• Der thematische Rahmen des 20-jährigen Jubiläums dieser Veranstaltungsreihe wird bewusst so breit gefasst, dass das gesamte Spektrum der Ausrichtungen der vergangenen zwei Jahrzehnte gespiegelt wird.

    In diesem Zeitraum haben sich die Kolloquien mit dem Sedimenttransport und der Morphodynamik von Gewässern beschäftigt. Wiederkehrende Themen waren Methoden und Werkzeug der Gewässermorphologie, beispielsweise die Erfassung des Transports, Datenhaltungen und -analysen, Sedimentbilanzierungen im Flussgebiet oder morphologische Modellierungen....

  • 4./5. November 2020 in Koblenz

    22. Gewässermorphologisches Kolloquium „Langfristige Entwicklungen des Sedimenttransports
    in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft“

    Der Sedimenttransport ist Integral verschiedener vergangener und aktueller Einflussfaktoren, deren jeweilige Wirkung verstanden sein muss, um eine qualifizierte Projektion in die Zukunft
    wagen und geeignete Managementmaßnahmen auswählen zu können. Ziel des Kolloquiums ist es, den Ursache-Wirkungs-Zusammenhang im Wandel der Zeit zu beleuchten, Methoden der
    Entkopplung der Einflussgrößen aufzuzeigen sowie Einflussstärken von z. B. Landnutzung, Management, Extremereignissen oder Klimawandel über die Zeit beispielhaft zu quantifizieren.
    Daneben wird auch die Erfassung von raum-zeitlichen Sedimenttransportprozessen adressiert.
    Räumliche Schwerpunkte stellen die großen deutschen Flussgebiete dar.
    Das Kolloquium richtet sich an die mit dem Thema befassten Kollegen aus Behörden, Forschungseinrichtungen, Verbänden, Ingenieurbüros sowie an die interessierte Fachöffentlichkeit.

  • 6. Kolloquium „Standardisierung von Fischaufstiegsanlagen – Notwendigkeit, Möglichkeiten und Grenzen“ in der Reihe "Herstellung der ökologischen Durchgängigkeit der Bundeswasserstraßen“

    Das Kolloquium ist eine gemeinsame Veranstaltung der Bundesanstalt für Wasserbau (BAW) und der Bundesanstalt für Gewässerkunde.

  • ... Der Workshop dient dem Erfahrungsaustausch zum Einsatz von Gewässergütemodellen zu diesen gewässerökologischen und wasserwirtschaftlichen Themen. Dabei wollen wir uns über Trends in der Gewässergütemodellierungen mit verschiedenen Modellansätzen austauschen und gemeinsam zukünftige Entwicklungs- und Anwendungsmöglichkeiten erörtern. Das Kolloquium richtet sich an das interessierte Fachpublikum aus Bundes- und Landesbehörden, Beratungsbüros und Verbänden sowie aus Forschung und Lehre.

     

  • 24./25. November 2020 in Karlsruhe
    7. Kolloquium „Die Variabilität natürlicher Prozesse – Eine Herausforderung bei der Planung von Fischaufstiegsanlagen“ in der Reihe „Herstellung der ökologischen Durchgängigkeit der Bundeswasserstraßen“
    Hydrologische, hydraulische und biologische Prozesse weisen von Natur aus eine hohe Variabilität auf. Für die Planung von Fischaufstiegsanlagen sind klare Bemessungsvorgaben erforderlich.
    Hieraus resultiert die Notwendigkeit, sich mit der Variabilität der relevanten Prozesse und deren Berücksichtigung in Bemessungskonzepten auseinanderzusetzen. Das Kolloquium benennt Herausforderungen und zeigt Lösungsansätze auf.
    Das Kolloquium ist eine gemeinsame Veranstaltung der Bundesanstalt für Wasserbau (BAW) und der BfG.

  • 2./3. November 2020 in Koblenz

    7. Workshop zur Gewässergütemodellierung

    Der Workshop bietet eine Plattform zum wissenschaftlichen Austausch über den Einsatz von Gewässergütemodellen zu aktuellen Umweltthemen wie Nährstoffbewirtschaftung und ihre Folgen für die Eutrophierung, Schadstoff- und hygienische Belastungen sowie Auswirkungen des Klimawandels in Flüssen und Ästuaren. Auch Beiträge zu laufenden Entwicklungsarbeiten an Gewässergütemodellen und zur Einbindung in integrative Modellsysteme sollen diskutiert werden.

    Der Workshop richtet sich an das interessierte Fachpublikum aus Bundes- und Landesbehörden, Beratungsbüros und Verbänden sowie aus Forschung und Lehre.

  • Abschlusskonferenz der BMBF-Fördermaßnahme ReWaM „Regionales Wasserressourcen-Management für den nachhaltigen Gewässerschutz in Deutschland“

    Im Namen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) lädt das Vernetzungs- und Transfervorhaben ReWaMnet zur ReWaM-Abschlusskonferenz nach Berlin ein. Im Rahmen der Veranstaltung werden die Erkenntnisse aus den 15 ReWaM-Forschungsverbünden präsentiert und mit Vertretern aus Forschung und wasserwirtschaftlicher Praxis diskutiert. Die Konferenz steht allen interessierten Teilnehmern offen.

  • 15./16. September 2020 in Koblenz

    Informationsveranstaltung für die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung zum Integrierten Mess- und Informationssystem des Bundes

    Das Messnetz zur Überwachung der Umweltradioaktivität in Bundeswasserstraßen ist Bestandteil des Integrierten Mess- und Informationssystems des Bundes (IMIS) und wird von der BfG in enger Zusammenarbeit mit der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) betrieben. Ziel der Informationsveranstaltung ist die Pflege der guten Zusammenarbeit und die Schulung des WSV-Personals im Umgang mit den radiologischen Warnstellen.

  • 7.-9. Oktober 2020 in Koblenz

    Internationales Symposium zum Thema: „Die chemische Monitoringstation der Zukunft“

    Das Monitoring des chemischen Wasserstatus in nahezu Echtzeit beinhaltet mehrere Herausforderungen:
    Die zwei größten sind (a) die nahezu unüberschaubare Menge vorhandener chemischer Spezies und (b) die verzögerte Verfügbarkeit und Auswertung von Daten aufgrund des vorherrschenden Einsatzes von Offline-Analysetechniken. Eine umfassende, zeitnahe Bewertung des chemischen Wasserkörperzustands bietet die Möglichkeit, die Wasserqualität (z. B. für die Trinkwassergewinnung aus Uferfiltrat) besser vorherzusagen, rechtzeitig auf Bedrohungen zu reagieren und Kontaminationsquellen besser zurückverfolgen zu können. Dies ist besonders wichtig bei Extremereignissen, die heutzutage zu Datenlücken und erheblichen Unsicherheiten bei der Berechnung von Massenbilanzen führen. Die Organisatoren begrüßen Vorträge und Posterpräsentationen aus Wissenschaft und Industrie. Das Symposium ist offen für Beiträge zu folgenden Themen:

    • Inline-/Online-/Atline-Techniken zur Überwachung von Oberflächengewässern
    • Echtzeitnahe Plausibilisierung, Auswertung und Bereitstellung von Daten
    • Wassermonitoring- und Beobachtungsschnittstellen
    • Nichtstationäres autonomes Monitoring
    • Automatische Probenahme, Anreicherung und Konservierung
    • Überbrückung der Lücke zwischen Labor und Überwachungsstationen
    • Tracer-, Speziierungs- und Umweltverhaltens-Modellierung
    • Massenspektrometrie beim Monitoring

    Die Veranstaltung richtet sich an die internationale wissenschaftliche Gemeinschaft, Behördenvertreter, Schutzkommissionen und weitere fachlich Interessierte.

  • 11. Februar 2020 in Hamburg

    Kolloquium „Ästuare ‒ Aktuelle Themen aus Gewässerökologie und Wasserbau“

    Die Bundesanstalt für Wasserbau (BAW) und die BfG richten als Beitrag zur wissenschaftlichen Verständigung und Verbesserung des Systemverständ-nisses im Küstenbereich ein gemeinsames Kolloquium aus. Im Fokus der Veranstaltung stehen ingenieurbiologische Ufersicherungen, das Management der Ästuare im Hinblick auf die Sedimente und die Ems als Lebensraum (Masterplan 2050). Die drei Themen werden aus gewässerökologischer und wasserbaulicher Sicht beleuchtet.
    Das Kolloquium richtet sich an alle interessierten Kolleginnen und Kollegen der Bundes- und Länderbehörden sowie Fachleute in Planungsbüros, Verbänden und an sonstig fachlich Interessierte der Küstenregion.

  • Die großräumige hydraulische Abflussmodellierung der Bundeswasserstraßen gehört zu den Kernkompetenzen der Bundesanstalt für Gewässerkunde und blickt auf eine 50-jährige Entwicklung zurück. Belastbare Messdaten, State-of-the-art-Modellierungstechniken sowie sorgfältig dokumentierte Untersuchungen und ein mit dem Fachdienst FLYS leicht realisierter Zugang zu Modelldaten und Auswertemethoden bilden die Grundlage für die Abflussmodellierung. Auf diesem Gebiet hat sich die BfG national und international zu einem gefragten Partner entwickelt. Das Jubiläum gibt Anlass, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der großräumigen hydraulischen Abflussmodellierung der Bundeswasserstraßen in einem Kolloquium zu beleuchten.

    Die Veranstaltung richtet sich an das interessierte Fachpublikum aus Bundes- und Landesbehörden, Beratungsbüros und Verbänden sowie aus Forschung und Lehre.

  • Seit 2011 werden im Rahmen des gemeinsamen Forschungsprojektes der BAW und BfG verschiedene technisch-biologische Ufersicherungen in einem Naturversuch am Rhein bei Worms im Verantwortungsbereich des WSA Mannheim getestet. Nach 5-jährigem intensivem Monitoring liegen Ergebnisse zur Wirksamkeit der Maßnahmen hinsichtlich Uferschutz und Ökologie vor. In den Beiträgen werden Randbedingungen, Erfahrungen beim Einbau und im Betrieb sowie Stabilität, Anwendungsgrenzen und ökologische Bewertung der einzelnen Maßnahmen vorgestellt. Es werden Empfehlungen für weitere Anwendungen an Binnenwasserstraßen gegeben. Am zweiten Tag ist eine geführte Besichtigung der Versuchsstrecke vorgesehen. Das Kolloquium wird gemeinsam von BAW und BfG veranstaltet.

    Es richtet sich an Vertreterinnen und Vertreter der WSV, der Naturschutz- und Wasserwirtschaftsverwaltungen sowie Ingenieurbüros und Forschungseinrichtungen, die sich mit der ökologischen Entwicklung großer Fließgewässer befassen

  • 7.-11. September 2020 in Koblenz

    Training Workshop “River Basin Sediment Monitoring and Management”

    The workshop under the umbrella of UNESCO’s International Sediment Initiative aims to provide knowledge on sediment measurement and monitoring, how to transfer measurement and monitoring results to management solution, how to improve current sediment management strategies to find sustainable solution and how to evolve from local river management to integrated landscape management. Although we will focus on suspended sediments in inland waters, we also want to highlight possible impacts on downstream areas, including estuaries and coastal zones. The workshop focuses on training and capacity building. It is co-organized by the BfG, the International Centre for Water Resources and Global Change (ICWRGC) and the International Research and Training Centre for Erosion and Sedimentation (IRTCES, Beijing, China).

  • ...Das Ziel des Workshops ist die gemeinsame Erarbeitung eines umfassenden multi-disziplinären, praxistauglichen Bewertungskonzeptes, mit dem die Leistungsfähigkeit unterschiedlicher Prozesse der weitergehenden Reinigung verglichen und eine Reduzierung der Gewässerbelastungen erreicht wird.

    Die Teilnehmer erhalten die Möglichkeit, sich aktiv über Poster und Beiträgen an den Marktplatzständen zu den Themen Umweltchemie, Ökotoxikologie, Mikrobiologie, Nährstoffe und Ökologie einzubringen.

    Veranstalter: BfG, Arbeitskreis Anthropogene Stoffe im Wasserkreislauf der Wasserchemischen Gesellschaft und DWA-Arbeitsgruppe KA 8.1

  • 23./24. September 2020 in Hamburg

    Workshop „Moderne Wasserstandsmessung im Küstenbereich“

    Das BfG-GNSS-Messnetz zur Georeferenzierung und zum Monitoring von Pegeln im Küstenbereich startet in den Wirkbetrieb. Dies ist Anlass, um die derzeitigen Anforderungen, Methoden und Techniken zur Wasserstandsmessung im Küstenbereich zu diskutieren. Insbesondere werden in diesem Workshop die Bestimmung der Pegelfest-, Pegelnullpunkte und der Wasserstände thematisiert. Auf der Basis der heutigen technischen und wirtschaftlichen Möglichkeiten sind die aktuellen Nutzerbedarfe der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung (WSV), des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH), der Bundesanstalt für Wasserbau (BAW) und der BfG zu schärfen und Lösungspotenziale zu entwickeln.