieurswissenschaften der USA. Die Fu Foundation School of Engineering and Applied Science entwickelt Technologien durch die Forschung ihrer mehr als 220 Fakultäten. Sie bildet Studierende und Absolventen in einer kollaborativen Umgebung aus, um zu Führungskräften zu werden. Im Mittelpunkt steht die interdisziplinäre Forschung, zu der die Institute Data Science, Earth, Zuckerman Mind Brain Behavior, Precision Medicine und der Columbia Nano gehören. Geleitet von ihrer strategischen Vision "Columbia Engineering for Humanity" will die Schule Ideen in Innovationen umsetzen, die eine nachhaltige, gesunde, sichere, vernetzte und kreative Menschheit fördern.

  4. Schneller wissen, welche Grünflächen es in der Umgebung gibt und welche am besten zu den eigenen Bedürfnissen passt? – Im Projekt „meinGrün“ entsteht eine App, die die erforderlichen Informationen zu öffentlich zugänglichen Grünflächen und den Wegen dorthin bereitstellt. Eine Vorab-Version steht nun zum Test in den Städten Dresden und Heidelberg bereit.

    Bild: Christoph Harzer
    Bild: Christoph Harzer

    Ob Abkühlung an heißen Sommertagen, ein Spaziergang im Grünen, Picknick in Familie oder Fußballspielen mit Freunden – städtische Grünflächen bieten Raum für ganz unterschiedliche Freizeitaktivitäten. Doch wie findet man die geeignete Grünfläche in seiner Umgebung? Gibt es versteckte Flächen, die noch unbekannt sind?

    Diesen Fragen geht das Projekt „meinGrün“ nach. Das Projektteam entwickelt mit einer WebApp eine digitale Anwendung, die Informationen über öffentlich zugängliche Grünflächen verfügbar macht. Sie soll bei der Entscheidung, welche Grünfläche aufgesucht wird, unterstützen. Außerdem zeigt die App, wie sich die ausgewählten Grünflächen auf besonders leisen oder grünen Fuß- und Fahrradwegen erreichen lassen.

    Die bisherigen Inhalte der App basieren auf drei Umfragen, in denen das Projektteam Bürgerinnen und Bürger gefragt hat, wie sie Grünflächen nutzen und welche Bedürfnisse sie in Bezug auf die Ausstattung haben.

    Eine erste Testversion der meinGrün-App, die so genannte Beta-Version, liegt nun vor. Interessierte können sie auf Herz und Nieren prüfen und so dabei helfen, etwaige Fehler vor der endgültigen Veröffentlichung zu erkennen und zu beseitigen. Dafür sucht das Projekt-Team Unterstützung in den Städten Dresden und Heidelberg. Einführungsveranstaltungen finden statt am 17. Oktober in Dresden und am 26. Oktober in Heidelberg. Wer an den Terminen nicht teilnehmen kann, ist dennoch herzlich zum eigenen Testen eingeladen. Weitere Informationen und Anmeldung unter: meingruen.ioer.info

    Hintergrund

    Das Projekt wird vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) im Rahmen der Forschungsinitiative mFUND gefördert, die sich mit digitalen datenbasierten Anwendungen für die Mobilität 4.0 befasst. Zum Projektkonsortium gehören neben dem Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (Projektleitung) in Dresden, das Deutsche Fernerkundungsdatenzentrum des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt, das Institut für Kartographie der Technischen Universität Dresden, das Heidelberg Institute for Geoinformation Technology der Universität Heidelberg, das Institut für Software-Entwicklung und EDV-Beratung in Karlsruhe sowie urbanista in Hamburg und Terra Concordia in Berlin.

    Weitere Informationen zum Projekt


    Das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) ist eine raumwissenschaftliche Forschungseinrichtung der Leibniz-Gemeinschaft. Das IÖR erarbeitet wissenschaftliche Grundlagen für eine dauerhaft umweltgerechte Entwicklung von Städten und Regionen im nationalen und internationalen Zusammenhang. Die Ausrichtung der Forschung zielt auf Antworten für ökologische Fragen nachhaltiger Entwicklung. Weitere Informationen: www.ioer.de

  5. Effiziente Routen, weniger Routinekontrollen und mehr Zeit für die Schadensbehebung – im November 2019 zeigen Esri und CADMAP, wie der Schritt zur smarten Abwasserwirtschaft gelingt.

    Die Veranstaltungen richten sich an Kommunen, Zweckverbände, Stadtwerke und die Entsorgungswirtschaft. Im Fokus stehen Praxisbeispiele rund um das modulare Kanalmanagementsystem novaKANDIS, das auf ArcGIS basiert.

    Esri Niederlassung Köln | 6. November 2019
    Esri Niederlassung Hannover | 14. November 2019
    M.O.S.S. / CADMAP Taufkirchen | 19. November 2019
    Esri Niederlassung Berlin | 28. November 2019

    Von der Planung bis zur Dokumentation der Entwässerung - melden Sie sich jetzt an und erfahren Sie, wie Sie Ihre Prozesse rundum digitalisieren.

    Jetzt registrieren

  6. Jetzt auch für SAP S/4HANA zertifiziert

    Der UT Integrator 10 von AED-SICAD ist erneut im Rahmen des SAP Integration Certification Program für SAP ERP zertifiziert worden. Zusätzlich konnte der UT Integrator 10 auch für SAP S/4HANA zertifiziert werden. Als Cloud-fähige Lösung steht die Lösung jetzt auch in der SAP Cloud Platform zur Verfügung.

    Die SAP SE bestätigt mit der Zertifizierung, dass die Systemlösung von AED-SICAD die Zertifizierungskriterien des SAP-Interface vollständig erfüllt. Der Zertifizierungsprozess durch das SAP Integration und Certification Center (ICC) stellt sicher, dass SAP-Produkte optimal mit Drittanbietersoftware integriert werden können.

    Der UT Integrator 10 dient dem automatisierten Austausch von semantisch identischen Daten in GIS-Systemen und SAP-Systemen. Das Produkt ist heute bereits bei bedeutenden Unternehmen der Versorgungsindustrie im Einsatz und hilft ihnen dabei, eine doppelte Datenerfassung in den Systemen zu vermeiden und eine hohe Datenqualität und Integrität in den jeweiligen Datenbeständen zu gewährleisten.

    Der UT Integrator 10 steht auch im SAP App Center zur Verfügung (https://www.sapappcenter.com/). Das SAP App Center bietet Kunden einen Echtzeitzugriff auf Partnerlösungen, mit denen SAP-Lösungen erweitert werden können. Besucher der Seite können sich so einen Überblick über alle Partnerlösungen verschaffen.

    Weitere Informationen: www.aed-sicad.de

  7. Das „Senozon Mobilitätsmodell Deutschland“ ist nun auch über die Karlsruher DDS Digital Data Services GmbH erhältlich. Erstmals stehen somit flächendeckend vollkommen anonyme Bewegungsdaten für die gesamte Bevölkerung Deutschlands zur Verfügung – inklusive deren Soziodemografie. Von diesen Daten profitieren insbesondere der stationäre Handel und Werbetreibende.

    Ganz Deutschland im Computer? Jede Straße, jedes Haus und die gesamte Bevölkerung? Ein solches detailliertes räumliches und zeitliches Abbild des gesamten Landes im Computer bietet der Karlsruher Datendienstleister DDS Digital Data Services GmbH mit dem „Senozon Mobilitätsmodell Deutschland“. Alle Gebäude und Baublöcke, Straßenabschnitte, Haltestellen, Bahnhöfe, Busse, Straßenbahnen und Züge mitsamt ihren Fahrplänen sind im „Senozon Mobilitätsmodell Deutschland“ enthalten. Die in Deutschland lebenden Personen sind als „digital Twins“ dargestellt und agieren als autonome Individuen, die ihren typischen Alltag bestreiten: Sie gehen zur Arbeit, kaufen ein oder verbringen ihre Freizeit an unterschiedlichen Orten. „Dieses einzigartige Modell stammt von unserem Partnerunternehmen Senozon mit Sitz in Zürich und Berlin“, erklärt DDS-Mitarbeiter Teddy Gruner. „Die Simulation des typischen Mobilitätsverhaltens der Bevölkerung ist sehr wirklichkeitsgetreu.“

    Seit Neuestem können für qualifizierte Endkunden auch Mobilfunkdaten von Motionlogic im Modell genutzt werden. „Das macht Senozon wirklich zu etwas Besonderem“, sagt Teddy Gruner. „Täglich werden umfangreiche, vollständig anonymisierte Informationen zu Wegeabfolgen von mehreren Millionen mobilen Endgeräten analysiert und in das Modell integriert. Genauer kann eine Simulation nicht sein!“

    Die Verwendungsmöglichkeiten des Senozon-Mobilitätsmodells sind vielfältig und umfassen im Wesentlichen die Bereiche Werbung, stationärer Handel, Immobilienentwicklung und Mobilitätsplanung. „Wer zum Beispiel Werbung im Straßenraum zielgruppengenau platzieren oder Bewertungen von Touchpoints vornehmen möchte, findet passgenaue Lösungen im Senozon-Modell“, beschreibt Teddy Gruner die Einsatzszenarien. Handelsunternehmen setzen die Senozon-Modelldaten für die Expansion und die Optimierung ihrer Filialnetze und Sortimente ein.

    Daten aus dem „Senozon Mobilitätsmodell Deutschland“ sind bei DDS inklusive individueller Beratung erhältlich. Sie liegen für ganz Deutschland vor, können aber auch ausschnittsweise erworben werden.

    Weitere Informationen: www.ddsgeo.de

  8. Der neue 3D PluraView 24“ Full-HD

    Die innovative, passive Stereo-Monitor-Produktfamilie von Schneider Digital bekommt mit einem vierten Modell Zuwachs: Ab sofort gibt es das 3D PluraView Display auch in einem Kompaktgehäuse mit 24" Bildschirm-Diagonale und Full-HD Auflösung.

    Bild: Schneider Digital
    Der innovative passive 3D-Stereo Monitor 3D PluraView ist ab sofort auch in 24“ FHD Displaygröße mit Full-HD Auflösung erhältlich. Bild: Schneider Digital.

    Zwei unterschiedliche Gehäusegrößen – vier unterschiedliche Bildschirmdiagonalen mit Full-HD, 2,5K oder 4K Auflösung

    Die 3D PluraView Monitorfamilie ist das passive 3D-Stereo System mit der höchsten Nutzer-Akzeptanz aller derzeit am Markt befindlichen 3D-Stereo Monitore. Die Plug & Play Beamsplitter-Technologie ist bereits seit 14 Jahren im Markt etabliert und hat sich in der 4K 10-Bit (UHD) Version als 3D-Stereo Referenz durchgesetzt.

    Zu den bereits drei verfügbaren Modellen, reiht sich nun ein vierter 3D PluraView in die Monitorfamilie ein:
    Der 3D PluraView 24“ mit 144Hz Bildwiederholrate und Full-HD Auflösung.

    In den Einsatzbereichen GIS/Mapping, Photogrammmetrie, Laserscanning, Computer-Tomographie, Simulation, Molekülforschung oder Design/CAD Stereo-Software-Applikationen stehen diese vier verschiedenen Modelle für unterschiedlichste Anforderungen zur Verfügung.

    Kompaktes 3D PluraView Einsteigermodell mit geringer Bautiefe

    Als Einstiegsmodell für Arbeitsplätze, deren Software-Applikation niedrigere Anforderungen an die Auflösung stellt, ist der 3D PluraView Full-HD mit 22“ oder 24“ Bildschirm-Diagonale mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel ideal. Ihr kompaktes Gehäuse mit geringer Bautiefe benötigt zudem äußerst wenig Platz auf dem Schreibtisch und ist sehr gut geeignet für Großraumbüros mit vielen Arbeitsplätzen auf engem Raum.
    Der kompakte 3D PluraView mit automatischer Spiegelarretierung wird als Play & Plug System bereits komplett montiert geliefert und ist sofort einsatzbereit.
    Zum 3D-Stereo-Betrieb des 22“ & 24“ 3D PluraView an einer mobile Workstation müssen lediglich zwei der folgenden digitalen Anschlüsse am Laptop vorhanden sein: DVI/HDMI/DisplayPort/mini DisplayPort/Thunderbolt/USB-C. Die aufgelisteten Anschlüsse können dabei auch gemischt genutzt werden!
     
    3D PluraView Premium-Monitor mit höchster Helligkeit und Farbtiefe

    Der 3D PluraView 2,5K mit 27“ Bildschirmdiagonale und einer Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixel bietet mit 350 cd/m² eine besonders hohe Helligkeit. Als Top-Modell der Monitor Baureihe visualisiert der 3D PluraView 4K auf einer Bildschirmdiagonale von 28“ 3.840 x 2.160 Pixel Auflösung mit 10-Bit (UHD) Farbtiefe. Beide Modelle sind mit einer im Premium-Gehäuse integrierten DisplayPort 1.2 Spiegelkarte ausgestattet. Der Anschluss des 3D PluraView 27“ oder 28“ erfordert folgende digitale Mischanschlüsse am Laptop: 2x Thunderbolt™ 3 oder 2x DisplayPort/mini DisplayPort.

    Highlights der 3D PluraView Monitor Produktfamilie:

    - Zwei Gehäusedesigns: 22“/24“ oder 27“/28“
    - Höchste Auflösung von Full-HD über 2,5K bis hin zu 4K / 10-Bit (UHD)
    - Absolut flimmerfrei für entspanntes 3D-STEREO arbeiten
    - Fensterplatz-tauglich, da für jedes Auge ein Monitor zur Verfügung steht
    - Weiter Betrachtungswinkel – Erlaubt Besprechungen in der Gruppe mit bis zu 5 Personen
    - Zertifiziert unter anderem von AGISOFT, ESRI, HEXAGON, TRIMBLE, u.a.
    - Seit 14Jahren etablierte Plug & Play Technologie
    - Eignung zum direkten Laptop Anschluss
    - Edles Design & höchste Qualität - Made in Germany

    Weitere Informationen unter  www.schneider-digital.com, www.vrwall.com und www.PluraView.com.

  9. Unterwegs mit Warnweste und Tachymeter sind sie immer noch - aber das Aufgabenfeld, das sich einst rund uns Vermessen drehte, wird immer vielseitiger und moderner. Dem trägt der Kreis Unna Rechnung und hat seinen Fachbereich 62 umbenannt.

    Foto: Birgit Kalle – Kreis Unna
    Eine Drohne zählt zu den neuen technischen Möglichkeiten im Fachbereich Geoinformation und Kataster: Chef Jochen Marienfeld (rechts) mit Sachgebietsleiter Martin Oschinski und Dirk Haufe (links) sehen sich eine Karte der Stadt Fröndenberg an. Foto: Birgit Kalle – Kreis Unna

    Aus „Vermessung und Kataster“ wurde bereits im September der Fachbereich „Geoinformation und Kataster“. Im Kreisausschuss am 7. Oktober nahm die Kreis-Politik diese Änderung jetzt auch offiziell zur Kenntnis.

    Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in dem von Jochen Marienfeld geleiteten Fachbereich kennen die Größe und Lage aller Grund- und Flurstücke im Kreis genau, denn sie sind für die Grundstücksvermessung und die Führung des Liegenschaftskatasters als amtliches Verzeichnis zuständig.

    Fachbereich wird immer mehr zum Dienstleister

    Doch mit dem technischen Fortschritt sind auch die Anforderungen gestiegen. Insbesondere in den Bereichen Führung von Geodaten, Erhebung von Informationen sowie Bereitstellung von Informationen wird der Fachbereich mehr und mehr zum internen und externen Dienstleister.

    Darüber hinaus kümmern sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um neue Aufgaben wie das Geodatenmanagement für den Konzern Kreis Unna sowie um die Erstellung von Mietspiegeln und Immobilienrichtwerten. PK | PKU

    Weitere Information: Geoinformation und Kataster

  10. Am 08.10.2019 fand im Bundeswirtschaftsministerium die Jahrestagung des Förderprogramms „Passgenaue Besetzung“ statt. Dabei treffen sich über 125 Beraterinnen und Berater aus dem gesamten Bundesgebiet, um sich über ihre Erfahrungen aus der Praxis auszutauschen.

    Zurückgehende Schulabgängerzahlen und der anhaltende Trend zur Akademisierung führen dazu, dass es vielen Unternehmen schwer fällt, ihre freien Ausbildungsplätze zu besetzen. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) stehen bei der Rekrutierung von Bewerbern vor besonderen Herausforderungen, denn ihnen fehlt es oft an Erfahrung sowie an zeitlichen Ressourcen, um neue Wege der Bewerbersuche zu gehen.

    Das durch den Europäischen Sozialfonds (ESF) kofinanzierte Bundesprogramm „Passgenaue Besetzung“ richtet sich an KMU, die ihre freien Ausbildungsstellen besetzen möchten und fügt sich damit in die am 1. Oktober 2019 von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier vorgestellte Mittelstandsstrategie ein. Über 150 Berater sind derzeit an Kammern und Wirtschaftsorganisationen im gesamten Bundesgebiet eingesetzt. Sie sind in ihren Regionen gut vernetzt und unterstützen die Unternehmen mit großem Engagement bei der Suche nach geeigneten Bewerbern für einen Ausbildungs- oder Einstiegsqualifizierungsplatz.

    Im Jahr 2018 haben rund 8.500 KMU eine individuelle Beratung über das Förderprogramm „Passgenaue Besetzung“ in Anspruch genommen und konnten bei der Besetzung von über 5.000 Ausbildungsplätzen unterstützt werden.

    Weitere Informationen für Unternehmen, Bewerber/innen sowie interessierte Projektträger sind unter www.bmwi.de/passgenaue-besetzung abrufbar.