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  1. Datensätze für jedermann

    Patrick Schratz, Doktorand am Lehrstuhl für Geoinformatik der Friedrich-Schiller-Universität Jena, hat am 21. Juni 2021 den diesjährigen „FAIRest Dataset Award“ erhalten. Schratz und sein Team werden für den Datensatz „Monitoring forest health using hyperspectral imagery: Does feature selection improve the performance of machine-learning techniques?“ ausgezeichnet. Die Auszeichnung wird seit 2020 vom Thüringer Kompetenznetz für Forschungsdatenmanagement an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von Thüringer Hochschulen vergeben. Dotiert ist der Preis mit 2.000 Euro; das Preisgeld ist zweckgebunden für Kosten beim Datenmanagement zu verwenden.

    Foto: privat
    Preisträger Patrick Schratz. Foto: privat

    Ein Datensatz für alle Interessierten

    Wie Patrick Schratz erläutert, flossen Daten aus Feldstudien mit ein, dazu Fernerkundungsdaten, die bei Überflügen per Flugzeug gewonnen wurden, und außerdem öffentlich zugängliche Daten, etwa zum Wetter und den geologischen Verhältnissen im Untersuchungsgebiet. Mit Hilfe von Computermodellen werden die Daten weiter aufbereitet. „Die Grundidee, den Datensatz öffentlich zu teilen, ist eng mit dem Gedanken verknüpft, Transparenz zu schaffen und Zugänglichkeit zu wissenschaftlichen Daten zu erhöhen beziehungsweise zu vereinfachen“, sagt Schratz. Das befördere den Austausch in der Wissenschaft und durch sogenannte Pre-Prints sei zudem sichergestellt, dass die Leistungen einzelner Wissenschaftler bereits vor dem üblichen Qualitätssicherungsverfahren, kurz: Peer-Review, zugänglich seien und mögliche Überlappungen hinsichtlich Forschungsideen reduziert werden.

    Beim „FAIRest Dataset Award“ sind für die Jury des Thüringer Kompetenznetzes für Forschungsdatenmanagement die sogenannten FAIR-Prinzipien maßgeblich für die Preisvergabe. Diese Prinzipien werden mit findable, accessible, interoperable und reusable umschrieben – also auffindbar, zugänglich, interoperabel und wiederverwendbar. Der „FAIRest Dataset Award“ würdigt den Aufwand, der nötig ist, die Daten unter diesen Prämissen öffentlich verfügbar zu machen. Die FAIR-Prinzipien wurden 2016 veröffentlicht und sollen dazu beitragen, Forschungsdaten besser auffindbar und nachnutzbar zu machen.

    Der „FAIRest Dataset Award“ wurde am 21. Juni 2021 im Rahmen der Auftaktveranstaltung der Thüringer Forschungsdatenmanagement-Tage vergeben.

    Weitere Informationen: www.uni-jena.de

     

     

     

     

  2. Die internationale Luftfahrtorganisation ICAO hat sich 2016 erstmals mit dem Programm CORSIA Ziele zum Klimaschutz für die weltweite Luftfahrt gesetzt. Nach 2020 soll der Luftverkehr nur noch klimaneutral wachsen. Zudem sollen sich bis 2050 die CO2-Emissionen der Luftfahrt im Vergleich zum Basisjahr 2005 halbieren.

    Credit: DLR/Alejandro Morellon (CC-BY 3.0)
    Passagierflugzeug in den Wolken. Credit: DLR/Alejandro Morellon (CC-BY 3.0)

    Eine unter Leitung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) erstellte Studie kommt nun zu dem Schluss: Die CORSIA-Ziele haben das Potenzial, den Anstieg der Klimawirkung des Flugverkehrs zu reduzieren. Allerdings ist es sehr wahrscheinlich, dass diese aktuellen Maßnahmen nicht genügen, um das 1,5-Grad-Ziel von Paris ausreichend zu unterstützen. Grund ist die bisher fehlende Berücksichtigung der Nicht-CO2-Effekte, insbesondere der klimawärmenden Wirkung von Kondensstreifen. Denn Forschungsergebnisse der vergangenen Jahre haben zunehmend verdeutlicht, dass Kondensstreifen und Stickoxide zusammen einen größeren Klimaeffekt des Luftverkehrs verursachen als CO2-Emissionen allein. Die Ergebnisse sind jetzt im Fachmagazin NATURE erschienen.

    Credit: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)
    Prognose Luftfahrtbeitrag zur globalen Erwärmung in verschiedenen Szenarien. Credit: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)

    "Nicht-CO2-Effekte haben den größten Anteil an der Klimawirkung des Luftverkehrs. Im DLR setzen wir uns dafür ein, dass diese Effekte berücksichtigt werden. Wir wollen umfassende Lösungen für das klimaneutrale Fliegen von morgen entwickeln, dass CO2-Emissionen und Nicht-CO2-Effekte vermeidet", betont DLR-Bereichsvorstand Luftfahrt Dr. Markus Fischer.

    „In unserer Studie zeigen wir, dass das Kompensationsprogramm CORSIA in der derzeitigen Form, also ohne Berücksichtigung von Nicht-CO2-Effekten, zwischen 2025 und 2064 mit einer Wahrscheinlichkeit von 90 Prozent Klimaziele zur Unterstützung des 1,5-Grad-Ziels verfehlen wird“, sagt der Leiter der Studie Prof. Dr. Volker Grewe vom DLR-Institut für Physik der Atmosphäre in Oberpfaffenhofen. „Als Expertengruppe sehen wir in unseren Ergebnissen das Risiko einer Diskrepanz, die zu einem zunehmenden luftfahrtinduzierten Treibhauseffekt führt anstatt zu einer Stabilisierung.“ 2015 auf der Weltklimakonferenz von Paris hatten sich die beteiligten Staaten beschlossen die Globale Erwärmung auf möglichst 1,5 Grad  im Vergleich zum vorindustriellen Niveau zu begrenzen. In der Folge verabschiedete die ICAO mit ihren Mitgliedern das Kompensationsprogramm CORSIA (Carbon Offsetting and Reduction Scheme for International Aviation), das mittlerweile von 88 Staaten weltweit umgesetzt wird.

    Stabilisierung des Klimaeffekts mit Flightpath 2050

    Das Forscherteam betrachtete zudem die 2011 vom europäischen Forum für Luftfahrtforschung vorgelegten Emissions-Ziele des Flightpath 2050 (75 Prozent Reduktion der CO2-Emissionen und 90 Prozent Reduktion der Stickoxid-Emissionen bis 2050 pro Passagier-Kilometer und für ein Flugzeug des Jahres 2050 im Vergleich zu einem des Jahres 2000). „Nach unserer Einschätzung können diese Ziele die Klimawirkung des Luftverkehrs sehr wahrscheinlich stabilisieren“, so Studienleiter Grewe. „Allerdings führen auch die gegenüber CORSIA strengeren Ziele des Flightpath 2050 zu einem beständigen Beitrag der Branche zur globalen Erwärmung im 21. Jahrhundert. Grund ist das erwartete deutliche Wachstum des Luftverkehrs sowie die zu geringe Berücksichtigung der Nicht-CO2-Effekte, die damals noch nicht ausreichend valide in die Zielfindung einfließen konnten.“

    Der Luftverkehr leistet einen wichtigen Beitrag für die Weltwirtschaft. Global steigt das Bedürfnis nach Mobilität, was die Luftfahrtbranche in den kommenden Jahrzehnten voraussichtlich weiter deutlich wachsen lässt. Die Einschränkungen der Luftfahrt durch die COVID-19-Pandemie waren und sind dramatisch. „Der Effekt auf das Klima ist jedoch nur gering, solange eine Erholung des Luftverkehrssektors zwischen 3 und 15 Jahren erreicht wird“, ergänzt Grewe. „Deshalb ist es wichtig jetzt ambitioniertere Klimaziele für die Luftfahrt zu formulieren.“
     

     

     

     

     

  3. Land Hessen und EU fördern Forschungsprojekt der Frankfurt UAS zu Windkraft- und Solarstandorten mit 664.969 Euro

    Wo gibt es den besten Ertrag aus Windkraft- und Solaranlagen? Diese Frage ist für eine möglichst optimale Nutzung der gewonnenen Energie entscheidend bei der Standortwahl. Forscherinnen und Forscher der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) haben dafür ein „digitales Werkzeug“ entwickelt, um EU-weit die ertragreichsten Standorte für Windkraft- und Solaranlagen zu identifizieren. Das Land Hessen fördert das Projekt mit dem Namen Computer-Aided Renewable Energy Language (CAREL) mit 395.509 Euro aus dem Programm Distr@l, ergänzt um eine Kofinanzierung von 269.460 Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung. Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus hat heute den Zuwendungsbescheid an Prof. Dr. Martina Klärle und Prof. Dr.-Ing. Robert Seuß von der Frankfurt UAS virtuell überreicht.

    Bildquelle: Stefanie Kösling/Frankfurt UAS
    Prof. Dr. Martina Klärle, Vizepräsidentin für Forschung, Weiterbildung, Transfer der Frankfurt UAS. Bildquelle: Stefanie Kösling/Frankfurt UAS

    „Sie leisten mit ihrem Projekt einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele. Denn nur innovative und wegweisende Lösungen helfen uns, den unbestritten notwendigen Weg in Richtung Klimaneutralität zu gehen“, sagte Sinemus. „Gleichzeitig leisten Sie mit dem Projekt CAREL einen entscheidenden Beitrag zur digitalen Transformation und eröffnen Möglichkeiten über die Landesgrenzen hinaus.“

    Grundlage für das Projekt sind schon vorhandene Geodaten, die erstmals durch die seit 2021 europaweit harmonisierten Geodaten (INSPIRE-Richtlinie) zur Verfügung stehen. Diese werden mit bereits entwickelten Open-Source-Algorithmen der Frankfurt UAS für die Identifikation der regional ertragsreichsten Wind- und Solarstandorte verbunden. Projektleiterin von CAREL ist Prof. Dr. Martina Klärle, Vizepräsidentin für Forschung und Lehre an der Frankfurt UAS. Sie hat weitreichende praktische Erfahrungen in der automatisierten Berechnung des Solarpotenzials für große zusammenhängende Regionen und hat das erste flächendeckende Solarpotenzialkataster in Hessen mit auf den Weg gebracht. „Es ist mir wichtig, meine Forschungsergebnisse der vergangenen zehn Jahre an der Schnittstelle der Erneuerbaren Energien und der Geoinformatik auf der EU-Ebene auszurollen. Wir haben für Hessen und Deutschland und den dortigen Ausbau der Erneuerbaren Energien viel Forschungsexpertise entwickelt, diese möchten wir mit CAREL in den Dienst der EU stellen und damit den ‚Green Deal‘ unterstützen. Die Frankfurt UAS verleiht so auch in der Forschung ihrer neuen Nachhaltigkeitsstrategie Ausdruck“, sagte Klärle.

    Bei CAREL wird ein „digitales Werkzeug“ entwickelt, das EU-weit unter Berücksichtigung regionaler Besonderheiten die ertragreichsten Standorte für Windkraft- und Solaranlagen ermittelt – und dies schnell, kostengünstig und transparent. Dazu wird ein generisches Modell zur Übertragung der entwickelten Berechnungsmethodik geschaffen. Große Datenmengen (Big Data und Cloud-Computing) werden durch automatisierte Prozesse in GIS-Labors verarbeitet und Methoden der Künstlichen Intelligenz angewendet. Durch einen gemeinsamen Austausch mit Praxisanwendern und Forschungseinrichtungen wird sichergestellt, dass die Expertise der Zielgruppen berücksichtigt und eingebunden wird. Die entwickelten Algorithmen und Formeln werden über Open-Access-Plattformen für eine breite Fachöffentlichkeit nutzbar und sind für die Weiterentwicklung konzipiert. Bisher wurden nur lokal und punktuell Forschungsergebnisse gebündelt, das geförderte Projekt ermöglicht eine EU-weite Ausbreitung und Anwendbarkeit in der Praxis.

    „Das ist ein schönes Beispiel, wie die Open-Data-Strategien von EU, Bund und Land Hessen für sinnvolle und notwendige Vorhaben den Weg bereiten können und welch großes Potenzial sich aus der kostenfreien Bereitstellung öffentlich zugänglicher Daten ergeben kann. Daher befürworten wir ausdrücklich Open-Source-Vorhaben, die dem Wissenstransfer dienen“, sagte die Digitalministerin. Weitere Beispiele seien das GovData-Portal für Verwaltungsdaten, das hessische Gesetz zur kostenlosen Bereitstellung offener Geobasisdaten sowie das Copernicus-Programm in der Satellitentechnologie. „Digitale Innovationen in die Praxis zu bringen, ist für die Zukunftsfähigkeit unseres Landes von großer Bedeutung, um den Mehrwert der Digitalisierung für unser Land effektiv zu nutzen“, unterstrich Sinemus.

    Bildquelle: Kevin Rupp/Frankfurt UAS
    Prof. Dr. Robert Seuß, Professor für Geoinformation an der Frankfurt UAS. Bildquelle: Kevin Rupp/Frankfurt UAS

    Weiterer Projektbeteiligter ist Prof. Dr. Robert Seuß vom Master-Studiengang Geodatenmanagement der Frankfurt UAS. Er verantwortet bei CAREL die Aufbereitung der EU-weit standardisierten Geodaten und die Darstellung sowie den einfachen Zugang zu den benötigten (Geo-)Daten und Berechnungsalgorithmen. „Hochwertige und offene Geodaten bilden den Treibstoff für vielfältige Anwendungen. Durch harmonisierte Dateninhalte über Länder- und Verwaltungsgrenzen hinweg können bestehende Algorithmen und Modelle einfacher räumlich transferiert werden. So können sie in Kombination mit leistungsfähiger Informationstechnologie einen wichtigen Beitrag zum europäischen Klimaschutz leisten“, erklärte Seuß.

    Hintergrund Förderprogramm Distr@l

    Das Förderprogramm Distr@l ist Ende 2019, also vor der Corona-Pandemie, gestartet. Bis jetzt sind bereits mehr als 450 Anfragen und 260 Konzepte eingegangen. Bewilligt wurden bisher 44 Projekte mit einem Gesamtfördervolumen von rund 11,6 Millionen Euro. Weitere 17 Projekte mit einem Gesamtfördervolumen von rund 5,5 Millionen Euro wurden zur Förderung empfohlen. „Die riesige Resonanz zeigt, wie Digitalisierung zu einer Erleichterung und Verbesserung im Alltag beitragen kann und wie viele gute Ideen es dazu in Hessen gibt“, freute sich Digitalministerin Sinemus. „Gerade durch die Corona-Pandemie hat unser Distr@l-Förderprogramm noch einmal zusätzlich Bedeutung gewonnen. Rund die Hälfte aller Anfragen hat einen Corona-Bezug.“ Die Hessische Landesregierung hat daher im vergangenen Jahr das für fünf Jahre ausgelegte Distr@l-Fördervolumen von 40 Millionen Euro um 17,5 Millionen Euro aus dem Sondervermögen zur digitalen Transformation aufgestockt, so dass insgesamt rund 200 Forschungs- und Entwicklungsprojekte bis 2024 bewilligt werden können.

    Das Förderprogramm Distr@l adressiert digitale angewandte Forschungs- und Entwicklungsprojekte mit Akteuren aus Hessen. Die antragsberechtigen Zielgruppen erstrecken sich von kleinen und mittleren Unternehmen über Start-ups bis hin zu Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Gefördert werden Einzel- sowie Verbundvorhaben, die den Stand der digitalen Technik signifikant erhöhen. Das Förderprogramm ist explizit themenoffen konzipiert und legt den Fokus auf digitale anwendungsbezogene Vorhaben. Mit den vier Förderlinien stellt das Programm ein einzigartiges Fördersystem dar, das zielgruppenorientiert auf die Herausforderungen der digitalen Transformation in Wirtschaft und Gesellschaft reagiert und sich komplementär in die Förderlandschaft des Landes einfügt. Dieses breite Angebot von Machbarkeitsstudien (Förderlinie 1), über digitale Produkt- und Prozessinnovationen (Förderlinie 2) und Wissens- und Technologietransfer (Förderlinie 3) bis hin zu Spin-off-Förderung an Hochschulen sowie Wachstumsförderung in Start-ups (Förderlinie 4) ermöglicht es, neue Lösungen und Projektideen im Kontext digitaler Technologien zu gestalten und umzusetzen.

    Weitere Informationen unter www.digitales.hessen.de

    Näheres zum Solardachkataster unter: www.frankfurt-university.de/solardachkataster.

     

     

     

     

     

  4. gis-report-news

    gis-report-news

    - der aktuelle E-Mail-Newsletter

    Ein Service von GEObranchen.de - mit GEOjobs.de -Stellenmarkt

    Ausgabe 11/2021 vom 22. Juni 2021

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    heute informieren wir Sie wieder über neueste Entwicklungen und Tendenzen aus der Geo-Branche. Weitere Informationen finden Sie wie immer aufwww.geobranchen.de“.

    Ein Gedanke vorab: "Um einen Zufall herbeizuführen, bedarf es vieler Vorbereitung." Mark Twain

    Ihr Redaktionsteam des Harzer Verlags



    Unsere Themen heute:

     
    top 01
    01 Hessen gibt amtliche Geobasisdaten frei
    Hessen macht Luftbilder, Geländekarten und alle anderen bei der Landesverwaltung vorrätigen Geobasisinformationen frei zugänglich und verwertbar. „Unternehmen finden einen reichhaltigen Datenfundus für innovative Geschäftsmodelle, Bürgerinnen und Bürger können kostenfrei Immobilienpreise abrufen“, sagte Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir am Mittwoch im Hessischen Landtag zur Einbringung des entsprechenden Gesetzentwurfs. „Daten treiben die Wirtschaft des 21. Jahrhunderts an. Wir leisten unseren Beitrag, dass Wirtschaft und Gesellschaft sich diese Ressource optimal und immer unter Beachtung des Datenschutzes erschließen können.“
     

    top 02
    02 Wo drohen Wolkenbrüche? Hamburg veröffentlicht Starkregenkarte
    Gewitterregen, Wolkenbrüche: Starke Regenfälle kommen in Hamburg häufiger vor als früher - mit gravierenden Folgen. Mehr als 180 Starkregenereignisse hat Hamburg in den letzten zehn Jahren verzeichnet. Es ist davon auszugehen, dass die Häufigkeit und Intensität dieser Extremwetterereignisse zunimmt.
     
    top 03

    03 Atmosphärenforschung: Satellitenkonzept CAIRT Kandidat für „Earth Explorer 11“
    ESA benennt vier Kandidaten für neue Erdbeobachtungssatelliten – Vorschlag aus dem KIT fokussiert den Wandel in der Erdatmosphäre
    Treibhausgase und Luftschadstoffe, aber auch natürliche Phänomene wie Vulkanausbrüche wirken sich auf die Erdatmosphäre aus. Diese Prozesse detailliert untersuchen zu können, ist Ziel des Satellitenkonzeptes CAIRT, das Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und ihre Partner entwickelt haben. Die Europäische Weltraumorganisation ESA hat CAIRT nun als einen von vier Kandidaten für eine Mission zur wissenschaftlichen Erdbeobachtung ausgewählt. Für die vier Vorschläge folgen zunächst Machbarkeitsstudien, bevor 2025 eine Mission endgültig ausgewählt wird, die im Jahr 2031 oder 2032 als „Earth Explorer 11“ starten soll.
     
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    top 04

    04 Übersichtlich, kompakt, modern – der „GeoDatenAtlas Kreis Borken“ ist „erwachsen“ geworden
    250.000 Zugriffe pro Jahr
    Vor mehr als 17 Jahren – der offizielle Start war am 5. Januar 2004 – hat die Kreisverwaltung Borken erstmalig digitale Geodaten über den „GeoDatenAtlas Kreis Borken“ für Bürgerinnen und Bürger sowie Planungs- oder Ingenieurbüros im Internet angeboten. Die Themen waren seinerzeit bereits vielfältig, zum Beispiel aus den Bereichen Bauen, Umwelt, Bildung und Verkehr. „Damals machte aber die noch nicht ausreichende Netz-Bandbreite oder bei vielen schlicht und einfach der fehlende Internetanschluss eine Nutzung dieses besonderen Internetangebots der Kreisverwaltung Borken noch nicht möglich“, erinnert sich Thomas Westhoff vom Arbeitsbereich Geodatenmanagement des Kreises an die Anfänge und fügt hinzu: „Inzwischen hat der ‚GeoDatenAtlas‘ mehrere Technologiewechsel hinter sich und verzeichnet dank des stetig wachsenden inhaltlichen Angebotes an neuen Geodaten und Luftbildern sowie der intuitiven Bedienbarkeit rund 250.000 Zugriffe im Jahr.“ Damit sei er neben dem „Covid19-Dashboard“ die meistgenutzte Anwendung auf den Internetseiten der Kreises Borken aus der Abteilung „Geodatenmanagement“.
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    top 05

    05 Deutschlandweite Vermessungskampagne ist in vollem Gang
    „Punkt für Punkt überprüfen“
    Anfang Juni 2021 startete die Überprüfung von rund 250 grundlegenden Vermessungspunkten Deutschlands. Das bundesweit durchgeführte Projekt wird von den Landesvermessungsämtern sowie dem Bundesamt für Kartographie und Geodäsie durchgeführt. Sie alle schicken Messtrupps quer durch die Republik für die millimetergenaue Vermessung von Punkten in Lage und Höhe. Ende der Kampagne ist der 14. Juli.
     
    top 6
    06 Hitze & ihre Auswirkungen: Neuer Webatlas des BKG online
    Eine der durch den Klimawandel hervorgerufenen Herausforderungen stellen Hitzewellen dar. Besonders betroffen von den Auswirkungen sind ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger sowie Kleinkinder und Säuglinge. Das BKG nimmt den bevorstehenden kalendarischen Sommeranfang (21. Juni) zum Anlass, einen neuen Hitzeatlas als Webanwendung herauszubringen. Der Atlas beinhaltet eine Zusammenstellung vieler relevanter Informationen rund um das Thema „Hitzebelastung“ in Deutschland. Die Daten werden mehrmals täglich aktualisiert und können von den Nutzern miteinander kombiniert werden. Starttermin ist der 16. Juni 2021.
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    top 7

    07 52°North ist jetzt 52°North Spatial Information Research GmbH
    Gegründet im Jahr 2006, förderte die 52°North Initiative for Geospatial Open Source Software GmbH in den vergangenen Jahren die kooperative Open-Source-Softwareentwicklung, um eine Brücke zwischen Forschung und Anwendung zu bauen. Inzwischen hat 52°North sich zu einem Unternehmen mit einem ausgeprägten Schwerpunkt in der angewandten Forschung im Bereich der Geoinformatik entwickelt.
     
    top 8

    08 Dritte Accento im September 2021: Back to the Root
    Konferenz für Softwareentwicklung setzt auf Top-Talks und mehr Diversität
    Für die Accento geht es 2021 „Back to the Roots“. So lautet das Motto der von der Disy Informationssysteme GmbH veranstalteten Konferenz für Softwareentwicklung, die wie beim Debüt vor zwei Jahren im Südwerk in Karlsruhe stattfinden wird. Am 28. und 29. September 2021 treffen sich Top-Referierende und Fachleute zu Talks, Trainings und Austausch rund um Java und JVM, Operations, JavaScript und Web-Development.
     
    top 09

    09 Globale Partnerschaft zwischen Schneider Digital und DAT/EM Systems International
    Der 3D Hardware-Spezialist Schneider Digital e.K. aus Miesbach (DE), Oberbayern und der Software-Hersteller DAT/EM Systems International aus Anchorage (USA) haben eine globale Partnerschaftsvereinbarung unterzeichnet, die den Vertrieb der neuesten stereoskopischen 3D-Darstellungsstechnologie von Schneider Digital an alle DAT/EM Kunden weltweit ermöglicht. Im Rahmen dieser Kooperation können DAT/EM Partner ab sofort 3D PluraView Stereomonitore und Schneider Digital Workstations als vollständige photogrammetrische Arbeitsplatzlösungen, z. B. in Verbindung mit der Software Summit Evolution, direkt an ihre Kunden vertreiben.
     
     
    top 10

    10 Fraunhofer IEG präsent auf der GeoTHERM
    Als Innovationspartner in Sachen Wärmewende für Industrie und Kommunen stellt sich das Fraunhofer IEG auf der internationalen Fachmesse GeoTHERM vor. Am Stand auf der erstmals komplett digital abgehaltenen Messe berichtet Fraunhofer IEG von aktuellen Projekten und kommenden Forschungspfaden rund um die tiefe und oberflächennahe Geothermie. Expertinnen und Experten aus den Bereichen Geotechnologien und Georessourcen geben Besuchenden Auskunft.
     
    Geoevents

    11 Termine

    Aufgrund der aktuellen Situation rund um das Corona-Virus veröffentlichen wir die anstehenden GEOevents unter Vorbehalt.

    Veranstaltungsort:ONLINE
    Veranstaltungsort:ONLINE-EVENT
    Veranstaltungsort:ONLINE-EVENT
    Veranstaltungsort:ONLINE-EVENT
    30.06.2021 | 3. GeoIN-Talk
    Veranstaltungsort:ONLINE-EVENT
    Veranstaltungsort:ONLINE-EVENT
    Veranstaltungsort:Geographisches Institut der Universität Tübingen
    Weitere GEOevents finden Sie auf GEObranchen.de/GEOevents
     
    Geojobs
    12 Neue Stellenangebote und Stellengesuche auf GEOjobs
    Unsere Internet-Stellenbörse für die GEOberufe ist für Stellenanbieter aus der Wirtschaft, aus der öffentlichen Verwaltung oder aus dem Schul- und Hochschulbereich eine herausragende Plattform um zielgenau mögliche Bewerber zu treffen.

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    Jobangebote:
    Leiterin bzw. Leiter (m/w/d) Abteilung betrieblicher Umweltschutz Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft Hamburg
    vom 21.06.2021
    Geoinformatiker/in (w/m/d) als Fachbereichsleitung für ArcGIS- und OpenSource-Anwendungen

    Stadtverwaltung Nürnberg
    vom 18.06.2021

    Referent (m/w/d) Strategische Datenanalyse Schwerpunkt GeoInformationsSysteme (GIS) Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe, Dortmund
    vom 18.06.2021
    Sachbearbeiterin / Sachbearbeiter (w/m/d) zur Unterstützung der akademischen Zusatzausbildung zum Fachplaner / zur Fachplanerin Kampfmittelräumung an der UniBw München

    Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, München
    vom 18.06.2021

    Vermessungsingenieur_in oder Geoinformatiker_in (Diplom (FH) oder Bachelor of Engineering) (m/w/d) Stadt Tübingen
    vom 17.06.2021
    Ingenieurin / Ingenieur (w/m/d) Tätigkeitsschwerpunkt Fernerkundung und Change Detection

    Stadt Gelsenkirchen
    vom 17.06.2021

    Technische Sachbearbeitung (m/w/d) im Bereich Grünflächeninformationssystem Stadt Braunschweig
    vom 16.06.2021
    GeoIT-Managerin / GeoIT-Manager (m/w/d) für das Geoinformationszentrum

    IT.NRW, Düsseldorf
    vom 16.06.2021

    Account Manager – Heavy Construction (m/w/d) Leica Geosystems GmbH, Home Office
    vom 16.06.2021
    Projektleiter (m/w/d) „Big Data Haltestelle“

    Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH, Mannheim
    vom 15.06.2021

    Technical Sales Specialist 3D Design Software / BIM (m/w/d) Leica Geosystems GmbH, Home Office
    vom 15.06.2021
    Fachbereichsleitung (m/w/d) Urban Data Hub Hansestadt Hamburg
    vom 14.06.2021
    Sachbearbeitung (w/m/d) zur Bearbeitung von Verfahren nach dem Flurbereinigungsgesetz Amt für Bodenmanagement Limburg a. d. Lahn
    vom 14.05.2021
    Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Einsatzort Bandung / Indonesien Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe, Bandung / Indonesien
    vom 14.06.2021
    zwei Wissenschaftliche Mitarbeiter/innen Umweltbundesamt Umweltbundesamt (UBA), Dessau-Roßlau
    vom 11.06.2021
    VERMESSUNGSINGENIEUR MOBILE MAPPING (m/w/d) 3D Mapping Solutions GmbH, Holzkirchen
    vom 10.06.2021
    Auditorin / Auditor für Compliance-Kontrollen zu EU-Sorgfaltspflichten in Rohstofflieferketten

    Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe, Hannover
    vom 09.06.2021

    Vermessungstechniker (m/w/d) Stadt Reutlingen
    vom 08.06.2021
    Vermessungstechniker/-in oder Geomatiker/-in (m/w/d) Landratsämter Lörrach und Waldshut
    vom 08.06.2021
     
  5. Als Innovationspartner in Sachen Wärmewende für Industrie und Kommunen stellt sich das Fraunhofer IEG auf der internationalen Fachmesse GeoTHERM vor. Am Stand auf der erstmals komplett digital abgehaltenen Messe berichtet Fraunhofer IEG von aktuellen Projekten und kommenden Forschungspfaden rund um die tiefe und oberflächennahe Geothermie. Expertinnen und Experten aus den Bereichen Geotechnologien und Georessourcen geben Besuchenden Auskunft.

    © Kreklau
    Neue Bohrtechnologien des Fraunhofer IEG können helfen, geothermale Wärmequellen leichter zu erschließen und Wärmenetze von Kommunen und Industrie nachhaltig zu gestalten. © Kreklau

    "Kommunale und industrielle Wärmewende ist die halbe Energiewende und Geothermie kann einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Wärmeversorgung leisten", erklärt Professor Rolf Bracke, Leiter Fraunhofer IEG, Fraunhofer-Einrichtung für Energieinfrastrukturen und Geothermie IEG. "Wir freuen uns, mit Kolleginnen und Kollegen auf der GeoTHERM in den Austausch zu kommen und gemeinsam neue Impulse für die Energiewende zu geben."

    Besucherinnen und Besucher finden am Donnerstag, den 24. Juni 2021, ab 10 Uhr Gesprächspartner und -Partnerinnen am Stand, die die Umstellung einer Papierfabrik in Hagen auf geothermale Energie begleiten. Dort könnten Thermalwässer aus circa 3,5 Kilometer Tiefe als Wärmequelle für die Papiertrocknung dienen. Das Fraunhofer IEG wertet derzeit die Daten der seismischen Erkundung aus.

    Am Freitag, den 25. Juni 2021, ab 9 Uhr geben die Experten für innovative Bohrtechniken am Stand Auskunft. So erforschen sie derzeit, inwieweit Laser, Strom oder Wärme tiefe und harte Gesteine weicher machen können, um dem Rollenmeißel die Arbeit zu erleichtern.

    Parallel laufen Entwicklungen wie das "Micro Turbine Drilling": Dieses kompakte, 40 Millimeter schmale breite Bohrwerkzeug öffnet schmale Nebenbohrungen in abgeteuften Geothermiebohrungen und erschließt so größere Gesteinsvolumen zur Wärmegewinnung.

    Mit der Anlage match.BOGS, einem druckfesten und beheizbaren Autoklaven von 3 Meter Länge, der die Bedingungen tief im Bohrloch nachstellt, verfügt Fraunhofer IEG zudem über ein einzigartiges Laborgerät für die experimentelle Bohrtechnikforschung.

    Über den Verlauf aktueller Machbarkeitsstudien erfährt man am Freitag, den 25. Juni 2021, ab 14 Uhr mehr am Stand. Mit kommunalen Konsortien wie Straelen, Düsseldorf-Duisburg und Düren-Kreuzau prüft Fraunhofer IEG die untertägigen Potenziale von geothermalen Wärmequellen und die obertätige Entwicklung von Wärmenetzen für Industrie, Landwirtschaft und Gebäuden.

    Unter dem Motto "Vom Kohle- zum Wärmebergbau" verfolgt Fraunhofer IEG zahlreiche Projekte im Ruhrgebiet, wo das Grubenwasser alter Zechen als Quelle und Speicher für urbane Wärme- und Kältenetze dienen kann. Am Stand geben die Gesprächspartner und -Partnerinnen Auskunft, warum maßgeschneiderte Exploration und maßgeschneiderte Wärmepumpen den Schlüssel zum Erfolg bilden. 

     

     

     

     

  6. „Punkt für Punkt überprüfen“

    Anfang Juni 2021 startete die Überprüfung von rund 250 grundlegenden Vermessungspunkten Deutschlands. Das bundesweit durchgeführte Projekt wird von den Landesvermessungsämtern sowie dem Bundesamt für Kartographie und Geodäsie durchgeführt. Sie alle schicken Messtrupps quer durch die Republik für die millimetergenaue Vermessung von Punkten in Lage und Höhe. Ende der Kampagne ist der 14. Juli.

    (© HVBG)
    Bild der Vermessung bei Gotha (© HVBG)

    Die sogenannten Geodätischen Grundnetzpunkte wurden erstmals 2008 bestimmt. Alle zwölf Jahre sollen sie laut Beschluss der Arbeitsgemeinschaft der Vermessungsverwaltungen der Länder der Bundesrepublik Deutschland (AdV) überprüft werden. Letztes Jahr musste die Kampagne wegen Corona verschoben werden.

    „Umso mehr freuen wir uns, dass der Start reibungslos funktioniert hat“, so Natalie Falck, Dezernatsleiterin Geodätischer Raumbezug. Das Hessische Landesamt für Bodenmanagement und Geoinformation (HLBG) ist mit drei Messtrupps dabei. Parallel dazu messen zwei zusätzliche Trupps landesintern weitere Koordinaten mit. Die Wetterumschwünge der letzten Tage haben den Plan nicht beeinträchtigt: „Trotz regional heftiger Gewitter kam es zu keinerlei wetterbedingten Einschränkungen bei den hessischen Trupps, so dass wir die Messungen bisher wie geplant durchführen konnten“, sagt Falck. Erste Daten seien bereits übermittelt.

    In Hessen befinden sich 13 der insgesamt 250 Geodätischen Grundnetzpunkte. Mehr Informationen zur Vermessungskampagne sind auf der Website der AdV unter www.adv-online.de zu finden.

     

     

     

     

  7. Eine der durch den Klimawandel hervorgerufenen Herausforderungen stellen Hitzewellen dar. Besonders betroffen von den Auswirkungen sind ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger sowie Kleinkinder und Säuglinge. Das BKG nimmt den bevorstehenden kalendarischen Sommeranfang (21. Juni) zum Anlass, einen neuen Hitzeatlas als Webanwendung herauszubringen. Der Atlas beinhaltet eine Zusammenstellung vieler relevanter Informationen rund um das Thema „Hitzebelastung“ in Deutschland. Die Daten werden mehrmals täglich aktualisiert und können von den Nutzern miteinander kombiniert werden. Starttermin ist der 16. Juni 2021.

    Bild BKG
    Der digitale Hitzeatlas. Bild BKG

    In dem für jede Bürgerin und jeden Bürger frei verfügbaren Hitzeatlas integriert sind z. B. die Hitzewarnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Ergänzt werden diese Warnungen um Einschätzungen über die zu erwartende Witterung (teilweise bis zu 45 Tage im Voraus). Die Daten hierzu kommen vom EZMW, dem Europäischen Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage, und werden täglich aktualisiert.

    Darüber hinaus zeigt der Hitzeatlas u. a. auch eine Bioklimakarte. Auf ihr ist die im langjährigen Mittel zu erwartende thermische Belastung für den Menschen zu erkennen. Zusätzlich finden sich in der Webanwendung zahlreiche Statistiken und Daten rund um das Thema Hitze, ergänzt um Informationen zu Altersstrukturen und vielem mehr. Abgerundet wird der Atlas durch nützliche Tipps für die heißen Tage. Damit kann sich jeder auf Hitzesituationen vorbereiten und entsprechende Gegenmaßnamen ergreifen.

    Der Hitzeatlas ist nach den Atlanten zu den Themen Waldbrand, Dürre und Hochwasser der vierte digitale und interaktiv nutzbare Atlas des BKG zu dem Themenkomplex Naturgefahren.

    Hier gelangen Sie zum Hitzeatlas:
    https://gdz.bkg.bund.de/index.php/default/hitzeatlas.html

    Für die ersten Schritte in der Webanwendung finden Sie hier eine Kurzanleitung:
    https://sg.geodatenzentrum.de/web_public/gdz/dokumentation/deu/Hitzeatlas_Anleitung.pdf

     

     

     

     

  8. Hessen macht Luftbilder, Geländekarten und alle anderen bei der Landesverwaltung vorrätigen Geobasisinformationen frei zugänglich und verwertbar. „Unternehmen finden einen reichhaltigen Datenfundus für innovative Geschäftsmodelle, Bürgerinnen und Bürger können kostenfrei Immobilienpreise abrufen“, sagte Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir am Mittwoch im Hessischen Landtag zur Einbringung des entsprechenden Gesetzentwurfs. „Daten treiben die Wirtschaft des 21. Jahrhunderts an. Wir leisten unseren Beitrag, dass Wirtschaft und Gesellschaft sich diese Ressource optimal und immer unter Beachtung des Datenschutzes erschließen können.“

    © HVBG
    © HVBG

    Wirtschaftliche Entwicklung und staatliche Transparenz fördern

    Der Gesetzentwurf sieht vor, dass die Geobasisdaten der Kataster- und Vermessungsbehörden sowie die Immobilienmarktdaten der Gutachterausschüsse für Immobilienwerte ab Februar 2022 kostenfrei online abrufbar sind. Dazu zählen unter anderem topographische Karten, das Liegenschaftskataster sowie dreidimensionale Gelände- und Gebäudemodelle. Für derzeit noch kostenpflichtige Angebote wie den Immobilien-Preis-Kalkulator Hessen oder die Grundstücksmarktberichte entfallen die Gebühren.

    „Die Kataster- und Vermessungsbehörden haben einen wahren Datenschatz, der noch zu wenig ausgeschöpft wird“, sagte Al-Wazir. „Wir beseitigen jetzt alle finanziellen und praktischen Hindernisse dafür. Nur noch Datenschutz sowie gesetzliche Rechte Dritter begrenzen die Nutzung. Wir fördern damit die wirtschaftliche Entwicklung ebenso wie die staatliche Transparenz.“

    Weitere Informationen: hvbg.hessen.de und wirtschaft.hessen.de

     

     

     

     

  9. Konferenz für Softwareentwicklung setzt auf Top-Talks und mehr Diversität

    Für die Accento geht es 2021 „Back to the Roots“. So lautet das Motto der von der Disy Informationssysteme GmbH veranstalteten Konferenz für Softwareentwicklung, die wie beim Debüt vor zwei Jahren im Südwerk in Karlsruhe stattfinden wird. Am 28. und 29. September 2021 treffen sich Top-Referierende und Fachleute zu Talks, Trainings und Austausch rund um Java und JVM, Operations, JavaScript und Web-Development.

    © Disy Informationssysteme GmbH
    Bei der Accento 2021 am 28. und 29. September 2021 treffen sich Top-Referierende und Fachleute zu Talks, Trainings und Austausch rund um Java und JVM, Operations, JavaScript und Web-Development. Bildnachweis: © Disy Informationssysteme GmbH

    Accento 2021 bietet vielfältiges Programm für Softwareprofis

    Die von der Disy Informationssysteme GmbH organisierte Konferenz Accento kehrt 2021 als Präsenz-Event ins Südwerk in Karlsruhe zurück – dorthin, wo 2019 alles begann. Die zweitägige Veranstaltung steht unter dem Motto „Back to the Roots“ und wartet mit einer Keynote und drei Tracks mit insgesamt 15 inspirierende Talks zu Java und JVM, JavaScript und Web-Development sowie Operations auf. Darüber hinaus erwarten die Teilnehmenden eine Paneldiskussion mit Fachgrößen, kurze Lightning-Talks und jede Menge Austauschmöglichkeiten mit Fachleuten und Gleichgesinnten – auf der Konferenz und der abendlichen Party. Das Accento-Programm ist auf der Konferenzwebseite zu finden.

    © Dr. Venkat Subramaniam (privat)
    Dr. Venkat Subramaniam hält die Keynote auf der Accento 2021, der Konferenz für Softwareentwicklung. Bildnachweis: © Dr. Venkat Subramaniam (privat)

    Dr. Venkat Subramaniam ist Keynote-Speaker der Accento 2021

    Keynote-Speaker der Accento 2021 ist der preisgekrönte Autor zahlreicher Fachbücher und Gründer von Agile Development, Inc. Dr. Venkat Subramaniam. Er ist nicht nur Lehrbeauftragter an der University of Houston, sondern hat auch Tausende von Softwareentwickler*innen in den USA, Kanada, Europa und Asien trainiert. Neben seinem Eröffnungsvortrag mit dem Thema „The Art of Simplicity“ bietet er am zweiten Konferenztag ein Training mit dem Schwerpunkt „Programming Concurrency on the JVM“ an.

    Accento 2021 bietet Gender-diverses Line-up mit international bekannten Koryphäen

    Doch auch sonst dürfen die Teilnehmenden sich auf Talks auf höchstem Niveau von internationalen Größen der Development-Szene freuen. Neben Holly Cummins, die sich als Innovation Leader bei IBM einen Namen gemacht hat, ist Web-Dev-Expertin und (Co-) Autorin von 23 Büchern, Rachel Andrew, dabei. Auch der Frontend-Spezialist Peter Kröner ist wieder mit von der Partie. Das diesjährige Line-up ist nicht nur hochkarätig, sondern auch Gender-divers: Etwa die Hälfte der bestätigten Referierenden sind weiblich oder nicht-binär. Was inzwischen selbstverständlich sein sollte, ist auf Konferenzen für Softwareentwicklung noch viel zu selten der Fall. Das Organisationsteam der Accento bemüht sich deswegen bewusst um Vielfalt. Umso größer ist die Freude, dass das in diesem Jahr gelungen ist.

    Accento-Tickets sind für Studierende ab 30 Euro erhältlich

    Die Konferenztag der Accento 2021 findet am 28. September 2021 im Südwerk Bürgerzentrum Südstadt in Karlsruhe statt und der Trainingstag am 29. September. Die Ticketpreise unterscheiden sich danach, für welche Formate sich die Teilnehmenden interessieren: Für nur 30 Euro pro Person gibt es das Studierenden-Ticket für den Konferenztag. Alle anderen Teilnehmenden zahlen für den Konferenztag 250 Euro. Wer nur am Trainingstag interessiert ist, bezahlt 500 Euro, das „Conference & Training Day“-Kombiticket liegt bei 600 Euro. Tickets für die Accento 2021 sind ab sofort über www.accento.dev buchbar. Sollte eine Konferenz vor Ort doch nicht möglich sein, findet die Veranstaltung online statt.

    Weiterführende Informationen

    • Konferenzwebseite Accento 2021: www.accento.dev

     

     

     

     

  10. 250.000 Zugriffe pro Jahr

    Vor mehr als 17 Jahren – der offizielle Start war am 5. Januar 2004 – hat die Kreisverwaltung Borken erstmalig digitale Geodaten über den „GeoDatenAtlas Kreis Borken“ für Bürgerinnen und Bürger sowie Planungs- oder Ingenieurbüros im Internet angeboten. Die Themen waren seinerzeit bereits vielfältig, zum Beispiel aus den Bereichen Bauen, Umwelt, Bildung und Verkehr. „Damals machte aber die noch nicht ausreichende Netz-Bandbreite oder bei vielen schlicht und einfach der fehlende Internetanschluss eine Nutzung dieses besonderen Internetangebots der Kreisverwaltung Borken noch nicht möglich“, erinnert sich Thomas Westhoff vom Arbeitsbereich Geodatenmanagement des Kreises an die Anfänge und fügt hinzu: „Inzwischen hat der ‚GeoDatenAtlas‘ mehrere Technologiewechsel hinter sich und verzeichnet dank des stetig wachsenden inhaltlichen Angebotes an neuen Geodaten und Luftbildern sowie der intuitiven Bedienbarkeit rund 250.000 Zugriffe im Jahr.“ Damit sei er neben dem „Covid19-Dashboard“ die meistgenutzte Anwendung auf den Internetseiten der Kreises Borken aus der Abteilung „Geodatenmanagement“.

    © Kreis Borken
    Stefan Menze (li.) und Thomas Westhoff vom Geodatenmanagement der Kreisverwaltung Borken haben die Weiterentwicklung des "GeoDatenAtlas Kreis Borken" vorgenommen. © Kreis Borken

    „Der ‚GeoDatenAtlas‘ ist ein tolles Instrument, um vielfältige Informationen digital und anschaulich bereitzustellen und so die Kommunikation mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern, aber auch Fachbüros deutlich zu vereinfachen“, zeigt sich auch Landrat Dr. Kai Zwicker begeistert. Bei der aktuellen Weiterentwicklung des „GeoDatenAtlas“ habe ein besonderes Augenmerk auf der Verbesserung der mobilen Nutzbarkeit gelegen. Grund dafür seien die deutlich gestiegenen Zugriffszahlen über Smartphones und Tablets. So stehen jetzt alle Funktionen und Daten der Desktop-Variante auch auf den mobilen Endgeräten zur Verfügung. Unter anderem können Luftbilder über dreizehn Epochen von 1954 bis zur letzten Befliegung im Jahre 2019/20 kostenfrei abgerufen werden. Auch die Schrägluftbilder aus den Jahren 2018 bis 2020 wurden integriert.

    © Kreis Borken
    Der "GeoDatenAtlas" Kreis Borken stellt digitale Geodaten aus verschiedenen Bereichen, zum Beispiel "Bauen und Wohnen" für Bürgerinnen und Bürger sowie Planungs- oder Ingenieurbüros zur Verfügung.© Kreis Borken

    Das neue Angebot steht unter https://geodatenatlas.kreis-borken.de im Internet zur Verfügung.

    Durch das Einscannen des beigefügten QR-Codes gelangen Interessierte dann direkt zum neuen GeoDatenAtlas.