Der DDGI stellt den europäischen Grünen Deal in den Mittelpunkt seines 8. Deutschen Geoforums

Die EU-Kommission hat mit dem „Europäischen Grünen Deal“ ein Programm ausgrufen, womit bis zum Jahr 2050 ein klimaneutrales Wirtschaften im EU-Raum erreicht weren soll. Dem Schutz bzw. der Wiederherstellung der natürlichen Ökosysteme, dem Schutz der menschlichen Gesundheit vor Umweltauswirkungen sowie der nachhaltigen Nutzung der Ressourcen soll ein höherer Stellenwert beigemessen werden.

EU Grüne Deal GrafikErneuerbare Energien, Ressourcen-effizienz, Kreislaufwirtschaft, nachhaltiges Bauen und neue Mobilität sind wichtige Bausteine der Umsteuerung. Dabei soll niemand, weder Mensch noch Region, im Stich gelassen werden und die soziale Gerechtigkeit wird bei den Transformationsprozessen einen hohen Stellenwert einnehmen.

Das 8. Deutsche GeoForum orientiert sich an den Themen des „europäischen Grünen Deals“. Bei der Umgestaltung der EU-Wirtschaft für eine nachhaltige Zukunft wird die Geoinformation eine wesentliche Rolle spielen. Hiermit will der DDGI die Bedeutung der Geoinformation für Gesellschaft und Wirtschaft sichtbar machen und hervorheben. Auf dem GeoForum sollen die aktuellen Themen der GeoIT, der Erdbeobachtung, der Navigation mit denen der Komplementär- und Querschnittstechnologien wie Künstlicher Intelligenz und Maschinellem Lernen, BigData, CloudComputing sowie mit den Anwendungsfeldern in den Nutzerbrachen verknüpft werden.

Krisen wirken häufig wie ein Brennglas und so wird auch, wie bei der Klimakrise und der Coronakrise sichtbar, welche Bedeutung die Geoinformation für faktenbasierte Entscheiden hat.

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 DDGI spricht sich für die Nutzung von Geolokationen bei CoronaAPP’s aus

Wer zuverlässige und sichere Aussagen zum persönlichen Infektionsrisiko treffen möchte, braucht eine CoronaAPP mit Geolaokationen (Ortsdaten wie GPS-Position). Mit der App könnten dann auch weitere Geoinformationen wie beispielsweise regionale und lokale Differenzierungen getroffen werden umso gezielt zur Eindämmung der SARS-CoV-2-Epedimie beizutragen.

Montage GesundheitsAPP editedQuelle: Infas 360

Mittlerweile gibt es bezüglich der Corona-App einen breiten gesellschaftlichen Konsens. Sogar kritische Stimmen, wie die des Chaos Computer Club (CCC) oder des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen und Verbraucherverbände befürworten die App. Viele sehen darin einen Gewinn für die persönliche Gesundheit und Freiheit. Wichtig sind dabei klare Regeln, wie sie beispielsweise die 10 Prüfsteine für die Beurteilung von „Contact Tracing“-Apps des CCC aufzeigen.

Bei der jetzt durch die Bundesregierung verfolgten Lösung wird die Bluetooth-Technologie genutzt. Diese birgt aber eine Reihe von Fehlerquellen und Störfaktoren. Die Akzeptanz der Corona-App wird unter anderem maßgeblich von den „Falsch-positiv-Meldungen“ beeinflusst werden.

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Corona Regional 20200423

Corona Regional: Topaktuelle Daten und Karten zur Coronakrise in einer Anwendung

Der Deutsche Dachverband für Geoinformation (DDGI e.V) unterstützt mit "Corona Regional" die Bereitstellung topaktueller, regionaler Corona-Daten. Die interaktive Karte "easy-map" zeigt neben Informationen zu infizierten, genesenen und verstorbenen Personen auch alle Krankenhäuser in Deutschland mit deren tagesaktueller Verfügbarkeit von Intensivbetten - mit und ohne Beatmung -. Darüber hinaus informiert die Anwendung über die regionale Verteilung von Risikogruppen und läßt sich mit weiteren Daten beliebig konfigurieren. Beispielsweise können Smartphone-Standorte dazu genutzt werden, Anwender gezielt zu navigieren.

 

Link direkt zur Karte easy-map ...

Geoinformationen ermöglichen eine breite Anwendungs- und Nutzungsvielfalt. Der "Raum" dient dabei als verknüpfendes Element unterschiedlichster Daten. Geoinformationen tragen in erheblichen Maße dazu bei, die Coronakrise zu bewältigen. Viele Potenziale und Chancen liegen jedoch noch ungenutzt vor uns. Der DDGI unterstüzt dabei, aktuelle und zukünftige Aktivitäten mitzugestalten, die eine völlig neue Qualität von Informationsverarbeitung ermöglichen.

 

Die Anwendung „Corona Regional" erfolgt mit Unterstützung des langjährigen DDGI-Mitglieds infas 360 GmbH. infas 360 GmbH ist ein beratendes Marketingunternehmen für Spatial Data Science.

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Die Mitgliederversammlung des Deutschen Dachverbands für Geoinformation e.V. (DDGI) hat am 26.11.2019 einen neuen Vorstand für die Amtsperiode 2020 – 2021 gewählt.

In dem neuen Vorstandsteam wurde Peter Loef, der schon in den letzten zwei Jahren zum Vorstand gehörte, als Präsident gewählt. Der neue Vorstand besteht neben Peter Loef aus Tanja Wodtke, die als Technische Regierungsdirektorin bei der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) den Fachbereich Geoinformation, Stratigraphy leitet, Christoph Harzer, der den gleichnamigen Verlag führt und Dr. Andreas Müterthies, Entwicklungsleiter der EFTAS GmbH. Prof. Dr. Andreas Wytzisk, Dekan des Fachbereichs Geoinformatik / Informatik an der Hochschule Bochum, wurde in seinem Amt als Europabeauftragter bestätigt. Prof. Wytzisk ist zuständig für die politische Arbeit des DDGI auf europäischer Ebene und vertritt den DDGI im europäischen Dachverband EUROGI.

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Der langjährige Präsident des DDGI Udo Stichling (li) übergab am 1.1.2020 sein Amt an Peter Loef (re). Dr. Andreas Müterthies (mitte) ist auch weiterhin im Vorstand des DDGI vertreten. (Bild Hans Werner Liebers)

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Beim 7. Deutschen GeoForum des Dachverbandes für Geoinformation (DDGI) trafen sich über 100 Fachleute der gesamten Geoinformationsbranche am 27. November 2019 in Berlin. Vertreter aus Wirtschaft, Verwaltung, Forschung und Politik, diskutierten über den Einsatz von Geoinformation für die digitale Zukunft. Über 120 Anmeldungen konnte der DDGI verzeichnen und musste frühzeitig die Anmeldeliste schließen. Das abwechslungsreiche Programm des 7. Deutschen Geoforums bestand aus einem Keynote-Vortrag, Impulsvorträgen, einer Podiumsdiskussion und acht Fachvorträgen in zwei Vortragsböcken. Es bestand ausreichend Raum für Fragen und Diskussionen sowie in den Pausen für ein intensives Netzwerken unter den Teilnehmenden.

Auf Grund der großen Nachfrage möchten wir Ihnen alle verfügbaren Keynotes und Vorträge als PDF-Download zur Verfügung stellen (Auflistung in Programmreihenfolge):

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Mit dem 7. Deutschen GeoForum wollte der DDGI die Bedeutung der Geo-IT für alle Bereiche derVerwaltung, Wirtschaft und Forschung in den Vordergrund stellen. Am 27.11.2019 trafen sich in der Landesvertretung der Freien und Hansestadt Hamburg in Berlin über 100 Fachleute, die in den vielfältigsten Bereichen der Geoinformation arbeiten.

Die Vorstellung von aktuellen Entwicklungen in den verschieden Bereichen von Wirtschaft und Verwaltung, das Kennenlernen von Anforderungen der Nutzer und Anwender und das Aufzeigen von Lösungen durch die Forschung- und Entwicklung, waren Ziele der Veranstaltung. Das GeoForum diente auch der Vernetzung der Teilnehmenden, dem Austausch von Erfahrungen und Ideen für neue Geschäftsfelder.

In der begleitenden Fachausstellung wurden Dienstleistungen und Lösungsangebote entlang dergesamten Wertschöpfungskette vorgestellt. In einer angeregten Diskussion auf dem Podium ergaben sich Ansatzpunkte für weitere Verknüpfungspunkte zur ministerialen Verwaltung und Politik. Nach dem der Staatssekretär Dr. Kerber bereits am Vorabend den Gästen des DDGI die Bedeutung und Aufgaben eines Dachverbandes und von Geoinformationen insgesamt aufgezeigt hatte, galt es beim GeoForum zu klären, inwieweit die Geoinformationsbranche dazu beitragen kann, die zukünftigen Herausforderungen der digitalen Transformation in der Gesellschaft zu bewältigen.

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Wir freuen uns über die zahlreichen Interesssenten, die das Angebot des 7. Deutschen GeoForum 2019 nutzen möchten und sich hierzu angemeldet haben.
Die Anmeldungen haben nun die maximale Anzahl der Teilnehmenden erreicht.

Leider können wir daher ab dem 20.11.2019 keine weiteren Personen mehr annehmen, beziehungsweise müssen diese Interessenten auf eine Warteliste vertrösten.

Wir bitten um Ihr Verständnis.

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