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  1. gis-report-news

    gis-report-news

    - der aktuelle E-Mail-Newsletter

    Ein Service von GEObranchen.de - mit GEOjobs.de -Stellenmarkt

    Ausgabe 06/2021 vom 07. April 2021

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    heute informieren wir Sie wieder über neueste Entwicklungen und Tendenzen aus der Geo-Branche. Weitere Informationen finden Sie wie immer aufwww.geobranchen.de“.

    Ein Gedanke vorab: "Es kommt im Leben auf Kleinigkeiten an." Johann Heinrich Pestalozzi

    Ihr Redaktionsteam des Harzer Verlags



    Unsere Themen heute:

     
    top 01
    01 Ein Meeresspiegel für alle
    Das Schwerefeld der Erde als Basis des Internationalen-Höhen-Referenz-Systems
    Die Höhen auf der Landkarte werden traditionell in Metern über dem Meer angegeben. Doch dieses ist nicht überall gleich hoch. Unter Leitung der Technischen Universität München (TUM) haben Forschungsgruppen ein Internationales-Höhen-Referenz-System, IHRS, entwickelt, das geodätische Messungen überall auf der Welt vergleichbar macht.
     

    top 02

    02 Nothalt ade – Intelligente Infrastruktur leitet automatisierte Fahrzeuge durch kritische Situationen
    EU-Projekt TransAID
    Wenn hoch automatisierte und vernetzte Autos mit einer Situation nicht umgehen können, geben sie die Kontrolle wieder an den Fahrenden zurück. Reagiert der Insasse nicht, hält es sicherheitshalber an. Das kann zum Beispiel in komplizierten Baustellen vorkommen, bei denen die Spurmarkierungen fehlen oder bei Nebel. Halten automatisierte Fahrzeuge mitten im Verkehr plötzlich an, sind Staus oder kritische Situationen vorprogrammiert.
     
    top 03

    03 Paul Kalinowski mit Karl-Kraus-Nachwuchsförderpreis ausgezeichnet
    Optische Messtechnik erfüllt auch unter Wasser hochgenaue industrielle Standards
    Paul Kalinowski, Masterabsolvent des Studiengangs Geodäsie und Geoinformatik der Jade Hochschule, wurde bei der diesjährigen digitalen Tagung der Deutschen Gesellschaft für Photogrammetrie, Fernerkundung und Geoinformation e.V. (DGPF) mit dem Karl-Kraus-Nachwuchsförderpreis ausgezeichnet. Seine Masterarbeit mit dem Titel „Genauigkeitsuntersuchungen von Bildzuordnungsverfahren unter Einfluss des Mediums Wasser mithilfe einer texturierten Kugelhantel“ erreichte Platz 2. Bachelor- und Master-Absolvent_innen deutscher, österreichischer und Schweizer Hochschulen konnten sich mit ihren Abschlussarbeiten um den Nachwuchsförderpreis bewerben.
     
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    Analysieren Sie Geodaten im Dashboard

    Ob vom GIS-Server, der Fachanwendung oder aus Excel-Tabellen: Analysieren Sie Ihre Daten per Drag-and-drop mit detailreichen Karten, dynamischen Diagrammen und übersichtlichen Tabellen. Mit Cadenza steht Ihnen eine mächtige Software zur Seite, die Sie mit umfassenden Funktionen für visuelle Datenanalyse, organisationsweites Berichtswesen und Geo-Analytics unterstützt.

    Entdecken Sie jetzt die neuen Arbeitsmappen und interaktive Dashboards.
     
    top 04

    04 Entwicklung einer Kartographie-Anwendung für die Berliner Verkehrsbetriebe
    von Olaf Knopp, WhereGroup
    Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) sind das größte kommunale Nahverkehrsunternehmen im deutschsprachigen Raum (1). Auf ihrem rund 2.100 km langen ÖPNV-Netz aus U-Bahn-, Straßen­bahn-, Bus- und Fähr-(!)Linien werden jährlich über 1,1 Mrd. Fahrgäste (2019) durch die Hauptstadt transportiert.
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    Spatial UX - Das perfekte Nutzererlebnis für Geo-Lösungen

    Eine gute User Experience lässt den Anwender seine Aufgaben und Ziele schnell und effektiv erreichen. Die Spatial UX-Experten von con terra entwickeln gemeinsam mit Ihnen individuelle Geo-Lösungen, die Ihre Anwender begeistern. Auf diese Weise schaffen Sie hocheffiziente und vor allem nachhaltige Lösungen.

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    top 05

    05 Kanadische Gletscher im Klimawandel
    Abschlussarbeit untersucht Eismassen per Geodatenanalyse
    Das Schmelzen von Gletschern ist eines der Symbole des globalen Klimawandels und ihre Überwachung Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen. Im Rahmen ihrer Abschlussarbeit an der Jade Hochschule untersuchte Masterstudentin Sarah Hauser die Veränderung von Gletscherformationen mit Hilfe von Radarsatellitendaten und Methoden der Geodatenanalyse. Im Fokus der Arbeit, die in Kooperation mit dem Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrum (DLR) erstellt wurde, standen die Gletscherformationen auf der Axel-Heiberg-Insel in der kanadischen Hocharktis.
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    MuM Anwendertreffen für GIS und Infrastruktur Management 2021 - online
    Infrastrukturlösungen von Mensch und Maschine (MuM) verknüpfen erfolgreich Anwendungen aus allen Sparten der räumlichen Datenverarbeitung. MuM verbindet Standard-Produkte von Autodesk, Microsoft, Oracle, Opensource Lösungen sowie eigene Entwicklungen, wie MuM MapEdit, zu kundenspezifischen Lösungen für eine erfolgreiche Umsetzung aktueller Anforderungen und Geschäftsprozesse in einer digitalen Welt.
     
    top 06

    06 Datenanalyse-Software Cadenza um interaktive Dashboards und neue Geo-Analytics-Funktionen erweitert
    Arbeitsmappen und Arbeitsblätter ermöglichen den schnellen Aufbau interaktiver Dashboards und mehr Self-Service
    Die Disy Informationssysteme GmbH hat die neue Version der Datenanalyse-Software Cadenza vorgestellt. In diese Version haben die Arbeitsmappen Einzug gehalten. Sie ermöglichen mehr Flexibilität im Umgang mit Daten und damit einhergehend interaktive Analysen und dynamische, selbst gestaltbare Dashboards.
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    Global Mapper V22.1 erschienen

    Nur einige der neuen Funktionen:
    • Umfangreiche Erweiterung der räumlichen Operationen
    • Speichern von 3D-Ansichten
    • Erweiterung der Diagramm-Funktion
    • Export ganzer Serien von Querschnittsprofilen
    • Erweiterung des Gelände-Painting - Höhendaten verändern wie in Photoshop
    • Verbesserungen in der Gebäudeextraktion
    Informieren Sie sich unter www.globalmapper.de über Preise, Upgrades, Testlizenzen und mehr.
     
    top 7

    07 Reallabor für die Erforschung und Erprobung von unbemannten Luftfahrtsystemen UAS
    DLR eröffnet offiziell den neuen Standort in Cochstedt
    Wir stehen in der Luftfahrt vor großen Aufgaben: die aktuellen Flugzeuge müssen weiter verbessert werden und wir müssen den Weg freimachen für neue Produkte. Dazu gehören aber nicht nur alternative Antriebe und alternative Treibstoffe. Dazu gehören auch neue Konzepte, wie das unbemannte Fliegen. Die unbemannte Luftfahrt erlebt ein rasantes Wachstum einhergehend mit der Entwicklung neuer Technologien und Einsatzszenarien aus denen eine neue Industrie entsteht. Mit dem heutigen Tag erfolgt der offizielle Startschuss beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) für das zentrale Nationale Erprobungszentrum für Unbemannte Luftfahrtsysteme sowie eines europaweiten Netzwerkes zur UAS-Forschung und -Erprobung.
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    top 8

    08 INGRADA 11 ist da!
    Die Softplan Informatik GmbH, GIS-Experte aus dem hessischen Wettenberg, stellt die neueste Version des Geoinformationssystems INGRADA vor. INGRADA web 11, INGRADA mobile 11 und INGRADA Desktop 11 sind nach erfolgreich abgeschlossener Testphase freigegeben und stehen ab sofort im Kundenportal der Internetseite www.ingrada.de zum Download bereit.
     
    top 09
    09 ALLSAT und Leica Geosystems geben die Vertriebspartnerschaft für die Region Niedersachsen, Bremen und Teilen von Sachsen-Anhalt bekannt
    Die ALLSAT GmbH, Hannover, und die Leica Geosystems GmbH Vertrieb, Teil der Hexagon-Gruppe, München, geben eine gemeinsame Partnerschaft für die Region Niedersachsen, Bremen und Teile von Sachsen-Anhalt, bekannt. Kunden dürfen individuelle Lösungen und schnellen Support für eine hohe Kundenzufriedenheit erwarten.
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    Schneider Digital – Stereoskopische Display-Technologien für militärische Einsatzbereiche
    Schneider Digital hat sich als professioneller IT-Lösungsanbieter auf die Entwicklung und Produktion von stereoskopischen Display Systemen sowie die Herstellung von leistungsfähigen, professionellen Workstations spezialisiert, die jeweils nach NATO SDIP-27 Standard verzont werden können. Seit 2016 produziert Schneider Digital die 3D PluraView Monitore für den professionellen 3D-Stereo Arbeitsplatz sowie großformatige Frontprojektionswände ‚smartVR‘, bzw. ‚smart3D‘ Wall mit mehr als 5m Breite und mehr als 12 Megapixel Auflösung pro Stereo-Kanal.
     
    top 10

    10 Bentley Systems startet Aufruf zu Nominierungen für die 2021 Going Digital Awards in Infrastructure
    Die Gewinner werden auf der Year in Infrastructure 2021 Konferenz bekannt gegeben
    Bentley Systems, Incorporated, (Nasdaq: BSY), der Anbieter von Infrastruktur-Engineering-Software hat seinen Aufruf zu Nominierungen für das Programm der 2021 Going Digital Awards in Infrastructure, vormals Year in Infrastructure Awards, gestartet. Diese globale, von unabhängigen Jurys von Branchenexperten bewertete Preisverleihung würdigt Infrastrukturprojekte für digitale Innovationen, die die Projektbereitstellung und/oder Anlagenleistung verbessern. Die Frist für Nominierungen ist der 21. Mai 2021.
     
    Geoevents

    11 Termine

    Aufgrund der aktuellen Situation rund um das Corona-Virus veröffentlichen wir die anstehenden GEOevents unter Vorbehalt.

    Veranstaltungsort:Universität Innsbruck
    Veranstaltungsort: ONLINE
    Veranstaltungsort:ONLINE
    Veranstaltungsort: DIGITAL
    Veranstaltungsort:DIGITAL
    Veranstaltungsort: GEO-EVENT
    Weitere GEOevents finden Sie auf GEObranchen.de/GEOevents
     
    Geojobs
    12 Neue Stellenangebote und Stellengesuche auf GEOjobs
    Unsere Internet-Stellenbörse für die GEOberufe ist für Stellenanbieter aus der Wirtschaft, aus der öffentlichen Verwaltung oder aus dem Schul- und Hochschulbereich eine herausragende Plattform um zielgenau mögliche Bewerber zu treffen.

    Die Aufnahme Ihres Stellenangebots erfolgt zum Preis von € 498,-- zzgl. MwSt. Als besonderer Service erscheint Ihr Stellenangebot zusätzlich in Kurzform im nächsterreichbaren Newsletter gis-report-news. Stellengesuche von Privatpersonen werden bei uns kostenlos veröffentlicht.

    Möchten Sie ein Stellenangebot aufgeben?
    Hier der direkte Link.


    Möchten Sie ein Stellengesuch aufgeben?
    Hier der direkte Link.
    Jobangebote:
    Leitung der Bibliothek im Geozentrum Hannover (GZH) BUNDESANSTALT FÜR GEOWISSENSCHAFTEN UND ROHSTOFFE, Hannover
    vom 06.04.2021
    Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Wissenschaftlicher Mitarbeiter Teilprojektleitung DR Kongo BUNDESANSTALT FÜR GEOWISSENSCHAFTEN UND ROHSTOFFE, Hannover / Kongo
    vom 31.03.2021
    Professur (m/w/d) „Ingenieurgeodäsie“ Besoldungsgruppe W2 (LBesG)

    Hochschule Mainz – University of Applied Sciences
    vom 31.03.2021

    Geodätinnen und Geodäten, Geoinformatikerinnen und Geoinformatiker (m/w/d), Bachelor / Dipl.-Ing. (FH) für den Vorbereitungsdienst zum/zur Technischen Oberinspektor/in Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen, Rekrutierung und Ausbildung Technische Dienste, Hamburg
    vom 30.03.2021
    Mitarbeiter Landmanagement / Grundstücksmanagement (m/w/d) Tegel Projekt GmbH, Berlin
    vom 30.03.2021
    Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Wissenschaftlicher Mitarbeiter - Parallelisierungsstrategien für THM-Modellierung BUNDESANSTALT FÜR GEOWISSENSCHAFTEN UND ROHSTOFFE, Hannover
    vom 26.03.2021
    Vermessungsingenieur / Vermessungsingenieurin Landeshauptstadt Kiel
    vom 26.03.2021
    Sachbearbeiter/in „Geoinformation“ (m/w/d)

    Stadtverwaltung Straubing
    vom 23.03.2021

    (Geo-)Informatikerin / (Geo-)Informatiker - Betrieb Informationssysteme GeolDG BUNDESANSTALT FÜR GEOWISSENSCHAFTEN UND ROHSTOFFE, Hannover
    vom 23.03.2021
    Development worker as advisor (m/f/d) for the National Meteorological Service GIZ, Antananarivo/Madagascar
    vom 22.03.2021
    Geoinformatiker/in / Geomatiker/in / Vermessungstechniker/in (m/w/d)

    Rechenzentrum Niederrhein (KRZN) Kamp-Lintfort
    vom 19.03.2021

    Verkehrsplaner (m/w/d) Stadt Reutlingen
    vom 18.03.2021
    Technical Writer (m/f/d) Quantum-Systems GmbH, Gilching bei München
    vom 18.03.2021
     
  2. Infrastrukturlösungen von Mensch und Maschine (MuM) verknüpfen erfolgreich Anwendungen aus allen Sparten der räumlichen Datenverarbeitung. MuM verbindet Standard-Produkte von Autodesk, Microsoft, Oracle, Opensource Lösungen sowie eigene Entwicklungen, wie MuM MapEdit, zu kundenspezifischen Lösungen für eine erfolgreiche Umsetzung aktueller Anforderungen und Geschäftsprozesse in einer digitalen Welt.


    Informieren Sie sich online beim MuM Anwendertreffen für GIS und Infrastruktur Management über aktuelle Lösungen, den Einsatz in der Praxis und zukünftige Entwicklungen.

    Agenda

    09:00 Uhr Begrüssung
    09:10 Uhr News Mensch und Maschine Infrastruktur GmbH
    Das Team - Die Niederlassungen - Das Produktportfolio - Neue Kooperationen
    09:30 Uhr Sind Sie in Zeiten von Homeoffice Cloud-ready?
    Online Präsenz Seminare - Managed Solutions
    09:50 Uhr News MapEdit Mobile & Apps
    10:10 Uhr News MapEdit Professional
     
    10:30 Uhr Kaffeepause
     
    10:45 Uhr News MapEdit
    Desktop - Portal - AppBuilder
    11:45 Uhr Fragen & Antworten (Chat)
     
    12:00 Uhr Mittagspause
     
    13:00 Uhr Aus der Praxis I: Erste Erfahrungen mit MapEdit Professional beim Bieler Energieversorger ESB
    13:20 Uhr Aus der Praxis II: MapEdit bei der Stadt Papenburg - Ein Anwendungsüberblick
    13:40 Uhr Best Practice I:WMS-Karten mit MapServer bereitstellen 
    14:00 Uhr Best Practice II: BIM4IM mit Autodesk Infraworks & MapEdit Portal
    14:30 Uhr Best Practice III:Kommunale Brandschutzbedarfsplanung mit MapEdit
    14:50 Uhr Fragen & Antworten (Chat)
    15:00 Uhr Ende der Veranstaltung

    Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung!
     

    Datum: 22.04.2021
    Zeit: 09:00-15:00
    Preis: Kostenlos
    Veranstalter: Online
    Ort: Online-Veranstaltung

    Hier gehts zur Anmeldung

     

     
  3. Die Softplan Informatik GmbH, GIS-Experte aus dem hessischen Wettenberg, stellt die neueste Version des Geoinformationssystems INGRADA vor. INGRADA web 11, INGRADA mobile 11 und INGRADA Desktop 11 sind nach erfolgreich abgeschlossener Testphase freigegeben und stehen ab sofort im Kundenportal der Internetseite www.ingrada.de zum Download bereit.

    Die neue Version 11 enthält zahlreiche Funktionserweiterungen und neue Applikationen, wobei das moderne Design der Benutzeroberfläche aus der Version 10 beibehalten wurde.

    Die Highlights in INGRADA web

    • Neue Applikationen: Vorgangsmanagement und Bodenrichtwerte
    • Schlagworte in GPS Foto-Import
    • Überarbeitete Verwaltung von Mengen
    • Einwohnerwesen: Benutzeroberfläche und Importfunktion wurden komplett überarbeitet
    • Straße: Anbindung des Cyclomedia Viewers StreetSmart

    Neu in INGRADA Desktop

    • Neue Applikation Beleuchtung
    • Umfangreiche Datenmodellerweiterungen zur zeitnahen Realisierung von Kundenanforderungen über Updates
    • Umfangreiche Optimierungen und Korrekturen in allen Applikationen

    INGRADA mobile

    • Vorgangsmanagement: Mobile Erfassung von Kontrollen und Vorgängen
    • Erweiterte Kartenselektion und Sortierung im Sachdatenfenster
    • Auswahl und Eingabe von Maßstabswerten
    • Erweiterte INGRADA mobile Programmierschnittstelle für Entwicklungspartner
    • Zahlreiche Optimierungen in Benutzeroberfläche, Performance und Stabilität

    Schulungsangebote nutzen

    Für Einsteiger und Experten bietet Softplan Auffrischungs- oder Grundlagenschulung auch als Online-Seminare an, um die neuen Funktionen der Version 11 kennenzulernen. Mithilfe der modernen Kommunikationsmöglichkeiten qualifizieren sich INGRADA-Anwender bequem und einfach auf Ihrem Homeoffice-Arbeitsplatz. Die Softplan-Schulungsexperten beantworten individuelle Fragen und Aufgabenstellungen in maßgeschneiderten Workshops.
    Weitere Informationen unter www.ingrada.de

     

     
  4. Mit Thomas Eichhorn übernimmt ein Spezialist für Digitalisierung

    Der Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung (LGV) hat einen neuen Geschäftsführer: Zum 1. April 2021 hat Thomas Eichhorn seinen Vorgänger Rolf-Werner Welzel abgelöst, der in den Ruhestand verabschiedet wurde. Eichhorn war zuvor bereits Geschäftsbereichsleiter im LGV und in den vergangenen drei Jahren zudem Chief Digital Officer (CDO) des Landesbetriebs. Unter seiner Führung wird der Fokus des LGV weiterhin auf der digitalen Stadtentwicklung und dem urbanen Datenmanagement liegen.


    Bild: © LGV
    Neue Geschäftsführung: Thomas Eichhorn (li.), Rolf-Werner Welzel (re.) Bild: © LGV

    Der Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung ist Teil der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen. Kernaufgabe des LGV ist das Management städtischer Daten. Der Landesbetrieb macht diese öffentlich zugänglich und schöpft aus ihnen Mehrwert für die Entwicklung der Stadt. Mit dieser Kompetenz trug der LGV bereits unter der Leitung von Rolf-Werner Welzel zur erfolgreichen Umsetzung der Digitalstrategie des Hamburger Senats bei. Mit Thomas Eichhorn wurde nun ein erfahrener und versierter Nachfolger gefunden.

    Der Diplom-Ingenieur der Fachrichtung Geodäsie steht seit mehr als 20 Jahren in Diensten des LGV und verantwortet seit 2013 den Bereich Geokompetenzzentrum. Der 48-Jährige hat sich für den LGV bereits in diversen nationalen und internationalen Gremien und Projekten engagiert, unter anderem  in der Leitung des Arbeitskreises Geoinformation des Deutschen Städtetages und in der Leitung der Facharbeitsgruppe Geodaten der Metropolregion Hamburg (MRH).

    Dr. Dorothee Stapelfeldt, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen: „Unser Ziel ist es, die Digitalisierung der Stadt Hamburg weiter voranzubringen und daraus konkreten Nutzen für Planung und Gestaltung zu ziehen. Wir freuen uns, in Thomas Eichhorn einen neuen Geschäftsführer für den LGV gefunden zu haben, der das Thema der Digitalisierung innerhalb der Freien und Hansestadt Hamburg bereits seit Jahren entscheidend mitgestaltet. Auch durch seinen Einsatz ist es dem LGV gelungen, innerhalb der Verwaltung Datensilos aufzubrechen und Fachdaten so transparent zu machen, dass sie für Dritte nutzbar sind. Thomas Eichhorn wird die hervorragende, vorausschauende Arbeit seines Vorgängers Rolf-Werner Welzel im elementaren Bereich der Digitalisierung fortsetzen und den LGV mit Weitblick in die Zukunft führen.“

    Thomas Eichhorn, Geschäftsführer Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung: „Ich freue mich sehr auf die neuen Aufgaben als Geschäftsführer des LGV. Es war und wird mir immer ein Anliegen sein, die Vorreiterrolle der Stadt Hamburg in Sachen Digitalisierung, auch in Bezug auf urbane Daten, weiter zu festigen. Das Know-how dafür konnte ich mir auch Dank des Vertrauens meines Vorgängers Rolf-Werner Welzel überhaupt erst aneignen. Dafür bedanke ich mich.“

    Der im Alter von 65 Jahren in den Ruhestand verabschiedete Rolf-Werner Welzel hatte vor 34 Jahren seinen Dienst im Vermessungsamt aufgenommen. Im Jahr 2003 wurde dieses zum Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung. Die letzten acht Jahre prägte Welzel als Geschäftsführer den Weg des Landesbetriebs. Unter seiner Führung entwickelte sich der LGV zum Kompetenzzentrum für das Management von Geoinformationen und städtischen Daten. Zu diesem Ruf verhalf Rolf-Werner Welzel dem LGV auch durch sein Engagement in verschiedenen Gremien und Fachgruppen auch über die Landesgrenzen hinaus.

    Weitere Informationen: www.hamburg.de

     

     

     
  5. Pistorius: „Die Unsicherheiten in der Corona-Pandemie zeigen bisher keine Auswirkungen auf den Immobilienmarkt in Niedersachsen – die Investitionsbereitschaft ist weiterhin ungebrochen“

    Der gesamte Geldumsatz des Immobilienmarktes betrug im Jahr 2020 in Niedersachsen 26,3 Milliarden Euro, so viel wie nie zuvor: Gegenüber einem Umsatz von 23,9 Milliarden Euro im Jahr 2019 bedeutet dies eine Steigerung um 8,9 %. Die Anzahl der Kaufverträge blieb dabei nahezu konstant. Trotz Kontaktbeschränkungen und der weitreichenden Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus sank die Zahl der Transaktionen um lediglich 0,2 % auf eine Gesamtzahl von 111.800.

    Der gesamte Geldumsatz des Immobilienmarktes betrug im Jahr 2020 in Niedersachsen 26,3 Milliarden Euro, so viel wie nie zuvor: Gegenüber einem Umsatz von 23,9 Milliarden Euro im Jahr 2019 bedeutet dies eine Steigerung um 8,9 %. Die Anzahl der Kaufverträge blieb dabei nahezu konstant. Trotz Kontaktbeschränkungen und der weitreichenden Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus sank die Zahl der Transaktionen um lediglich 0,2 % auf eine Gesamtzahl von 111.800.

    „Mit dieser Entwicklung setzt sich der Trend aus den Vorjahren in Niedersachsen nahtlos fort“, so der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius. „Die Unsicherheiten in der Corona-Pandemie haben bisher keine Auswirkungen auf den Immobilienmarkt gezeigt. Im Gegenteil: Das dritte Jahr in Folge gab es Geldumsatzsteigerungen von mehr als 2 Milliarden Euro.“

    Weitere Steigerung um 13 % bei Einfamilienhäusern

    Der Preis für ein durchschnittliches gebrauchtes Einfamilienhaus in Niedersachsen betrug im abgelaufenen Jahr 240.000 Euro gegenüber 213.000 Euro im Jahr 2019. „Nach einer Steigerung von 12 Prozent im Jahr 2019, steigerte sich der Durchschnittspreis für ein Einfamilienhaus im vergangenen Jahr nochmals um 13 Prozent“, so Pistorius.

    Die Stadt Hannover liegt auch in diesem Jahr wieder vorn und knackt erstmals die Marke von einer halben Million Euro. Der Durchschnittswert für ein gebrauchtes Einfamilienhaus liegt hier bei 523.000 Euro und ist damit mehr als doppelt so hoch wie der Landesdurchschnitt. Im Gegensatz dazu liegen die Werte in den Landkreisen Holzminden und Lüchow-Dannenberg nur gut bei der Hälfte des Landesmittelwertes, nämlich bei 125.000 bis 130.000 Euro. Die durchschnittlichen Preise in den niedersächsischen Oberzentren wie Braunschweig, Wolfsburg, Göttingen, Osnabrück oder Oldenburg liegen zwischen 370.000 und 410.000 Euro, so dass sich hier das Preisniveau kaum unterscheidet.

    Geldumsatz bei Eigentumswohnungen steigt um 9 %

    Der sowohl in Bezug auf die Anzahl der Verträge als auch auf den Geldumsatz zweitstärkste Markt nach den Ein- und Zweifamilienhäusern ist der des Wohnungseigentums. Bei etwa konstant gebliebener Transaktionszahl gegenüber dem Vorjahr von knapp 26.000 Kaufverträgen legte der Geldumsatz im Jahr 2020 um fast 9 % auf rund 4,6 Milliarden Euro zu.

    Eigentumswohnungen im Erstbezug kosteten 2020 im landesweiten Durchschnitt rd. 3.000 Euro pro Quadratmeter gegenüber rd. 2.790 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2019. Die regionalen Unterschiede sind beträchtlich. Während in der Stadt Hannover durchschnittlich 4.870 Euro pro Quadratmeter bezahlt werden müssen, reichen im Landkreis Lüchow-Dannenberg 2.150 Euro pro Quadratmeter aus. In einigen Regionen Südniedersachsens, wie etwa dem Landkreis Holzminden oder dem Altkreis Osterode/Harz, gibt es seit Jahren keinen Markt für neue Eigentumswohnungen. Die Preissteigerungen betreffen sämtliche Baujahrsklassen. Auch für Wohnungen aus Vorkriegsjahren werden inzwischen durchschnittliche Preise von über 1.000 Euro pro Quadratmeter gezahlt. Für Wohnungen bis zu einem Alter von 40 Jahren werden im Wiederverkauf im Hamburger Umland, also insbesondere in den Landkreisen Harburg und Lüneburg, ähnlich hohe Preise erzielt wie in der Stadt Hannover.

    Weiterhin steigende Preisentwicklung bei Bauland

    Die mit den Bodenrichtwerten abgebildeten typischen Baulandpreise weisen ebenfalls eine steigende Preisentwicklung auf. Der Geldumsatz stieg im Jahr 2020 um 12 % auf fast 2 Milliarden Euro, obwohl die veräußerte Fläche nur um gut 1 % zunahm. Für individuelles Wohnbauland, also für ein Grundstück auf dem ein Wohnhaus errichtet werden soll, wurden im landesweiten Durchschnitt im Berichtsjahr 2020 etwa 96 Euro pro Quadratmeter bezahlt. Das waren etwa 7 Euro mehr als noch im Jahr zuvor.

    Erneut stark angestiegen sind die Bodenrichtwerte in Feriengebieten wie den Ostfriesischen Inseln. Der höchste Wert befindet sich auf der Insel Norderney mit 5.500 Euro pro Quadratmeter. Noch höher sind die Bodenrichtwerte nur noch in den Geschäftszentren von Braunschweig und Hannover mit 7.000 bzw. über 10.000 Euro pro Quadratmeter. Im landwirtschaftlichen Segment befinden sich die höchsten Werte in der Intensivregion des Oldenburger Münsterlandes. So beträgt der Bodenrichtwert für Ackerland in Emstek im Landkreis Cloppenburg gegenwärtig 14 Euro pro Quadratmeter, was etwa um den Faktor 10 höher ist als die Werte am südlichen Harzrand.

    Rückläufiger Umsatz bei Mehrfamilienhäusern und gewerblichem Bauland

    Während sich in den fünf Jahren zuvor der Geldumsatz bei Mehrfamilienhäusern in etwa verdoppelt hatte, gab es im Jahr 2020 einen kleinen Dämpfer. Der Geldumsatz war um 6 % auf knapp 2,2 Milliarden Euro stärker rückläufig als die Zahl der Transaktionen.

    Bei Bauland für gewerbliche Immobilien kam es sogar zu einem Rückgang des Geldumsatzes in Höhe von knapp 12 % bzw. 55 Millionen Euro. Das erklärt sich u.a. dadurch, dass allein in der sonst umsatzstärksten Region Hannover ein Rückgang von 70 Millionen Euro im Laufe des Jahres zu verzeichnen war.

    Grundstücksmarktdaten und Bodenrichtwerte erstmals kostenfrei verfügbar

    Ab sofort wird der bisher kostenpflichtige Abruf der Bodenrichtwerte im Internet kostenfrei unter https://immobilienmarkt.niedersachsen.de möglich sein. Perspektivisch wird der Internetauftritt zu den Bodenrichtwerten zu einem umfänglichen Portal für die niedersächsische amtliche Wertermittlung ausgebaut. Damit soll zukünftig die Grundstücksmarkttransparenz weiter verbessert werden und ein schnellerer Überblick über die aktuellen Marktentwicklungen und wesentlichen Kenngrößen möglich sein. Ebenfalls kostenfrei verfügbar sind sämtliche Visualisierungen zum Landesgrundstücksmarkt Niedersachsen; sie ersetzen damit den bisherigen gedruckten Landesgrundstücksmarktbericht. Eingeschlossen sind hier auch die lokalen Grundstücksmarktberichte der Gutachterausschüsse für Grundstückswerte ab März 2021.

    Minister Pistorius: „Mit der kostenfreien Verfügbarkeit grundlegender Informationen zum Grundstücksmarkt misst das Land Niedersachsen der Grundstückmarkttransparenz jetzt eine noch höhere Bedeutung zu.“

    Fazit: Investitionsbereitschaft in Immobilien weiterhin ungebrochen

    Zusammenfassend sagte Minister Pistorius: „Im Vergleich mit verschiedenen Wirtschaftsindizes ist die Preisentwicklung in der Immobilienwelt in den letzten zehn Jahren deutlich anders verlaufen. Selbst der Einbruch des Bruttoinlandproduktes im Jahr 2020 um 5 Prozent aufgrund der Corona-Pandemie fällt hier nicht ins Gewicht. Die sowohl in Bezug auf die Zahl der Transaktionen als auch auf die Preise erwarteten Einbrüche haben sich bisher nicht realisiert. Es bleibt abzuwarten, welche Auswirkungen die Corona-Pandemie zum Beispiel im Einzelhandel hinterlässt oder ob sich der Trend zum Homeoffice weiter fortsetzt. Möglich ist, dass sich diese Entwicklungen auf bestimmte Teilmärkte, wie zum Beispiel die Veräußerung von Wirtschaftsimmobilien, auswirkt und mittelfristig ihre Spuren hinterlässt. Zum jetzigen Zeitpunkt ist festzuhalten, dass die Investitionsbereitschaft in Immobilien weiterhin ungebrochen hoch ist.“

    Diese und viele weitere Informationen sind ab sofort unter der Adresse https://immobilienmarkt.niedersachsen.de abrufbar.

    Zum Hintergrund:

    Die Grundstücksmarktdaten sind das Ergebnis der örtlichen Grundstücksmarktanalysen der Gutachterausschüsse für Grundstückswerte und der landesweiten Auswertungen des Oberen Gutachterausschusses. Sie basieren auf der Auswertung sämtlicher notariell beurkundeten Grundstückskaufverträge. Auf der Grundlage der anonymisiert registrierten Kaufverträge werden Bodenrichtwerte und Grundstücksmarktdaten abgeleitet. Außer in der Internetdarstellung werden die Daten auch auf regionaler Ebene in Grundstücksmarktberichten der insgesamt neun Gutachterausschüsse in Niedersachsen veröffentlicht. Die Arbeit der Gutachterausschüsse ist auch durch die Zusammenarbeit mit ehrenamtlichen Gutachtern aus verschiedenen Fachrichtungen geprägt.
     

  6. Abschlussarbeit untersucht Eismassen per Geodatenanalyse

    Das Schmelzen von Gletschern ist eines der Symbole des globalen Klimawandels und ihre Überwachung Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen. Im Rahmen ihrer Abschlussarbeit an der Jade Hochschule untersuchte Masterstudentin Sarah Hauser die Veränderung von Gletscherformationen mit Hilfe von Radarsatellitendaten und Methoden der Geodatenanalyse. Im Fokus der Arbeit, die in Kooperation mit dem Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrum (DLR) erstellt wurde, standen die Gletscherformationen auf der Axel-Heiberg-Insel in der kanadischen Hocharktis.

    Grafik: Sarah Hauser
    Klar erkennbar ist die Ausdehnung der Schneeschmelzzonen im Verlauf der Jahre 2017 bis 2020 (Grafik: Sarah Hauser)

    Fernerkundungsdaten als Basis für die Gletscherzonenanalyse

    Für ihre Arbeit nutzte Hauser hochauflösende Radardaten des deutschen Erdbeobachtungssatelliten TerraSAR-X. Gegenüber optischen Satellitendaten haben diese den Vorteil, dass sie frei von Wolkenbedeckung oder unterschiedlichen Lichtverhältnissen sind. Die verschiedenartigen Gletscherzonen lassen sich mit ihrer Hilfe klar identifizieren. Zusätzlich wurden ein digitales Höhenmodell, optische Satellitendaten und meteorologische Daten verwendet, um die Änderung der Schnee- und Eisbedingungen im zeitlichen Verlauf zu erkennen.

    Karte: Sarah Hauser
    Untersuchungsobjekt White Glacier auf der Axel-Heiberg-Insel (Karte: Sarah Hauser)

    Steigende Oberflächentemperaturen und ausgedehnte Schmelzzonen

    Im Ergebnis entstanden digitale Übersichtskarten für die Jahre 2017 bis 2020. Bereits seit den 1970er Jahren stellten Wissenschaftler_innen in der Region einen kontinuierlichen Anstieg der Lufttemperaturen fest. Und auch Hausers Untersuchungen bestätigen diesen Trend. „Durch den Temperaturanstieg werden die Gletscher immer nasser. Außerdem stellte ich fest, dass sich die Schmelzzonen in wärmeren Jahren zeitlich und flächenmäßig weiter ausdehnen“, sagt Hauser.

    Für den White Glacier-Gletscher ermittelte die Studentin der Geoinformationswissenschaften zusätzlich die Oberflächenfließgeschwindigkeit. Hier konnte allerdings kein direkter Zusammenhang zwischen stärkerer Fließgeschwindigkeit und höheren Temperaturen auf der Gletscheroberfläche hergestellt werden.

    Prof. Dr. Roland Pesch, betreuender Dozent der Abteilung Geoinformation, lobt die innovative Methodik der Arbeit. „Die Stärke liegt in der neuartigen Kombination aktueller Satellitendaten, geodatenanalytischer Methoden und dem direkten Anwendungsbezug“, so Pesch. Zweitprüferin Anna Wendleder vom Earth Observation Center des DLR ergänzt: „Die Ergebnisse der kooperativen Abschlussarbeit fließen in ein Forschungsprojekt zur Kartierung kanadischer Gletscher mit der University Waterloo in Kanada ein.“

    Mit dem neu erlangten Masterabschluss in Geoinformationswissenschaften möchte Sarah Hauser zukünftig als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am DLR arbeiten und sich weiter mit der Thematik Gletscher beschäftigen.

    Weitere Informationen: www.jade-hs.de