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  1. Mithilfe der interaktiven Karte lässt sich tagesaktuell der Impffortschritt in den einzelnen Bundesländern ablesen

    Basierend auf den Daten des Robert Koch-Institutes hat Esri Deutschland ein Dashboard veröffentlicht, das den Impffortschritt in Deutschland tagesaktuell visualisiert. An der interaktiven Karte lässt sich ablesen, in welchem Bundesland bereits wie viele Menschen geimpft wurden. Sie zeigt auch, wie die relative Impfinzidenz im Vergleich zu anderen Bundesländern ist. Darüber hinaus enthält das Dashboard zusätzliche Informationen zu den bundesweiten Impfzentren.

    Bild Esri
    Tagesaktuelle Visualisierung der Daten den Covid-19 Impfungen in Deutschland, Stand 12.01.2021

    „Basierend auf der Technologie der Location Intelligence hilft unsere interaktive Karte dabei, alle verfügbaren Daten in einen größeren Kontext zu setzen. Dadurch wird ersichtlich, dass die Covid-19-Impfungen zum jetzigen Zeitpunkt in den Bundesländern unterschiedlich weit vorangeschritten sind. Um daran etwas ändern zu können und eine optimale Verteilung zu ermöglichen, ist es hilfreich, die einzelnen Datensets visualisiert gegenüberzustellen. So können Erkenntnisse gewonnen und die entsprechenden Gegenmaßnahmen eingeleitet werden“, erklärt Jürgen Schomakers, Managing Partner von Esri Deutschland- Schweiz.

     

  2. LGB stellt 15-Kilometer-Regel in Karten dar

    Ab 09.01.2021 gelten in Brandenburg neue Corona-Maßnahmen. Dazu zählt für touristische und sportliche Aktivitäten in Gebieten mit hohen Infektionszahlen auch eine Einschränkung des Bewegungsradius‘ auf 15 Kilometer. Gemessen wird dieser von der Grenze des Landkreises bzw. der kreisfreien Stadt. Doch wie weit sind 15 Kilometer? Vor Ort lässt sich dies oft nur schwer herausfinden. Manche sind deshalb vielleicht unsicher, was das für sie heißt. Ein Blick in die Karten hilft. Die Fachleute der LGB (Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg) haben die Grenzen im interaktiven Kartennavigator BRANDENBURGVIEWER dargestellt.

    Der Kartennavigator BRANDENBURGVIEWER ist im Internet für alle kostenfrei verfügbar. Zu sehen ist auf den ersten Blick eine Übersichtskarte von Brandenburg. Im Menü der Kartenebenen auf der rechten Seite der Online-Anwendung stehen verschiedene Menüthemen zur Ansicht bereit. Neu ist hier – ganz am Ende der Liste – die 15-Kilometer-Grenze hinzugefügt worden. Wählt man das Thema „Corona: 15-Kilometer-Grenze“, so erscheinen darunter alle Landkreise und kreisfreien Städte in Brandenburg. Nach dem Setzen des Häkchens wird das ausgewählte Gebiet farblich hervorgehoben. Ein technisch berechneter Saum von 15 Kilometern um den Landkreis oder die kreisfreie Stadt ist durch eine gleichfarbige Linie dargestellt. Durch Zoom in die Übersicht lassen sich die Kartendetails betrachten. So kommen Sie mit wenigen Klicks ganz einfach zu einer genauen Information. Zusätzlich wird der aktuelle 7-Tage-Inzidenz-Wert für jeden Landkreis bzw. jede kreisfreie Stadt angezeigt.

    Mit der Erweiterung der Kartenanwendung BRANDENBURGVIEWER ist durch die LGB schnell eine zusätzliche Orientierungshilfe geschaffen worden, um den maximal erlaubten Aktionsradius in Brandenburg besser anhand von Karten einschätzen zu können. Die Berechnung der 15-Kilometer-Grenzen ist ein technischer Wert. Verantwortungsbewusstes Handeln jedes Einzelnen zur Bekämpfung der Ausbreitung des Virus‘ ist das oberste Gebot. Außerhalb Brandenburgs sind zusätzlich die aktuellen Vorschriften der benachbarten Länder zu beachten.

    Hintergrund:

    Der Kartennavigator BRANDENBURGVIEWER der LGB präsentiert eine Vielzahl von Karten, Luftbildern und anderen Geodaten gebündelt in einer Applikation im Internet unter der Adresse: https://bb-viewer.geobasis-bb.de

    Mit Hilfe von Werkzeugen und Steuerungselementen wird die Navigation innerhalb der Karten ermöglicht. Insbesondere Suchfunktionen und Adresseingabe erleichtern die Handhabung. Mit dem integrierten GEOMAERKER können Hinweise auf falsche Kartendarstellungen online übermittelt werden.

    Die LGB gehört als Landesbetrieb zur öffentlichen Verwaltung im Land Brandenburg. Zu ihren Aufgaben zählt die Erfassung, Verarbeitung und Bereitstellung von Geobasisdaten für jeden: schnell, aktuell, zuverlässig und mit modernster Technik. Die digitalen Geobasisdaten sind als „Open Data“ kostenfrei für alle nutzbar.

    Homepage: https://geobasis-bb.de

     

  3. Mit nur wenigen Klicks den 15 Kilometer-Bewegungsradius auf einer interaktiven Karte anzeigen lassen

    Das Bonner Geo-IT-Unternehmen WhereGroup bietet auf seiner Webseite allen Interessierten die Möglichkeit, sich auf einer interaktiven Kartenanwendung den 15 km-Bewegungsradius rund um den Wohnort anzeigen zu lassen.

    Seit dieser Woche gilt deutschlandweit in einigen Kommunen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 200 oder höher eine Einschränkung des Bewegungsradius auf 15 Kilometer. Doch wie können Bürgerinnen und Bürger ermitteln, welches Gebiet der Bewegungsradius für den eigenen Wohnort umfasst? Der Bewegungsradiusrechner der WhereGroup zeigt auf covid19.wheregroup.com kostenlos mit nur wenigen Klicks den 15 Kilometer-Bewegungsradius rund um den gesuchten Wohnort an.

    Die Kartenanwendung bietet dabei zwei Möglichkeiten: Es kann entweder nach einer konkreten Adresse oder aber nach einer Stadt gesucht werden. Angezeigt wird dann der entsprechende Radius von 15 Kilometern um eine Adresse oder Stadt. Dies ist insofern von Bedeutung, da Bundesländer und Kommunen die 15 Kilometer-Regel unterschiedlich umsetzen. Auf Wunsch kann die Anzeige als pdf gespeichert und gedruckt werden.

    Die Anwendung ist Open-Source und beruht auf React, einem Frontend JavaScript Framework und MapLibre. Datenbasis ist OpenStreetMap, der Aufruf erfolgt über Nominatim, einem Suchindex für OSM-Daten.

    Der Bewegungsradiusrechner kann kostenfrei genutzt werden und steht auf GitHub zur Weiterverwendung zur Verfügung. Die Kartenanwendung ist keine amtliche Auskunft, sondern lediglich eine Orientierungshilfe, die Regelungen im Detail sind bei den zuständigen Behörden zu erfragen.

    Weiterführende Links:
    covid19.wheregroup.com
    www.wheregroup.com

     

  4. Preisanstieg von Immobilien in Hessen auch 2020 ungebrochen

    Bisher zeigen sich keine Auswirkungen der Corona-Pandemie auf dem hessischen Immobilienmarkt – das geht aus der von der Zentralen Geschäftsstelle der Gutachterausschüsse für Immobilienwerte in Hessen (ZGGH) veröffentlichten Trendmeldung hervor. Die Tendenzen der vergangenen Jahre setzen sich fort: Die Anzahl der Transaktionen sinkt, während die Preise steigen. Obwohl es preislich in Hessen nach wie vor regionale Unterschiede gibt, betrifft diese Entwicklung alle Landesteile.

    © HVBG
    © HVBG

    Nach Auswertung von etwa 85 Prozent der im Jahr 2020 eingegangenen Kaufverträge erwarten die Gutachterausschüsse im gerade abgelaufenen Jahr ein Transaktionsvolumen von landesweit etwa 63.000 Verträgen für bebaute und unbebaute Grundstücke sowie Eigentumswohnungen (2019: 68.266 Kaufverträge).

    Die Vertragszahlen entwickelten sich im Norden und Süden Hessens ähnlich. In nahezu allen Segmenten ist die Anzahl der Immobilienverkäufe rückläufig. Dies sei der Ausdruck eines schon seit Jahren leergefegten Markts an werthaltigen Immobilien, so die ZGGH.

    Im Hinblick auf die absoluten Kaufpreise kommt es zu großen regionalen Preisunterschieden zwischen nördlichen und südlichen Landesteilen. Ein freistehendes Einfamilienhaus wurde in Südhessen (einschließlich Rhein-Main-Gebiet) im letzten Jahr für durchschnittlich 468.000 Euro verkauft. Gegenüber dem Vorjahr ergibt sich eine Preissteigerung von 7,3 Prozent. In Nordhessen war ein freistehendes Einfamilienhaus im Mittel zwar für 224.000 Euro zu haben, der Preis stieg aber auch hier um 7,7 Prozent gegenüber 2019.

    Eine wiederverkaufte Eigentumswohnung kostete im letzten Jahr in Südhessen im Schnitt 3.200 Euro pro Quadratmeter (2019: 2.850 Euro pro Quadratmeter) und in Nordhessen 1.750 Euro pro Quadratmeter (2019: 1.650 Euro pro Quadratmeter), was für Südhessen eine Steigerung um 12 Prozent und in Nordhessen um 6 Prozent bedeutet.

    Als Datenquelle für die Trendmeldung der ZGGH dienen die Kaufpreissammlungen der Gutachterausschüsse, in denen alle tatsächlich realisierten und notariell beurkundeten Kaufverträge anonymisiert erfasst werden. Die aktualisierten Daten für Wohnimmobilien werden darüber hinaus bei der Fortschreibung des Immobilienpreiskalkulators (IPK Hessen) berücksichtigt. Damit können Eigentümerinnen und Eigentümer sowie Kaufinteressierte individuelle Schätzungen von einzelnen Objekten per Knopfdruck erhalten. Das aktualisierte Online-Produkt steht den Nutzerinnen und Nutzern unter gds.hessen.de ab Mitte Februar gebührenpflichtig zur Verfügung. Damit leisten die Gutachterausschüsse einen Beitrag zur Transparenz auf dem Immobilienmarkt.

    Weitere Informationen zur ZGGH und zu den Gutachterausschüssen für Immobilienwerte gibt es unter gutachterausschuss.hessen.de. Weitere Informationen zum Bodenrichtwertinformationssystem sind unter boris.hessen.de zu finden.

     

  5. Die IB&T Software GmbH ist erstmalig als Aussteller auf der BAU ONLINE vom 13.-15. Januar vertreten und informiert die Fachbesucher in Livepräsentationen und Einzelgesprächen über BIM Lösungen im Tiefbau mit card_1 und DESITE BIM.

    In neun Fachvorträgen zeigt das Messeteam u.a., wie sich BIM Prozesse in card_1 umsetzen lassen und wie die thinkproject Lösung DESITE BIM für die 4D-Ablaufplanung und die Modellprüfung genutzt wird. „DESITE BIM ermöglicht die nahtlose Zusammenarbeit und den Informationsaustausch aller Fachplaner bei Bauprojekten. Mit unserem DESITE BIM Kompetenz-Center Verkehrswege verfügen wir über das Know-how, um unsere Kunden beim BIM-konformen Planen zu unterstützen und zu begleiten“, sagt Uwe Hüttner, Geschäftsführer der IB&T Software GmbH.

    Ein weiterer Punkt im Vortragsprogramm ist die Planung von Abwasser- und Wasserversorgungsnetzen mit Wasserwirtschaft Pro. Gemeinsam mit Kooperationspartner aRES Datensysteme präsentiert das Messeteam ganzheitliche Lösungen für die Bestandserfassung, Planung und Sanierungsdokumentation im Bereich Wasserwirtschaft.

    Das Vortragsprogramm im Überblick:


    4D-Ablaufplanung und Modellprüfung mit DESITE BIM
    Mi. 13.01. 15 Uhr, Do. 14.01. 14 Uhr, Fr. 15.01. 11 Uhr

    card_1: 3D-Modellierung, BIM und Einblicke in Version 10
    Mi. 13.01. 14 Uhr, Do. 14.01. 10 Uhr, Fr. 15.01. 9 Uhr

    Bauplanung für die Wasserwirtschaft
    Mi. 13.01. 10 Uhr, Do. 14.01. 12 Uhr, Fr. 15.01. 14 Uhr

    Für Besucher ist die Teilnahme an der digitalen Messe kostenlos. Eine Registrierung erfolgt über die Plattform der BAU ONLINE. Die Anmeldung für die Livepräsentationen und die 1:1 Gesprächstermine mit den Kundenberatern ist über den virtuellen Messestand der IB&T möglich. Hier finden die Fachbesucher auch weiterführende Informationen zu den einzelnen Softwarelösungen.

    Weitere Informationen: www.card-1.com

     

     

  6. Neuerscheinung: Geomarketing in der Praxis

    Bei einer großen Zahl unternehmerischer Planungen und Entscheidungen – insbesondere in Marketing und Vertrieb – spielen geographische Gegebenheiten eine besondere Rolle. Geoinformationssysteme werden deshalb zunehmend in Bereichen wie Marktforschung, Wettbewerbsbeobachtung, Standort- und Filialnetzplanung, Vertriebsorganisation, Außendienststeuerung und Mediaplanung eingesetzt. Man spricht von Geomarketing.

    Die aktuelle Neuerscheinung des Herbert Wichmann Verlags und des Bernhard Harzer Verlags liefert das notwendige Grundlagenwissen, um Geomarketing zu verstehen und erfolgreich zu nutzen.

    -    Der Leitfaden zur Einführung von Geomarketing in der Praxis!
    -    Vermittelt wird das notwendige Grundlagenwissen, um Geomarketing erfolgreich zu nutzen
    -    Mit vielen Beispielen um eigene Anwendungsideen zu entwickeln und umzusetzen
    -    Vom Praktiker für Praktiker geschrieben

    Das Buch beschreibt den Aufbau eines Geomarketing-Systems mit seinen Elementen: Digitale Karten, Marktdaten, Unternehmensdaten und Software und erklärt typische Verfahren und Methoden. Dabei werden IT-technische, organisatorische und rechtliche Fragestellungen beleuchtet. Zahlreiche „Best-Practice“-Beispiele aus den verschiedensten Branchen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zeigen, wie Marketing und Vertrieb mit Geomarketing erfolgreich optimiert werden können.

    Dipl.-lnform. Werner Tappert studierte Informatik mit Nebenfach Betriebswirtschaftslehre an der RWTH Aachen und arbeitete nach seinem Abschluss als Software-Entwickler bei einem Bonner Beratungsunternehmen im Bereich Verkehrsplanung, Stadt und Regionalplanung. 1982 begründete er zusammen mit Joachim Lutum die Lutum+Tappert DV-Beratung GmbH in Bonn, bis 2018 war er deren geschäftsführender Gesellschafter. Seit 2019 ist er freier Dozent für Geomarketing.

    Zielgruppe: Entscheidungsträger und Mitarbeiter aus Marketing, Vertrieb, Management, Controlling und verwandten Disziplinen sowie Wissenschaftler und Studierende der Fachrichtungen BWL, Geographie, Geoinformatik, Logistik, Marketing, Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsingenieurwesen u. v. a. m.

    Inhaltsverzeichnis

    Vorwort

    Leseprobe

    Werner Tappert
    Geomarketing in der Praxis
    Grundlagen – Einsatzmöglichkeiten - Nutzen

    2021
    204 Seiten, Broschur
    52,- €
    ISBN 978-3-87907-686-4

     

     

  7. gis-report-news

    gis-report-news

    - der aktuelle E-Mail-Newsletter

    Ein Service von GEObranchen.de - mit GEOjobs.de -Stellenmarkt

    Ausgabe 01/2021 vom 12. Januar 2021

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    heute informieren wir Sie wieder über neueste Entwicklungen und Tendenzen aus der Geo-Branche. Weitere Informationen finden Sie wie immer aufwww.geobranchen.de“.

    Ein Gedanke vorab: "Vernunft ist die Fähigkeit, objektiv zu denken." Erich Fromm

    Ihr Redaktionsteam des Harzer Verlags



    Unsere Themen heute:

     
    top 01
    01 Corona-Impfungen planen & durchführen mit Geomarketing
    So kann GIS bei Corona-Impfstrategien in Alten- und Pflegeheimen helfen
    Bewohner und Mitarbeiter von Alten- und Pflegeheimen erhalten als erste die Corona-Impfung. Diese Aufgabe scheint einfach zu bewältigen, aber nur auf den ersten Blick. Es gilt, viele Fragen zu klären: Wo befinden sich diese Alten- und Pflegeheime? Wie organisiert man die Impf-Teams ideal? Und wie kann man seine Planungen schnell und gezielt anpassen in Zeiten, in denen sich die Rahmenbedingungen ständig ändern? Bei der Beantwortung dieser Fragen kann Geomarketing Entscheider und Planer unterstützen.
     

    top 02
    02 Autopilot für kleine Flughäfen: DLR testet satellitenbasiertes Landesystem in mehreren Flugversuchen
    Nicht an allen Flughäfen auf der Welt können Flugzeuge mit Hilfe eines präzisen Landesystems anfliegen. Automatische Landungen sind derzeit nur an großen Flughäfen möglich, die über ein Instrumentenlandesystem (ILS) oder ein GBAS (Ground Based Augmentation System) Landesystem (GLS) verfügen. Gemeinsam haben diese beiden Systeme, dass sie eine Bodeninfrastruktur benötigen. In den Projekten GLASS (GLS approaches based on SBAS) und GUIDE entwickelte und testete das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ein satellitenbasiertes Landesystem, das die Kosten für solch ein Präzisionslandesystem stark verringern kann. Die Flugversuche mit dem DLR-Forschungsflugzeug A320 ATRA, einem umgebauten Airbus A320, fanden in Salzburg, Larnaka, dem zyprischen Luftraum, Thessaloniki und Korfu statt.
     
    top 03

    03 "Düssel­dorf Maps" geht online
    Die neue Internet-Kartenanwendung „Düsseldorf Maps“ der Landeshauptstadt Düsseldorf ist in Betrieb gegangen
    Das Vermessungs- und Katasteramt der Landeshauptstadt Düsseldorf hat „Düsseldorf Maps“ als neues Geoportal in Betrieb genommen. Mit der neuen Anwendung ist nun eine mobile Nutzung der umfangreichen kommunalen Geodaten möglich. „Düsseldorf Maps“ basiert zu sehr wesentlichen Teilen auf OpenSource-Software.
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    4 Das BKG startet Satellitengestützten Krisen- und Lagedienst
    Das BKG versorgt Bundesbehörden mit aktuellen Satellitendaten in Krisenfällen und zur Unterstützung der zivilen und öffentlichen Sicherheit
    Mit dem Satellitengestützten Krisen- und Lagedienst hat das BKG eine vollkommen neue Infrastruktur eingerichtet, die für die gesamte Bundesverwaltung individuelle und schnelle Beratung sowie Produktion und Bereitstellung von Karten- und Lageprodukten anbietet. Auch Landes- und Kommunalverwaltungen können den Dienst im Krisenfall oder generell über Anfragen bei entsprechenden Bundesbehörden nutzen. Die erstellten Produkte werden in Abstimmung mit den jeweiligen Behörden zudem der Öffentlichkeit bereitgestellt.
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    top 05

    05 FOSSGIS-Konferenz 2021
    Call for Participation ist eröffnet
    Die FOSSGIS ist die größte deutschsprachige Anwenderkonferenz für freie Geoinformationssysteme und freie Geodaten, wird vom gemeinnützigen FOSSGIS e.V., der OpenStreetMap-Community und der Ostschweizer Fachhochschule am Campus Rapperswil organisiert.
     
    top6

    06 Freischaltung Thüringen Viewer
    „Der Thüringen-Viewer ist das neue Fenster in die Geodatenwelt Thüringens“
    Das Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft stellt in einem Video eine neue Anwendung vor, mit der mobil auf dem Smartphone und Tablett Geodaten recherchiert und kostenlos abgerufen werden können.
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    Nur einige der neuen Funktionen:
    • Plastische Anzeige im 3D-Viewer
    • Neues Werkzeug für räumliche Operationen
    • Import Excel-Dateien
    • Raster-Reklassifizierung - als „Alt“ mach’ „Neu"
    • Dramatisch schnelleres Rendern von gekachelten Online-Quellen, insbesondere in 3D, und Rendern von Lidar-Pfadprofilen mit einer großen Anzahl von Punkten
    • Neues Digitizer-Menü
    • Gelände-Painting - Höhendaten verändern wie in Photoshop
    • Verbesserte Gebäudeextraktion inkl. Erstellen von Gebäudekörpern
    Informieren Sie sich unter www.globalmapper.de über Preise, Upgrades, Testlizenzen und mehr.
     
    07 Mehr Transparenz bei Wertermittlung von Grundstücken und Immobilien in Nordrhein-Westfalen
    Die Ermittlung von Grundstücks- und Immobilienwerten in Nordrhein-Westfalen wird transparenter und vergleichbarer. Hierfür sorgt eine bereits in Kraft getretene Novelle zur Verordnung über die amtliche Grundstückswertermittlung. Diese ermöglicht eine verbesserte, weil konsequent vereinheitlichte Datenermittlung für die Erstellung von Gutachten über den Wert von Grundstücken und Immobilien. Durch die weitgehende Standardisierung lassen sich nun höherwertige und besser vergleichbare Daten ermitteln.
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    top 8

    08 Die IP SYSCON GmbH übernimmt die geoGLIS GmbH & Co. KG
    Mit Wirkung zum 01.01.2021 wird die geoGLIS GmbH & Co. KG im Zuge einer altersbedingten Unternehmensübergabe Teil der IP SYSCON GmbH. Beide Unternehmen werden weiterhin mit dem bekannten Leistungsportfolio am Markt agieren. So kann der Wunsch der bisherigen geschäftsführenden Gesellschafter Beate Stabenow und Achim Wolf nach Kontinuität und Eigenständigkeit der geoGLIS im höchsten Maße realisiert werden.
     
    09 Ulaanbaatar District Heating Company (UB DS) implementiert UT for ArcGIS
    Die Ulaanbaatar District Heating Company (UB DS) ist das führende Fernwärmeversorgungsunternehmen in der Hauptstadt der Mongolei und versorgt über ein rund 1.500 km langes Fernwärmenetz mehr als 100.000 Servicepunkte. UB DS hat beschlossen, sein bestehendes GIS-System zu modernisieren. Den Auftrag zur Implementierung von UT for ArcGIS haben der lokale Systemintegrator Global Gateway in Zusammenarbeit mit MonMap - dem Esri-Distributor für die Mongolei - und AED-SICAD, ein Unternehmen der VertiGIS, erhalten. Der Umfang des Projekts umfasst die Implementierung des UT Editor für Fernwärme, UT Generalization (die Komponente zur Generalisierung des Fernwärmenetzes) und die Web-GIS-Clients der UT for ArcGIS-Produktsuite.
     
    top10

    10 Digitalisierung der Jagdverwaltung in Baden-Württemberg
    Wildtierportal ermöglicht mit Cadenza Erfassung von Jagdstrecken im Wald
    Das zukunftsweisende Projekt „Wildtierportal Baden-Württemberg“ ist jetzt einen wesentlichen Schritt weiter. Ab sofort ist es möglich, dass Jägerinnen und Jäger jagdrelevante Informationen mit Cadenza digital erfassen und unkompliziert weiterverarbeiten.
     
    Geoevents

    11 Termine

    Aufgrund der aktuellen Situation rund um das Corona-Virus veröffentlichen wir die anstehenden GEOevents unter Vorbehalt.

    Veranstaltungsort: Universität Innsbruck, HSB6
    28.01.2021 | FOSSGIS-UPDATE
    Veranstaltungsort: ONLINE, Berlin Deutschland
    Veranstaltungsort: Geographisches Institut der Universität Tübingen
    Veranstaltungsort: ONLINE
    Veranstaltungsort: Obergurgl, Österreich
    Veranstaltungsort: Geographisches Institut der Universität Tübingen
    Weitere GEOevents finden Sie auf GEObranchen.de/GEOevents
     
    Geojobs
    12 Neue Stellenangebote und Stellengesuche auf GEOjobs
    Unsere Internet-Stellenbörse für die GEOberufe ist für Stellenanbieter aus der Wirtschaft, aus der öffentlichen Verwaltung oder aus dem Schul- und Hochschulbereich eine herausragende Plattform um zielgenau mögliche Bewerber zu treffen.

    Die Aufnahme Ihres Stellenangebots erfolgt zum Preis von € 498,-- zzgl. MwSt. Als besonderer Service erscheint Ihr Stellenangebot zusätzlich in Kurzform im nächsterreichbaren Newsletter gis-report-news. Stellengesuche von Privatpersonen werden bei uns kostenlos veröffentlicht.

    Möchten Sie ein Stellenangebot aufgeben?
    Hier der direkte Link.


    Möchten Sie ein Stellengesuch aufgeben?
    Hier der direkte Link.
    Jobangebote:
    Account Manager (m/w/d) für den Außendienst Norddeutschland

    Barthauer Software GmbH, Standort Braunschweig / Hannover
    vom 11.01.2021

    Supportingenieur (m/w/d) für CAD/GIS Softwarelösungen im Kundendienst Barthauer Software GmbH, Braunschweig
    vom 08.01.2021
    Bearbeiterin / Bearbeiter (m/w/d), Grundsatzangelegenheiten der Kernenergie, nukleare Entsorgung Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz, Hannover
    vom 08.01.2021
    Software Consultant (m/w/d) für den Außendienst Barthauer Software GmbH, Raum Braunschweig / Hannover
    vom 07.01.2021
    Geoinformatiker/in / Geograph/in / Stadtplaner/in (m/w/d) Kommunales Rechenzentrum Niederrhein, Kamp-Lintfort
    vom 06.01.2021
    Verkehrswissenschaftler/in, Wirtschaftswissenschaftler/in, Ingenieur/in DLR Forschungszentrum für Luft- und Raumfahrt, Berlin
    vom 23.12.2020
    Teamleitung „Einführung eines Satelliten­positionierungs­dienstes“ (m/w/d) Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG), Frankfurt a.M.
    vom 23.12.2020
    Verkehrsplaner (m/w/d) Stadt Reutlingen
    vom 21.12.2020
    Technical Support Specialist (m/w/d) Hexagon, Leica Geosystems, München vom 18.12.2020
    Geoinformatiker (m/w/d) / GIS-Administrator (m/w/d) für den Bereich Stadtentwicklung Stadtverwaltung Pfaffenhofen a.d. Ilm
    vom 18.12.2020
    Ingenieur/in der Fachrichtung Vermessungswesen / Geomatik (m/w/d) bayernets GmbH, München
    vom 17.12.2020
    Ingenieur (m/w/d) als Experte Geoinformatik Die Autobahn GmbH des Bundes, Hannover
    vom 17.12.2020
    Leitung der Abteilung I (Geotopografie, Raumbezug)

    Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation (HVBG), Wiesbaden,
    vom 17.12.2020

    Leitung der Abteilung III (Geoinformation) Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation (HVBG), Wiesbaden
    vom 17.12.2020
    Proposal Officer (m/w/d) in der Projektakquisition GAF AG , München
    vom 17.12.2020
     

     

  8. Nicht an allen Flughäfen auf der Welt können Flugzeuge mit Hilfe eines präzisen Landesystems anfliegen. Automatische Landungen sind derzeit nur an großen Flughäfen möglich, die über ein Instrumentenlandesystem (ILS) oder ein GBAS (Ground Based Augmentation System) Landesystem (GLS) verfügen. Gemeinsam haben diese beiden Systeme, dass sie eine Bodeninfrastruktur benötigen. In den Projekten GLASS (GLS approaches based on SBAS) und GUIDE entwickelte und testete das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ein satellitenbasiertes Landesystem, das die Kosten für solch ein Präzisionslandesystem stark verringern kann. Die Flugversuche mit dem DLR-Forschungsflugzeug A320 ATRA, einem umgebauten Airbus A320, fanden in Salzburg, Larnaka, dem zyprischen Luftraum, Thessaloniki und Korfu statt.


    Credit: Austrocontrol: Walter Hager ATC LOWS
    Landeanflug mit dem neuen satellitengestützten Landeverfahren GLASS, Credit: Austrocontrol: Walter Hager ATC LOWS

    „Mit GLASS steht in Zukunft ein System zur Verfügung, das SBAS-Anflüge für Flugzeuge mit GBAS-Bordausrüstung ermöglicht. Das ist gerade für kleinere Flughäfen ohne bestehende Präzisionslandesysteme wie z.B. dem Instrumentenlandesystem ILS eine äußerst interessante Alternative, um Präzisionsanflüge günstig anzubieten.“, sagt Prof. Dirk Kügler, Leiter des DLR-Instituts für Flugführung, in dem die Projekte durchgeführt werden.

    Satelliten helfen bei der Landung

    Wie bei den bisherigen Landesystemen gibt es auch hierbei eine Bodenstation, die entsprechende Daten, die der Autopilot zur Landung braucht, direkt an das Flugzeug weitergibt. Im Projekt GLASS jedoch untersuchten die Wissenschaftler des DLR-Instituts für Flugführung einen anderen Ansatz: eine Umsetzung von satellitenbasierten Systems (SBAS) zu GLS Datenstrukturen. Der Autopilot kann das Flugzeug bis zu einer Höhe von 250 Fuß über Grund führen und so zumindest einen Teil des Landeanflugs übernehmen. Auch automatische Landungen sind möglich. Ebenfalls entfällt eine kostenintensive Zulassung eines SBAS-basierten Landesystems für größere Flugzeuge, da das Flight Management System (FMS) des Flugzeugs nicht mehr benötigt wird, um die in der Datenbank an Bord gespeicherte Anfluginformation zu laden.

    „Die Daten des SBAS können nicht nur an einzelnen Flughäfen mit entsprechender Bodenstationen empfangen werden, sondern unabhängig davon über ein größeres Gebiet“, erklärt Thomas Ludwig vom DLR-Institut für Flugführung. „Für die allgemeine Luftfahrt sind geeignete Bordempfänger schon seit längerem verfügbar und mit den entsprechenden Verfahren an Flughäfen zugelassen.“ Im Projekt GLASS entwickelten die Wissenschaftler somit ein kostengünstiges System, mit dem auch größere Flugzeuge, die nur ILS- und GLS-fähig sind, das SBAS nutzen können. Und kleinere Flugplätze, vor allem in Urlaubsregionen, wären so in der Lage, Landesysteme für automatische Landungen anzubieten.

    Credit: DLR (CC-BY 3.0)
    Aufbau und Funktionsweise eines gängigen GBAS-Landesystems GLS (links) sowie des neuen GLASS Systems (rechts). Credit: DLR (CC-BY 3.0)

    Test des Systems und Aufzeichnung gestörter Signale im Flug

    Um dieses, in GLASS und dem weiterführenden Projekt GUIDE, entwickelte neue Landesystem zu verifizieren, fanden im Februar und Dezember 2020 umfangreiche Tests in mehreren Flugkampagnen statt. Gleichzeitig wurden dabei auch Störungen des GPS im östlichen Mittelmeerraum vermessen.

    Den Anfang der Flugversuchsreihe machte im Februar 2020 Salzburg, dessen Flughafen in der Wintersaison von vielen GLS-fähigen Flugzeugen angeflogen wird. „In Salzburg haben wir das satellitengestützte Landeverfahren GLASS vor Ort aufgebaut und gemeinsam mit den Kollegen der AustroControl erprobt“, berichtet Ludwig. Wir konnten dazu eine Reihe von Anflügen durchführen, bei denen unser System erfolgreich verifiziert wurde.“

    Bei den unmittelbar darauffolgenden Versuchen im östlichen Mittelmeerraum stand die Datenerfassung und Aufzeichnung gestörter GPS-Signale im Mittelpunkt. Diese realen Daten sind bei der Entwicklung störungssicherer Signalstrukturen von großer Bedeutung. Während der Versuche gelang es den Wissenschaftlern, eine Vielzahl an Daten für weitere Forschungszwecke aufzuzeichnen.

    Weiter ging es im November 2020. An den Flughäfen in Korfu und Thessaloniki bauten die Wissenschaftler ein weiteres Mal ihre GLASS-Stationen auf. Durch ihre geografische Lage am Meer und die Nähe zu Städten und Siedlungen haben diese beiden Flughäfen mehrere bauliche Einschränkungen, die den Aufbau und Einsatz eines ILS-Systems für alle Landebahnen unmöglich machen. Der Aufbau einer vollwertigen GBAS-Station wäre darüber hinaus auch nicht rentabel. „Wie auch in Salzburg würde sich in Korfu und Thessaloniki durch die Verwendung von GLASS die Möglichkeit ergeben, die Flughäfen mit Hilfe eines Autopiloten präzise anzusteuern“, sagt Ludwig. Auch diese Tests, die nach Verifizierung der Stationen am Boden im Dezember stattfanden, verliefen erfolgreich.

    Gemeinsamer Testbetrieb für Zertifizierung

    Nach einer Reihe an erprobten Einsatzszenarien und den erfolgreichen Flugversuchen soll nun an der Zertifizierung des neuen Systems gearbeitet werden. Da die Wissenschaftler des DLR dafür auf Daten aus einem längeren operationellen Testbetrieb angewiesen sind, planen sie derzeit mit AustroControl und Fraport Greece gemeinsame Projekte. Die GLASS-Station soll über einen Zeitraum von einem Jahr in Salzburg, Korfu und Thessaloniki betrieben werden, um auch mit Airlines Daten gewinnen zu können. Dabei spielen zum Beispiel das Systemverhalten, die Stabilität und auch operationelle Einflüsse und Vorteile eine Rolle. Einige Airlines haben bereits ihr Interesse bekundet, sich aktiv an der Datenerhebung zu beteiligen.

     

  9. Wildtierportal ermöglicht mit Cadenza Erfassung von Jagdstrecken im Wald

    Das zukunftsweisende Projekt „Wildtierportal Baden-Württemberg“ ist jetzt einen wesentlichen Schritt weiter. Ab sofort ist es möglich, dass Jägerinnen und Jäger jagdrelevante Informationen mit Cadenza digital erfassen und unkompliziert weiterverarbeiten.

    Bildnachweis: © Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg (MLR)
    Die erfassten Jagdstrecken werden in Cadenza Web als Cluster dargestellt. Bildnachweis: © Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg (MLR)

    Schluss mit der Zettelwirtschaft im Jagdbereich – so lautet das erklärte Ziel des Landesamtes für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg (LGL). Damit Jägerinnen und Jäger in dem waldreichen Bundesland die Erfassung ihrer Jagdstrecken nicht mehr umständlich analog dokumentieren müssen, arbeitet seit 2018 das LGL gemeinsam mit dem Karlsruher Unternehmen Disy Informationssysteme GmbH und anderen Partnern am digitalen „Wildtierportal Baden-Württemberg“. Eine Jagdstrecke (kurz: Strecke) bezeichnet in der Jägersprache die „gestreckte“ und damit erlegte Jagdbeute. Das Wildtierportal ist Teil der Digitalisierungsstrategie der Landesforstverwaltung und wurde vom LGL in enger inhaltlicher Abstimmung mit dem Landesjagdverband Baden-Württemberg e.V. für das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg (MLR) entwickelt. Dieses bundesweit einmalige Projekt bietet öffentlich zugänglich umfassende Informationen rund um die Jagd und Wildtiere sowie Themen aus den Bereichen Wildtierforschung und Wildtiermonitoring.

    Bildnachweis:© Disy Informationssysteme GmbH
    Aufbau des Wildtierportals Baden-Württemberg. Bildnachweis:© Disy Informationssysteme GmbH

    Wildtierportal Baden-Württemberg digitalisiert die Jagdverwaltung

    Mit der Freischaltung des Wildtierportals Baden-Württemberg wurde jetzt ein Meilenstein für die Jagdverwaltung erreicht: Neben dem öffentlichen gibt es den internen Portalbereich, in dem Jägerinnen und Jäger nach der Registrierung ihre Strecken digital erfassen. Darüber hinaus können die Revierverantwortlichen nun zahlreiche Verwaltungsschritte digital vornehmen und beispielsweise Fördermaßnahmen zentral beantragen und abrechnen.

    Die Benutzerfreundlichkeit der neuen Anwendung zeigt sich gleich beim Einloggen: Die Anmeldung erfolgt über das sogenannte Single Sign-on (SSO); das bedeutet, dass der Benutzer im Anschluss an eine einmalige Authentifizierung nach dem Login Zugriff auf alle Komponenten des internen Bereichs hat. Im Rahmen der Revierverwaltung gewährleistet ein intelligentes Rollenkonzept, dass jeder Benutzer nur den Zugang zu seinem Jagdrevier erhält. Und auch der Datenzugriff ist klar geregelt: So dürfen beispielsweise Jagende in ihren Revieren alle erfassten Strecken mit Koordinaten sehen, während die Untere Jagdbehörde nur Zugang zu den aggregierten Strecken erhält. Damit die Reviere auch kartografisch dargestellt werden können, sind fast alle Jagdreviere Baden-Württembergs mit ihren genauen geografischen Grenzen hinterlegt.

    Reviermanagement – Jagdstrecken digital erfassen und verwalten

    Herzstück des Reviermanagements ist die digitale Erfassung und Verwaltung der Jagdstrecken auf Basis von Cadenza Web. In der Fachanwendung lassen sich die Pflichtfelder über hinterlegte Wertetabellen komfortabel erfassen. Die Plausibilitätsprüfung im Hintergrund bildet Abhängigkeiten bei der Dateneingabe ab und verbessert damit die Datenqualität. Daneben dienen Karten zur Orientierung bei der Bestimmung der Koordinaten, wo welches Tier erlegt oder auch ggf. tot aufgefunden wurde. Neben den allgemeinen Merkmalen können bei der Streckenerfassung auch weitere Attribute erhoben werden, wie etwa auffällige Krankheitsmerkmale, was bei der Bekämpfung von Seuchenkrankheiten wie der Afrikanischen Schweinepest (ASP) sehr hilfreich ist.

    Jagdstrecken mit der App „Wildtier BW“ erfassen

    Für die einfache Streckenerfassung im Wald wurde die App „Wildtier BW“ entwickelt. Diese App ist eine mobile Fachanwendung, mit der sich die gleichen Pflichtangaben wie im Webportal über hinterlegte Wertetabellen erfassen lassen. Die einheitliche Datenerfassung über beide Kanäle ist wichtig – schließlich werden am Ende alle Streckenmeldungen in dieselbe Datenhaltung übernommen.

    Damit die Koordinaten der Strecken mithilfe von Karten jederzeit erfasst werden können, wurde die Kartenkomponente von Cadenza Mobile in die App „Wildtier BW“ integriert. Die offlinefähige Kartenkomponente von Cadenza Mobile bietet einen großen Mehrwert bei der mobilen Datenerfassung. Denn häufig ist der Mobilfunkempfang im Wald sehr schwach. In diesen Fällen können die Jägerinnen und Jäger trotzdem sofort ihre Erfassung vornehmen und sie dann später ins System einspeisen.

    Wildtierportal Baden-Württemberg ist Werkzeug mit Zukunftspotenzial

    Das LGL zeigt sich mit dem Projektverlauf insgesamt sehr zufrieden. Vor allem das agile Projektmanagement auf Basis von Scrum habe sich bewährt. Die Zusammenarbeit mit den Projektpartnern sei optimal – auch weil Disy besondere Stärken in den Bereichen Erfassung, Aufbereitung und Bereitstellung von Geodaten hat. Deshalb kann das LGL dem Präsidenten des Landesjagdverbandes Dr. Jörg Friedmann nur recht geben, wenn dieser sagt: „Das Wildtierportal ist ein Werkzeug mit Zukunftspotenzial. Die Registrierung von Streckenmeldungen ist der Anfang, Anwendungen für die Revierverwaltung oder die Wildbretvermarktung werden nach und nach weitere Vorteile für unsere Jägerinnen und Jäger bringen.“

    Weitere Informationen:

    Wildtierportal Baden-Württemberg

    „Digitalisierung des Wildtiermonitorings in Baden-Württemberg“

     

  10. Das Geoportal des GeoSN hilft mit digitalen Karten

    Den 15-Kilometer Corona-Radius von einem vorgegebenen Punkt auszumessen ist ganz einfach: Das Geoportal des Staatsbetriebs Geobasisinformation und Vermessung Sachsen (GeoSN) bietet diese Möglichkeit schon seit vielen Jahren an. Damit lassen sich die aktuellen Corona-Vorgaben für den individuellen Bewegungsradius sicher einhalten. Falls sich die Vorgaben ändern, kann sich jeder Nutzer diesen Radius ganz schnell neu berechnen – für seine Heimatadresse, für die Omi oder für den Nachbarn, der keinen Computer hat. Einfach ausdrucken und weitergeben oder digital versenden mit der Coronaschutzkarte des GeoSN. Eine Anleitung finden Sie hier.

    Bild: GeoSN
    Impfzentren und Corona-Radius jetzt auch auf dem Smartphone. Bild: GeoSN

    Für die mobilen Endgeräte hat der GeoSN sein Angebot im mobilen Sachsenatlas um diese Funktion in einer eigenen Kartendarstellung (Coronaschutzkarte) weiterentwickelt. Hier kann sich jeder neben dem Radius zusätzlich die sächsischen Impfzentren mit ihren Öffnungszeiten anzeigen lassen. Alle Funktionen sind natürlich kostenfrei. Eine kurze Anleitung gibt es hier. Bei Fragen hilft der Service Desk des GeoSN gerne weiter: Tel. 0351 – 8283-8420

    Und nach anderen spannenden Themen lässt sich im Geoportal ebenfalls stöbern: Grundstücksgrenzen in meinem Wohngebiet, Lärmausbreitung an den Straßen, unterirdische Hohlräume, Überschwemmungsgebiete, historische Karten, Relief und Höhenlinien für Wanderungen. Alle Daten sind für ganz Sachsen vorhanden. Das Besondere daran: Es sind ausnahmslos amtliche, geprüfte Daten.

    Weitere Informationen:

    geoportal.sachsen.de

    geoviewer.sachsen.de